Wer einen gebrauchten PC zu einem akzeptablen Preis kaufen möchte, der muss dabei viele Aspekte berücksichtigen. So muss der Verkäufer seriös sein, die Hardware sollte die benötigten Anforderungen erfüllen und der beschriebene Zustand muss gewährleistet sein.

Alt oder neu?

Nicht immer muss es unbedingt ein neues Gerät sein – manchmal sind gebrauchte PCs eine gute Alternative. Besonders dann, wenn das Budget gering ist. Ein gebrauchter PC lohnt sich aber auch dann, wenn ganz schnell Ersatz her muss. Ob es nun ein neuer PC sein muss oder ob ein gebrauchter reicht, ist von Fall zu Fall unterschiedlich.

Ein gebrauchter PC ist für all diejenigen interessant, die nicht den neuesten Stand der Technik benötigen und nur einen PC für Büroanwendungen. Denn nicht selten gibt es für nur 200-300 € mehr schon ein neues Modell, das dann auch für einfache Aufgaben oder zum Surfen im Web reicht.

Tipp: Eine Beschaffungsplattform für neue IT und Entertainment ist productpilot.com.

Maximales Alter

Generell ist ein älterer PC der Gefahr ausgesetzt, dass demnächst Reparaturen anfallen. So können die Tastatur und das Touchpad abgenutzt sein und auch eine Verschmutzung der Lüfter sorgt unter Umständen für einen Ausfall. Viel wichtiger als das Alter und der Preis ist somit der Gesamtzustand des PCs.

Gibt es beispielsweise Risse im Gehäuse, tote Pixel oder fehlende Tasten: Diese Fehler reduzieren den Wert und müssen vom Verkäufer genannt werden. Die Faustregel sagt, dass ein Rechner für Büroanwendungen bis zu fünf Jahre alt sein darf, während es beim PC für Games eine 2-Jahresgrenze gibt.

 

Plattform für Gebrauchtkauf

Gebrauchte PCs gibt es auf den Marktplätzen Amazon oder eBay, genauso gibt es spezielle Onlineshops, die sich auf den Verkauf von gebrauchten PCs spezialisiert haben. Ein Tipp ist der Kauf bei einem Wiederaufbereiter, der Rechner aus Rückläufen wieder auf Vordermann bringt.

Vorsicht ist angebracht bei PCs von privat, denn hier ist die Haftungsfrage nicht ganz einfach und der Käufer muss sich auf die Aussagen vom Verkäufer verlassen. Bei einem Kauf von Privatpersonen gibt es meistens keine Gewährleistung, da sie vom Verkäufer meistens ausgeschlossen wird. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Frage der Lizenz beim Privatkauf. Hier muss der Käufer darauf achten, dass die installierte Software auch offiziell erworben wurde.

Bild 1: © istock.com/miniature
Bild 2: © istock.com/PeopleImages

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