Ich fahre sehr gerne Rad und habe mir letzten Monat ein neues Mountainbike zugelegt. Nach den ersten beiden Touren habe ich schnell gemerkt, dass man ohne Rucksack eigentlich gar nicht fahren kann. Die Trinkflasche und die zusätzlichen Sachen, wie Portemonnaie oder Schlüssel lassen sich sonst nur sehr schwer am Rad oder in der Hosentasche unterbringen. Zudem kommt hinzu, dass ich auch gerne meine DSLR-Kamera mitnehme um Fotos und Videos zu schießen. Daher habe ich mich nach einem geeigneten Rucksack umgesehen.

Deuter - Race exp Air

Ein Rucksack für Radfahrer unterscheidet sich in einigen Punkte sehr entscheidend zu einem normalen Rucksack. Die Ergonomie und der Komfort spielen eine sehr viel wichtigere Rolle. Zudem wollte ich einen Rucksack, indem eine zusätzliche Trinkblase Platz finden kann, damit auf die sperrigen Trinkflaschen verzichtet werden kann.

Nach einiger Recherche im Netz sind 2 Modelle in die engere Auswahl gekommen. Der Deuter Race und der Deuter Race Exp Air. Beide Rucksäcke sind vom Aufbau her sehr identisch. Der Race bietet allerdings nur 10l Volumen. Das ist für eine Kamera + Zubehör zu klein. Daher habe ich mich für den größeren Bruder Race Exp Air entschieden.

Dieser Rucksack fasst 12 Liter und bietet Platz für eine 3 Liter Trinkblase, die im hinteren Fach verstaut werden kann. Weiterlesen

Das Medienkompetenz Eltern nicht fehlen darf, darüber habe ich ja hier bereits ausführlich geschrieben. Einfach dem Kind ein Smartphone, Tablet oder sonstiges Gerät mit Zugang zum Netz in die Hand zu drücken und dabei zu glauben, das wird schon irgendwie gut gehen, so nach dem Motto „unser Kind ist ja vernünftig genug“ ist absolut Verantwortungslos. Aus einem normalen Android Tablet ein Kindertaugliches Tablet zu machen, ist dabei gar nicht schwer.

Meine Tochter feierte vor zwei Wochen ihren achten Geburtstag und wünschte sich dieses Jahr ein eigenes Tablet. Bis dato hat sie mit Tablet, Computern und dem sonstigen Technikgedöns kaum was zu tun und das in einem Tekkihaushalt. Aber in unserem letzten Urlaub mit dem Wohnmobil, dudelte recht viel (mir vie zu viel) Kindermusik aus den Boxen, so dass ich ihr eh ein digitales Abspielgerät mit Kopfhörer geschenkt hätte. Also dachte ich mir, warum nicht gleich ein Tablet kaufen, damit schlägt man doch ganz viele Fliegen auf einmal.

Kindertauglich soll es sein, also sie soll es „noch“ nicht im vollen Umfang nutzen können, sondern langsam an das Thema herangeführt werden. Musik und Hörspiele, Kinderserien, ausgewählte Apps und eine vernünftige Kamera waren die Anforderung an das Gerät. Unter der Haube sollte es aber ein vollwertiges Tablet sein, nur das sie dort noch nicht dran kommen soll. iOS hat zwar die mit Abstand besten Apps für Kids, aber Apple leider keine wirklich Kindertaugliche Hardware. Vom Preis mal ganz abgesehen, bietet Apple keine bequeme Möglichkeit, einen Kindermodus oder ähnliches zu aktivieren und ein Tablet komplett und unaufbesichtigt in Kinderhände abzugeben.

Die Kids Edition vom Amazon Kindle Fire HD fällt auch raus. Das Konzept mit Amazon FreeTime Unlimited hat zwar echt Charme, aber der Kindermodus ist ein Witz. Das Tablet fällt aber hauptsächlich wegen dem Onlinezwang raus, weil offline Musik hören, ist bei dem Konzept einfach nicht vorgesehen. Ich habe mich dann für ein Samsung Galaxy Tab A mit 7 Zoll und passendem Zubehör entschieden und den Samsung Kindermodus aktiviert.

Samsung Kindermodus 1 Weiterlesen

Heimautomatisierung ist schon eine feine Sache und Basti widmet sich ja sehr intensiv dem Thema, unter anderem mit dem Hersteller Homatic. Ich persönlich finde es immer sehr angenehm, wenn Dinge automatisch passieren, kann aber auch verstehen, wenn sich noch viele Menschen vor dem Thema sträuben, weil sie auch glauben, dass es sehr komplex ist.

Für mich fängt Automatisierung schon beim Licht an und schon vor über 10 Jahren habe ich Lichtleisten in der Küche mit Bewegungsmelder montiert und möchte diese Bequemlichkeit nicht mehr missen, dass Licht angeht, wenn ich in die Küche kommen. Im Flur und auf der Treppe, habe ich kleinen Lampen Avantek (Testbericht) befestigt, die sich ebenfalls bei Bewegung (natürlich nur bei Dunkelheit) automatisch einschalten. Weiter geht es mit Licht im Schrank, welches sich auch automatisch einschaltet, wenn ich die Tür öffne.

In Badezimmer finde ich eine automatische und Beleuchtung auch sehr angenehm und das vor allem Nachts, wenn man mal raus muss. Hier habe ich jetzt eine ebenfalls von Batterien (bzw. Akkus) betriebene LED Wandleuchte von mit Bewegungsmelder von Albrillo befestigt.

LL-SL-G005

Mit den Produktabmessungen von 19 x 4,5 x 15 cm ist sie nicht zu groß und nicht zu klein, sondern genau richtig wie ich finde. Die Lampe erreicht eine Lichtleistung von 25 Lumen bei einer Farbtemperatur von 6000 Kelvin. Der Stromverbrauch beträgt lediglich 1.7 Watt und es passen 4 AA Batterien in das Gehäuse und somit sollte sie einige Zeit durchhalten.

Die Montage ist vor allem auf glatten Oberfläche wir im Bad schnell erledigt. Hier kann man die mitgelieferten Klebepads von 3m verwenden. Schrauben liegen zwar auch bei, sind aber bei mir nicht nötig und dank Batterien ist ja auch keine Verkabelung nötig.

Im Auto-Modus schaltet sich die Lampe bei Dunkelheit automatisch ein, sobald eine Bewegung in einem Umkreis von 3-5 Metern innerhalb eines Winkels von 140° erkannt wird. Wenn keine Bewegung mehr erkannt wird schaltet sich nach 20 Sekunden wieder ab.

Fazit: Tolle LED Wandlampe etwa für Bad, Flur, Treppen, oder sonstige dunkle Ecken.

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Es ist nicht wirklich schwer, auch mit einem Smartphone tolle Ergebnisse beim Fotografieren zu erzielen. Das fängt natürlich alles mit der Motivauswahl an und geht dann weiter über die „richtige“ Auslöseposition. Mal kurz nachdenken und ein bisschen den Blickwinkel verändern und schon sieht es ganz anders und meistens auch besser aus. Es gibt es auch viele kleine praktische Helferlein, wie etwa die Smarthonehalterung Shoulderpod S1 (Testbericht) und auch „Profi“ Apps wie ProCam 3 oder Camera+ und so einiges mehr. Aber ein Großteil der Leute die ich kenne, bzw. mit einem Smartphone Fotografieren und Filmen sehe, interessiert das entweder einfach nicht, oder es ist dann doch zu mühselig. Point and Shout ist hier immer noch angesagt und dass sogar bei teuren Spiegelrefelxkameras. Einfach draufhalten und irgendwie wird das schon und gefilmt wird auch immer noch im Hochformat, damit es am TV später besonders gut aussieht.

Mehrere Fotos etwa im Burst Mode (Serienaufnahmen) schießen und sich dann entscheiden müssen, welches Bild jetzt das beste ist und was davon in die Tonne kann, überfordert die meisten leider auch. Das gilt auch für Features wie Live Photo, welche man ein und halt auch ausschalten kann. Es muss also hierfür eine einfache App her, die es sich zur Aufgabe macht, genau diese Anwenderfehler so gut es geht auszugleichen. Microsoft Pix ist so ein Kandidat und nimmt iPhone und iPad Besitzer durch Künstliche Intelligenz die Arbeit ab.

Microsoft-Pix

Pix nimmt alle Kameraeinstellungen selbst vor und so muss man hier nichts mehr auswählen, sondern kann einfach draufhalten. Es werden immer Serienaufnahmen gemacht und die App wählt davon selbständig das beste Bild aus und löscht danach den Rest. Laut Microsoft werden auch Sequenzen kurz vor dem tätigen des Auslösers dafür berücksichtigt. Zusätzlich ist die App auch in der Lage, Gesichter zu erkennen und die Einstellungen für eine optimale Darstellung der Hauttöne vorzunehmen.

Hier seht ihr einen Bildvergleich zwischen der nativen Kamera-App von Apple (links) und rechts von der Pix App. Die Bilder wurden per Fernauslöser von einem Stativ aus getätigt.

Wird beim Fotografieren eine Bewegung erkannt und hier reicht teilweise schon ein im Wind wehender Strauch aus, dann fertigt sie ein sogenanntes „Live Image“ an. Dabei handelt es sich um ein für wenige Sekunden bewegtes Bild, ähnlich wie man es von Apples Live Photo her kennt, welches als MP4 Video vorliegt. Diese Funktion lässt sich aber wenn gewünscht auch in den Einstellungen deaktivieren.

Bei der Aufnahme von Videos ist die Hyperlapse Technologie integriert, welche durch Stabilisierung die üblichen Verwacklungen mindert, aber nur Aufnahmen in 1080p mit 30 Frames erlaubt. 1080p mit 60 Frames oder sogar 4K mit 30 Frames, wird leider nicht unterstützt, was ich persönlich recht schade finde. Die von der App im Hintergrund benötigte Rechenleistung fordert aber auch ihren Tribut. So erscheint das Ergebnis des geschossenen Bildes, selbst auf einem iPhone 6s Plus, erst nach einer ganz kurzen Denkpause und erst dann ist ein erneutes Auslösen möglich. Das stört mich jetzt nicht weiter, aber sollte an dieser Stelle erwähnt werden.

Die App ist halt Rechenintensiv und erfordert nicht nur iOS 9.0, sondern auch ein Gerät mit 64bit Technologie, also mindestens ein iPhone 5s oder ein iPad Air. Pix ist kostenlos im App Store erhältlich und sollte bei Point and Shout Kandidaten nicht fehlen.

Eigentlich müssten DECT Telefone schon längst tot sein, doch der Standard hält sich hartnäckig und es gibt für den Hausgebrauch eigentlich keine wirkliche Alternative. Als vergangenen zeiten kennt man noch die alten, großen DECT-Telefone, die gefühlte 10 kg gewogen haben. Doch dem Hersteller AVM ist es gelungen mit dem FritZ! Fon C4 den Markt für sich zu erobern. Ich selbst nutze fast ausschließlich mein iPhone für Telefonate und nur wenige Personen kennen überhaupt meine Festnetz-Nummer.

Fritz-Fon C4

Doch bei meinen Eltern sieht das ein wenig anders aus. Die meisten Telefonate werden nach wie vor über das Festnetz geführt. Daher habe ich vor wenigen Monaten die alte Telefonanlage von Siemens durch schnurlose Fritz! C4 DECT-Telefone abgelöst. Meine Eltern sind sehr zufrieden mit den Geräten und kommen auch bestens mit der Bedienung klar. Das Importieren der Telefonnummern und der Einstellungen kann bequem von der Fritz! Box aus erfolgen. Ein kleiner Nachteil besteht aber nach wie vor. Im Keller ist der Empfang schlecht und teilweise unterbrochen. Wer mehr über die Technologie hinter DECT erfahren will, sollte sich den Artikel in der Wiki dazu ansehen. Weiterlesen

Ich gehe gerne Joggen und habe in den letzten Jahren etliche Kopfhörer getestet. Angefangen bei großen over-ears, bis hin zu wasserdichten in-ears, die auch fürs Schwimmen geeignet sind. Alle haben Vor- und Nachteile. Gestern habe ich von Anker die neuen SoundBuds zugeschickt bekommen und konnte mir auch von diesen Sport-Kopfhörern eine Meinung bilden. Die Kopfhörer werden offiziell am 29.08.2016 im Handel erhältlich sein. Ich habe die Kopfhörer bereits vor dem Verkaufsstart bei einer schnellen Runde durch den Park testen können und will Euch hier einen Überblick über die neuen Anker SoundBuds geben.

Anker SoundBuds Überblick

Wie von Anker gewohnt, kommen die Kopfhörer in einer schicken Verpackung daher. Zum Lieferumfang gehören neben den Kopfhörern 3 unterschiedliche große Gummis für die Ohren. Montiert sind die Gummis in der Größe M. Zusätzlich ist eine kleine Tasche für den Transport, ein microUSB-Kabel und ein Ersatz-Nackenband vorhanden. Weiterlesen

Die Wandersaison steht ja wieder vor der Tür und damit die optimale Voraussetzung, deine Tour mit ein paar Geocaches zu kombinieren. Geocaching? Ist das nicht die Suche nach versteckten Plastikdosen? Ja, so kann man es auch nennen, allerdings bietet das „Cachen“ noch weitaus mehr, als nur im Dreck nach Dosen zu suchen (wie es manche auch bezeichnen).

2016-08_geocaching_beitragsbild

Uns gefällt die Suche nach Geocaches, weil wir dadurch immer wieder neue versteckte Plätze finden, die wir ansonsten wahrscheinlich nie so gefunden hätten. Sogar vor der Haustür, auf bekannten Wanderstrecken führen manche Geocache Verstecke an einzigartige Plätze, ab von den vielbegangenen Routen. Auf Reisen in unbekannten Regionen und Ländern sind Geocache Plätze manchmal wirkliche Geheimtipps, die nicht einmal im Reiseführer stehen.

Genug des Lobes auf das Geocachen – beim aktuellen PokemonGo Hype, darf man schon mal die Vorzüge anderer Outdoor Games hervorheben, oder? Weiterlesen

Nach nicht einmal zwei Jahren hat sich mein Neato Signature leider verabschiedet. Die Anzeige im Display hat permanent symbolisiert, dass das Gerät laden würde. Egal ob er mit der Dockingstation verbunden war oder nicht. Dadurch ließ sich natürlich kein Reinigungsvorgang starten. Nach kurzem Kontakt mit dem Kundenservice von Neato wurde mir gesagt, dass ich außerhalb der einjährigen Garantie bin und ich Pech hätte. Der Händler hatte angeboten, einen Kulanzantrag bei Neato zu stellen. Ich hätte das Gerät aber vorher zum Händler schicken müssen – alles auf meine Kosten. Leider habe ich nicht bei Amazon bestellt :(
NeatoSignature-PCB
Da ich die Chance für relativ gering hielt, dass der Kulanzantrag funktionieren würde, habe ich mich selber ans Werk gemacht. Erfolgreich! Die Reparaturkosten lagen bei ca. 2 Euro.
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