Heute will ich Euch einen Link aus meiner „Nerd-Sammlung“ ;-) vorstellen. Ich bin ein großer Fan der ESA und der NASA. Vor wenigen Wochen hat die Raumsonde Voyager 1 unser Sonnensystem verlassen. Ich persönlich finde es sehr Faszinierenden, welch große Entfernung die Sonde seit den 70er Jahren zurückgelegt hat.

Auch wenn man sich überlegt, dass Signale, die von der Sonde zur Erde gesendet werden, ca. 20 Stunden unterwegs sind, bis diese die Empfangsstationen (DSN) der Erde erreichen. Die Signale sind mit annähernder Lichtgeschwindigkeit unterwegs, allein das macht die riesige Entfernung greifbar, die dieses Objekt von der Erde entfernt ist.

Doch nun zu meinem eigentlichen Link, den ich Euch gerne ans Herz legen möchte. Dieser ist natürlich nur für Leute von Interesse, die Spaß an der Raumfahrt haben. Alles anderen können diesen Artikel einfach überlesen ;-)Den Link, den ich Euch hier vorstellen will, führt zur Seite des Deep Space Network (DSN). Das DSN ist ein Verbund von Antennen der NASA, die sich verteilt über den Globus befinden. Die Standorte sind so ausgewählt, dass zu jedem Zeitpunkt fast jeder Ort im Orbit erreicht werden kann um mit den Raumsonden der ESA, NASA und anderen Raumfahrtagenturen kommuniziert werden kann.

Die Standorte der Antennen sind Madrid in Spanien, Goldstone in den USA und Canberra in Australien.

Je nach Lage der Erde kann so zu jedem Zeitpunkt eine Kommunikation mit den Sonden aufgebaut werden. Über DSNnow kann eingesehen werden, mit welcher Raumsonde die NASA aktuell Daten austauscht. Auch die aktuelle Datenrate und Sendeleistung kann eingesehen werden.

Da ich mich für das Thema interessiere will ich Euch hier noch ein paar interessante Hintergrudninfos zum DSN liefern.

Der Unterhalt dieser Antenne ist sehr kostspielig. Sende- und Empfangszeit ist sehr teuer und das DSN ist aktuell nahezu ausgelastet. Daher gab es in der Vergangenheit schon häufiger die Diskussion darüber, die Kommunikation mit den beiden Voyager-Sonden (1 und 2) abzubrechen, da diese sehr lange für die Übertragung der Daten benötigen. Das liegt zudem an der alten Technik aus den 70er Jahren und zudem an der großen Distanz. Hier muss die Sendeleistung sehr hoch angesetzt werden. Doch durch das große Interesse und in der Bevölkerung an den Voyager-Missionen wird bis heute die Kommunikation aufrechterhalten.

Auch laufen aktuell sehr viele Mars-Missionen, die viel Datenverkehr verursachen. Die Überlegung besteht, den Antennenpark weiter auszubauen um dem wachsenden Datenverkehr gerecht zu werden.

Auch die ESA betreibt so ein Netzwerk. Leider gibt es dazu nicht so viele Informationen wie beim DSN der NASA. Die NASA hat zudem sehr viele weitere interessante Seite z.B. die der Voyager.

Viel Spaß beim Surfen ;-)

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