Wir haben Euch in den letzten Tagen schon einige Informationen zum Thema Homematic IP wired und der neuen CCU3 geliefert. Doch wie die beiden System zusammenarbeiten bzw. ob sich das wired System nur über die Cloud betreiben lässt, blieb leider bisher offen. Um hier etwas Klarheit zu schaffen, haben wir die Fakten, die wir von eQ-3 zu diesem Thema bekommen haben für Euch zusammengefasst.

Es wird zwei Möglichkeiten geben, Homematic IP wired zu betreiben – mit und ohne Cloud. Das neue Gateway erfüllt hierbei zwei Aufgaben. Es stellt die Kommunikation mit den anderen Teilnehmern über den Bus sicher. Dafür wird der neue RS485 Ringbus genutzt. Über den Netzwerkanschluss kann das Gateway dann entweder direkt mit der Homematic Cloud kommunizieren. Dabei findet dann die Bedienung und Konfiguration direkt über die bekannte Homematic IP App statt, wie es auch schon bei den funkbasierten IP Geräten läuft. Der zweite Weg ist, dass eine ans Netzwerk angeschlossene Smart-Home-Zentrale lokal mit dem Gateway redet.

EQ-3 lässt sich hier durch die Wortwahl „Smart-Home-Zentrale CCU3 oder alternativ der Zentrale eines der Partner von Homematic IP“ offen, dass auch andere Hersteller z.B. Qivicon später auf die wired IP Geräte zugreifen können.

Kann das Homematic IP wired Gateway auch mit Funkteilnehmern kommunizieren?

Da das Homematic IP wired Gateway keinen eingebauten Funksender hat, kann es dies direkt nicht. Dazu wird dann entweder die CCu3, für eine lokale Lösung benötigt oder aber der Homematic IP Access Point für die Anbindung über die Cloud.

So können dann auch funk- und wired-Komponenten miteinander verknüpft werden. Ein Beispiel für die lokale Installation sehr Ihr im unteren Bild.

Rechts sind die wired-Komponenten aufgebaut. An den Baugruppen hängen dann alle elektrischen Verbraucher wie z.B. Rollos, Lampen, Steckdosen usw. (eine Übersicht der verfügbaren Baugruppen findet Ihr hier).

Das neue Homematic IP wired Gateway ist über das Netzwerk mit einen Switch verbunden. An diesem Switch hängt dann auch die Smart-Home-Zentrale (z.B. die CCU3). Es werden aber auch andere Zentralen unterstützt. Die Zentrale bildet dann die Schnittstelle zu den IP wired Geräten.

Wer bei dieser Lösung einen Fernzugriff benötigt, muss sich wie gewohnt selber darum kümmern. Entweder über Anbieter wie Cloudmatic oder aber über einen VPN (z.B. Fritz! Box)

Wer einen Aufbau über die Cloud präferiert, kann dies auch ohne Probleme umsetzen. Auch hier können Geräte der neuen IP wired-Serie mit den funkbasierten IP Geräten verbunden werden. Der Aufbau ist im unteren Bild zu sehen. Das IP wired Gateway wird über das heimnetzwer mit dem Internet und dem Homematic Cloud Server verbunden. Über die Cloud kann dann via App und Smartphone auf die Geräte zugegriffen werden.

Um nun auch die IP-Funkteilnehmer anzubinden, wir der Homematic IP Access Point benötigt. Über die Cloud können nun funk- und wired-Komponenten miteinander kommunizieren und verknüpft werden.

Der Fernzugriff erfolgt automatisch über das Internet und die Cloud.

 

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2 Kommentare
  1. Stefan sagte:

    @Joerg: Das wäre in der Tat ein gewaltiger Rückschritt, aber nicht unlösbar. Es wäre nur die Frage, wie viele Kabel zurück geführt werden müssen – 1 oder 2.

    Und dann ist da ja auch noch die Steckerfrage: Können die Stecker selbst konfiguriert werden, oder muss man konfektionierte Ware kaufen? Vermutlich nicht, aber warten wirs mal ab. Falls nein, was für Werkzeug benötige ich?

    Antworten

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