Glatte Zähne wie durch eine professionelle Zahnreinigung? Klingt zu gut um wahr zu sein… Vom Gefühl her (bin natürlich kein Zahnarzt) kommt die Sonicare DiamondClean jedoch sehr nah dran.

Wie auch bei vielen anderen elektronischen Geräten, bin ich durch einen Bekannten angefixt worden, der sich die Ultraschall-Zahnbürste zum Geburtstag schenken ließ. Er schwärmte davon, wie glatt die Zähne sein und dass es nicht das typische „Kitzeln“ einer normalen elektrischen Zahnbürste mit sich bringt.

Eigentlich halte ich persönlich nicht besonders viel von elektrischen Zahnbürsten, da ich das „Kitzeln“ unangenehm finde und dann lieber doch zur guten alten Handzahnbürste greife. Und das obwohl elektronische Zahnbürsten besser und schneller die Zähne reinigen…

Die Technik (Ultraschall)

Während die meisten Mitbewerber nur wenige Tausend Bürstenbewegungen pro Minute schaffen, arbeitetet die Sonicare mit stolzen 62.000 Bürstenbewegungen pro Minute (also im Ultraschallbereich) welche zwei wesentliche Vorteile mit sich bringt:

Zum einen bedeuten mehr Bewegungen in gleicher Zeit eine bessere Reinigung in der gleichen Zeit. Zum anderen sorgt die Ultraschallbewegung in Verbindung mit den dafür konstruierten Bürstenköpfen dafür, dass das Zahnpasta-Wassergemisch mit hoher Geschwindigkeit aus den Bürstenhaaren durch die Zahnzwischenräume gepresst wird und so auch schwer erreichbare Stellen reinigt. Dies kann man sehr gut nachempfinden, wenn man die Zahnbürste in Wasser hält oder mit Wasser betropft: Dabei bildet sich regelrecht ein kleiner Springbrunnen!


Laden per Induktion

Geladen wird die Zahnbürste in dem mitgelieferten Ladeglas, welches auf die Ladeschale gestellt wird. Das hat den Vorteil, dass die Zahnbürste keine Ladekontakte besitzt, welche korrodieren oder kurzgeschlossen werden könnten. Außerdem erleichtert es die Reinigung des Ladeglases, welches auch mal kurz in den Geschirrspüler geräumt werden kann.

Laden auf Reisen

Das mitgelieferte Reiseetui ist das wohl beste Gadget des Lieferumfangs. Sollte es mal für länger als 3 Wochen (das ist die versprochene Ladekapazität) auf Reisen gehen, so kann das Etui mittels handelsüblichen USB-Ladekabel aufgeladen werden. Mangels elektrischer Kontakte, wie oben erwähnt, wird ebenfalls per Induktion geladen.

Bürstenköpfe

In dem Lieferumfang enthalten sind bereits 2 Bürstenköpfe welche ca. 3 Monate genutzt werden können. Danach stellt sich die Frage nach Ersatz: Third Party oder Original ?


In diesem Fall, obwohl ich bei Nachkauf-Verbrauchsartikel gerne auf Third Party Produkte ausweiche, empfehle ich zum Original zu greifen. Nach eigenen Herstellerangaben reduziert sich die Lebensdauer um bis zu 50% wenn Third Party Bürstenköpfe verwendet werden. Dies kann natürlich Marketing sein, wäre allerdings aber auch nicht weit hergeholt, wenn man überlegt, was 60.000 Bewegungen pro Minute für die Mechanik an Belastung bedeutet. Dort können 1 oder 2 Gramm oder ein anderes Schwingverhalten eine Menge ausmachen.

Das aus meiner Sicht plausibelste Argument für die Original-Bürstenköpfe ist jedoch das spezielle Design, welches das Zahnpasta-Wassergemisch mit hoher Geschwindigkeit aus den Bürstenhaaren austreten lässt, um die Zahnzwischenräume zu reinigen. Dieses leisten Third Party Produkte leider nicht, weswegen diese als Möglichkeit ausscheiden.

Originale Bürstenköpfe findet Ihr hier.

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