Heute will ich Euch kurz zeigen, dass man ein Smarthome nicht nur zur Komforsteigerung nutzen kann. Vor ein paar Wochen habe ich eine Mail von einem Leser erhalten, der durch eine Krankheit ans Bett gefesselt ist. Er wird täglich von einem Pflegedienst betreut, der ihm bei den täglich anfallenden Routinen unterstützt. Auch für das Essen kommt täglich jemand vorbei. Er hat sich selbst vor einiger Zeit Homematic Aktoren für die Rollladensteuerung und für das Licht von einem Elektriker einbauen lassen.

Da er meinen Artikel zum Thema Sprachsteuerung mit Siri und Alexa (zum Bericht) gelesen hat, hat er mich gefragt, ob ich Ihm bei der Einrichtung behilflich sein könnte. Ich habe ihm einen Raspberry Pi fertig gemacht, über den er nun alle wichtigen Funktionen direkt per Apple HomeKit aufrufen kann.Durch diesen Zugewinn an Lebensqualität kann so ein System auch sehr sinnvoll für ältere Menschen und Menschen mit schweren Erkrankungen eingesetzt werden. Ich finde es sehr schön, dass solche Systeme einen wirklichen Mehrwert liefern können und das Leben an mancher Stelle einfacher gestalten.

Hier ein paar kurze Beispiele, die wir bei Günther umgesetzt haben:

Über Alexa können die Rollläden im kompletten Haus gefahren werden – Auch die Behanghöhe lässt sich per Stimme einstellen. Über den Befehl „Alle Rollos im Haus runter“ kann die Nachtruhe eingeläutet werden.

Auch das Licht kann ganz einfach gesteuert werden. Hier sind aktuell nur die nötigen Lampen eingebunden, das System kann aber beliebig erweitert werden.

Eine weitere Änderung, die sehr viel Erleichterung bringt, ist der Einsatz von einer KeyMatic. Mit dieser ist es nun möglich, Besucher ins Haus zu lassen, ohne das jede Person einen eigenen Schlüssel besitzt. Freunde und Bekannte können so über die angebrachte Kamera gesehen und über einen Knopfdruck ins Haus gelassen werden.

Die KeyMatic lässt sich aktuell nur über die Oberfläche von HomeKit bedienen, es wäre auch möglich diese über Alexa oder Siri zu steuern, doch dass würde natürlich eine gewisse Sicherheitslücke schlagen.

Weitere Ideen, die noch umgesetzt werden sollen

Ein Notfallknopf am Bett, der automatisch Nachrichten an einen ausgewählten Personenkreis sendet – So kann z.B. der Pflegedienst oder Verwandte schnell und ohne Telefon alarmiert werden.

Solche Systeme werden zwar schon angeboten, kosten aber im Vergleich zu einer Homematic-Installation sehr viel mehr Geld.

Mit diesem kleinen Artikel wollte ich Euch zeigen, dass ein smartes Zuhause nicht nur für den Komfort geeignet ist, sondern auch sinnvoll für andere Zwecke genutzt werden kann. Falls Ihr weitere Ideen oder Anregungen zum Thema altersgerechtes Wohnen oder Krankenpflege habt, könnt Ihr sehr gerne die Kommentarfunktion nutzen.

Wenn zu diesem Thema mehr Interesse besteht, kann ich darüber auch ausführlicher berichten!

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2 Kommentare
  1. Tim Berndt sagte:

    Ich bin ebenfalls interessiert an derartigen Lösungen:
    Bedienung mit schwacher Stimme und ohne Handbenutzung, primär TV, Tür, Telefon (.. Licht, Rollo..)
    … und das alles auch noch bezahlbar, sowie bestmöglich unabhängig von chinesischen Servern

    Antworten

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