Mit der digitalen Fotografie hat sich vieles geändert und dazu zählt auch die Menge der aufgenommen Fotos. Während man früher erstmal einen Film kaufen musste (das waren noch Zeiten) und daher meistens gut überlegte, was man ablichten wollte und es später ja auch noch entwickeln lassen musste und wieder zur Kasse gebeten wurde, drückt man heute einfach auf den Auslöser und erzeugt somit häufig Unmengen von Fotos.

Neben dem wichtigen Thema einer regelmäßigen Datensicherung, geraten aber auch die schönsten Aufnahmen selbst schnell in Vergessenheit bzw. verschwinden aus dem aktuellen Fokus und schlummern auf der Festplatte so vor sich hin. Das muss eigentlich nicht sein, denn dafür gibt es ja schon seit langer Zeit digitale Bilderrahmen und deren Displays, werden nicht nur immer besser, sondern auch immer größer. In meinem Flur hängt ein 15,6 Zoll großer Rahmen aus Acryl von Intenso (Amazon-LInk) und spielt täglich eine Slideshow meiner Lieblingsbilder ab.

Der Bilderrahmen hört auf den Namen „Mediacenter“ und dieses kommt durch die theoretische Möglichkeit auch Musik und Videos abzuspielen. Theoretisch meine ich wegen der leider sehr schlechten Unterstützung von aktuellen Videoformaten und auch bezogen auf die Auflösung und Bitrate. Weiterhin kann man beim praktischen Autostart Modus auch nicht einen gemeinsamen Ordner angeben um somit Fotos und Videos in der Slideshow zu mischen, sondern muss sich für eines entscheiden.

Daher lassen wir die Videos mal raus und konzentrieren uns auf die Darstellung von Fotos und dieses kann der 15,6 Zoll (39,6 cm) große Bilderrahmen wirklich gut. Bilder können entweder per SD-Karte, oder auch per USB an der Seite eingespeist werden. Die Anschlüsse liegen auch weit genug hinten, so das auch ein großer USB Stick nicht an der Seite unschön herausschaut.

Der Rahmen kann nicht nur klassisch per Standfuss aufgestellt, sondern dank einer vorhandenen Vorrichtung und gerade mal 1150 Gramm auch an der Wand befestigen werden, um ihn noch schöner im Fokus zu haben. Bei der Wandmontage wird das Wechseln der SD-Karte oder dem USB Stick aber etwas erschwert, weil der Rahmen selbst gerade mal 2,6 cm tief ist. Hier habe ich einfach ein USB Verlängerungskabel mit in den Kabelkanal vom Stromkabel gelegt und kann somit das Speichermedium bequem tauschen.

Per Hardwaretaste oder per Fernbedienung kann man sich durch das Menü bewegen und in den Einstellungen auch den Autostart Modus einstellen und damit schaltet sich der Rahmen zu einer festgelegten Uhrzeit selbstständig ein und startet eine Slideshow und am Abend schaltet er sich dann wieder von selbst aus. Hierbei kann man zwar zwischen täglich, Mo-Fr oder dem Wochenende unterscheiden, aber nicht für Woche und Wochenende zwei unterschiedliche Zeiten angeben. Was die Slideshow angeht, so kann man zwischen nacheinander und einer Zufälligen Reihenfolge wählen, welche zwar immer mit dem selben Bild startet, aber danach die Bilder zufällig wiedergibt. Wer möchte kann sich aber anstatt nur einer Slideshow der Bilder, auch einen Kalender mit Uhrzeit anzeigen lassen, auf dem dann die Slideshow in einem kleineren Rahen läuft.

Die Bilder selber sehen auf dem 16:9 Format und im Vollbild Modus wirklich ganz gut aus, wobei sich hier natürlich Aufnahmen im Querformat am besten dafür eignen. Beim Thema Blickwinkel hat der Rahmen aber leider doch so seine Schwächen, denn vor allem von unten oder von oben betrachtet, werden die Farben verfälscht. Mit einem Kontrast von 500:1 und einer Auflösung von 1366 x 768 und einer hoch einstellbaren Helligkeit, hat man aber ansonsten einen schönen Hingucker an der Wand hängen.

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