Wer kennt’s nicht: Jeden Tag aufs Neue ist das E-Mail Postfach vollgestopft mit Newslettern von diversen Onlineanbietern. Das nervt auf Dauer gewaltig. Doch was kann man als Unternehmer tun, wenn man nicht nur selbst Newsletter verschicken möchte, sondern auch will, dass diese tatsächlich gelesen werden?

Eine Studie von 2015 beweist: Newsletter-Marketing ist immer noch eines der beliebtesten Werbemittel und kann durchaus auch für den Leser Nutzen haben. Auch für kleine Unternehmen und Blogs ist es deshalb wichtig, nicht nur einen Newsletter anzubieten, sondern auch sicherzustellen, dass dieser dem Kunden einen Mehrwert bietet. Doch was macht einen guten Newsletter eigentlich aus?

mailbox

Die drei N – Nähe, Nutzen, Neuigkeit

Diese drei Aspekte sind bei einem guten Newsletter besonders wichtig. Natürlich kommt es erstmal drauf an, in welcher Branche das virtuelle Faltblatt versendet wird, denn der Inhalt muss darauf abgestimmt sein, um für den Kunden interessant zu sein. Er sollte außerdem persönlich formuliert sein, dem Leser interessante Inhalte bieten und ihn über Neuigkeiten informieren – im Idealfall schafft er außerdem, den Leser zu unterhalten. Kunden müssen den Newsletter gerne lesen, und dazu gehört eben nicht nur das Design, sondern vor allem der Inhalt. Je besser dieser auf die Interessenslage der Leser abgestimmt ist, desto eher wird er gelesen.

Essenziell wichtig ist es, vorher ein Konzept festzulegen. Darin müssen nicht nur Zielgruppe und Aufbau bestimmt werden, sondern außerdem Gestaltung und Themenbereiche.

Verteiler

Damit ein Newsletter erfolgreich ist, ist natürlich nicht nur die Qualität wichtig, sondern auch eine (möglichst umfangreiche) Liste von Kunden, die ihn empfangen. Diese kann man durch mehrere Möglichkeiten aufbauen. Dafür bieten sich Sonderaktionen und Gewinnspiele sehr gut an. Wer den Kunden einen Vorteil bietet, stößt eher auf Interesse und kann dabei gleich nützliche Kontakte sammeln. Auch bei vorhandenen Kontakten per Mail nach einer entsprechenden Erlaubnis zu fragen ist eine Möglichkeit. Stellt allerdings sicher, dass der Empfänger dem Erhalt des Newsletters eindeutig zustimmt. Dafür wird das sogenannte Opt-In-Verfahren genutzt. Wer außerdem keine Möglichkeit bietet, den Newsletter über einen Link in der Mail abzubestellen, wie es die neckermann GmbH tat, begibt sich nicht nur rechtlich auf dünnen Boden, sondern betreibt im wahrsten Sinne des Wortes Negativ-Marketing.

Das sind nur wenige Tipps für den groben Aufbau eines Newsletters. Wer tiefer in die Materie eintauchen möchte, der findet hier noch mehr Tipps. Am wichtigsten ist es jedoch, auf den Inhalt und den Mehrwert für den Leser zu achten. Denn wenn euer Newsletter gerne gelesen wird, dann läuft er auch keine Gefahr, eine Papierkorb-Leiche zu werden.

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