Geschäftliche wie private Daten werden immer stärker in der Cloud abgelegt. Doch das ist nur der Anfang: Unter dem Begriff IaaS verlagert sich nun auch die IT-Infrastruktur ins Internet und ermöglicht eine flexible Bereitstellung etwa von Rechenleistungen.

Was bedeutet IaaS?

IaaS steht für „Infrastruktur as a Service“, also „Infrastruktur als Dienstleistung“. In der Praxis bedeutet das: Unternehmen müssen keine eigene Hardware mehr anschaffen, unterbringen, warten und aufrüsten, um IT-Systeme nutzen zu können. Spezialisierte Dienstleister machen dieses möglich und einer davon kommt hier aus dem Norden der Republik. Professionelle IaaS bei vater-cloud.de, ist ein gutes Beispiel dafür. Eine Bereitstellung von Rechen-, Speicher- und Netzwerkinfrastruktur in zertifizierten Rechenzentren im Norden Deutschlands

Kunden bekommen Zugriff auf die in Deutschland stehende Rechen-, Speicher- und Netzwerkinfrastruktur, welche sehr hohen Sicherheitsstandards und dem Deutschen Datenschutz unterliegt. Eine kurzfristige Bereitstellung von Rechenleistung, wenn diese etwa für Projekte benötigt wird, ist somit möglich.

IaaS führt damit zu ganz neuen Rahmenbedingungen. Und zwar betriebswirtschaftlich wie strategisch: Durch die Nutzung fremder Strukturen bleiben Geschäftskunden schlank und flexibel, da das Paket stets an den Bedarf angepasst werden kann. Darüber hinaus bedeutet IaaS einen deutlich niedrigeren Aufwand im Vergleich zur IT-Struktur in den eigenen Räumlichkeiten. Das gilt vor allem dann, wenn Probleme oder Störungen auftreten. Auch mit dem Restwert, Abschreibungen, Wiederverkäufen, Entsorgung und Neukäufen haben Iaas-Kunden nichts mehr zu tun.

Marktwachstum kommt Teilnehmern entgegen

Der Komfortfaktor ist folglich nicht zu unterschätzen, da er den zeitlichen Aufwand drastisch verringert. IaaS ist damit nur eine konsequente Fortführung der Entwicklung, die mit der reinen Daten-Cloud schon vor Jahren begonnen hat. Die Geschichte der Cloud ist schließlich ein guter Indikator dafür, mit welcher Geschwindigkeit IaaS vorangehen könnte. So wächst der Cloud-Markt insgesamt seit 2012 jährlich im zweistelligen Prozentbereich; alleine von 2015 auf 2016 verzeichnete der Markt ein Plus von 34 Prozent. In Deutschland bedeutet das einen Umsatz von aktuell 11,8 Milliarden Euro pro Jahr, bis 2018 soll sich dieser Betrag beinahe verdoppeln.

Unternehmen dürfen sich also guten Gewissens mit dem Thema IaaS beschäftigen. Dies gilt übrigens für Betriebe aller Größenordnungen: Auch KMUs haben den Nutzen der Technologie inzwischen erkannt und dank der breiten Anbieterauswahl gibt es für jeden Bedarf die passende Lösung.

Der Vormarsch von Verbraucherprodukten wie Amazon Drive bestätigt den Trend und gibt auch Privatkunden zahlreiche Möglichkeiten, ihre Daten ins Web auszulagern. Auch dort gilt schließlich: Datenverluste sind praktisch ausgeschlossen und anstelle von teuren Festplatten müssen Anwender lediglich eine Nutzungsgebühr zahlen, so lange sie den Dienst nutzen möchten. Als Folge des starken Wettbewerbs sinken die Preise fortlaufend, sodass das Geld kein entscheidender Faktor mehr ist.

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