Der Lichtwecker Wake-up Light von Philips verspricht ein sanftes und natürliches Aufwachen durch die Simulation eines Sonnenaufgangs. Unterstützt wird die Simulation von natürlichen Klängen oder wahlweise von dem integrierten Radio. In diesem Test berichte ich euch über meine Erfahrungen und ob es auch bei Menschen mit ganz erheblichen Wecker-hör-Problemen hilft. Leider gehöre ich zu dieser (hoffentlich kleinen) Bevölkerungsgruppe.

PhilipsWakeUpLight-Front

Aufbau und erster Eindruck des Lichtweckers

Der erste Eindruck des Lichtweckers ist sehr positiv. Das Gerät ist gut verarbeitet, sieht sehr schick aus, ist aber unerwartet leicht. Der auf der Rückseite befindliche Lautsprecher ist auf den ersten Eindruck winzig. Nach dem Einschalten erscheint die Uhrzeit in einem angenehmen Orange.

Zur Darstellung der Zeit wird ein herkömmliches Sieben-Segment Display verwendet. Die Helligkeit der Zeitanzeige lässt sich in vier Stufen einstellen. In der niedrigsten Stufe ist das Display nachts gut ablesbar, ohne dass es blendet. Tagsüber ist es dann leider viel zu Dunkel. Für die Einstellung bzw. Darstellung der Weckzeit wird der gleiche Bereich genutzt, wie auch zur Darstellung der Uhrzeit (die Anzeige wird umgeschaltet).

Alle wichtigen Einstellmöglichkeiten befinden sich auf der Vorderseite in Form von Sensortasten. Die Sensortasten sind optisch sehr schön eingearbeitet und ein Farbunterschied ist nur bei eingeschalteter Beleuchtung zu erkennen.

Wenn sich der Finger in Richtung Tastenfeld bewegt, werden die Tasten durch eine Hintergrundbeleuchtung zusätzlich hervorgehoben. Dabei werden sie sanft ein- und wieder ausgedimmt. Auf der Vorderseite lassen sich Uhrzeit, Weckzeit, Radiofrequenz, Helligkeit des Primärwecklichts und der Alarmstatus einstellen. Auf der Rückseite wird mit einem Taster auf der linken Seite die Helligkeit der Zeitanzeige eingestellt. Auf der rechten Seite befindet sich ein Schiebeschalter für die Auswahl der Weckmusik und ein Knopf zum verstellen der Uhrzeit.

PhilipsWakeUpLight-Side

Zur Auswahl stehen zwei natürliche Klänge (Vogelgesang) und Radio.
Die Klangqualität lässt sich mit der eines günstigen Bluetooth Lautsprechers vergleichen, aber für einen Wecker ist es vollkommen ausreichend. Im Gegensatz zum Radio ist das eigentliche Wecklicht der Kracher! Der gesamte äußere Ring leuchtet extrem hell und hat dabei die versprochen natürliche Lichtfarbe. Der Wecker ist hell genug um das gesamte Schlafzimmer relativ gut auszuleuchten.

PhilipsWakeUpLight-Night

Der einzige Unterschied zwischen den Modellen HF3506 und HF3505 ist übrigens die Gehäusefarbe. Der HF3505 ist Weiß und der HF3506 ist Silber.

Hilft ein Lichtwecker wirklich?

Diese Frage ist schwer zu beantworten. Ihr solltet euch fragen, ob ihr im Sommer mit Sonnenlicht wesentlich besser aufsteht. In meinem Fall ist Wachwerden und Aufstehen extrem hart und dauert mindestens eine Stunde. Ich habe mich bisher immer von meinem Handy wecken lassen, vor Kurzem hat mir meine Freundin dann das Philips Wake-up Light geschenkt. Seitdem wache ich morgens auf, schaue direkt in gleißend helles Licht, bin verärgert, schlafe irgendwie weiter und kann dabei sogar Musik hören. Ich würde also sagen: Es hilft, ist aber kein Weckerlebnis, welches mir immer gefehlt hat.

Fazit

Das Philips Wake-up Light ist optisch ein sehr eleganter Lichtwecker und fällt durch sein Design sofort auf. Auch die angenehme Darstellung der Uhrzeit und die Bedienung  über Sensortasten gefallen mir sehr gut. Durch das erstaunlich helle LED Licht kann das Gerät als Nachttischlampe fungieren, da das Licht jederzeit manuell in zehn verschiedenen Helligkeitsstufen eingeschaltet werden kann.

Ich selber werde jedoch durch Vogelgezwitscher und Licht nicht besser wach als durch das piepsen eines herkömmlichen Weckers. Aber wie gesagt, ich gehöre zu den Härtefällen. Bei einem Produkt, welches sich nur mit Licht beschäftigt, hätte ich noch ein automatisches Dimming für die Zeitanzeige erwartet.

Zusammenfassend kann ich jedoch sagen, dass ich sehr zufrieden mit dem Lichtwecker bin, da ich endlich eine optisch ansprechende Uhr am Bett habe. Den Preis halte ich definitiv für angemessen. Auch den nicht vorhandenen Helligkeitssensor kann ich verkraften.

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