Stromfresser im Haushalt aufspüren: So misst du den Verbrauch einzelner Geräte
KI-generiert: Dieser Artikel und seine Abbildungen wurden von einem KI-System erstellt. Mehr dazu
Frau mit Smartphone im Wohnzimmer neben dem Brennenstuhl PM 231 E Energiekostenmessgerät, das zwischen Steckdose und Kühlschrank eingesteckt ist
Ein einfaches Steckdosen-Messgerät für 12–15 € zeigt dir nach 24 Stunden schwarz auf weiß, was dein alter Kühlschrank, dein Router oder deine Standby-Geräte wirklich kosten. Kein Werkzeug, kein Elektriker, keine Installation. Klare Empfehlung für den Einstieg: das Brennenstuhl PM 231 E — einstecken, Strompreis eingeben, ablesen. Willst du den Verbrauch dauerhaft per Smartphone-App im Blick behalten, ist der Shelly Plug S Gen3 (ca. 28,95 €, Stand laut Produktfeed, kann abweichen) die passende Wahl.
Den vollständigen Überblick über Energiesparen und smarte Steckdosen findest du in unserem .
Warum du wahrscheinlich nicht weißt, wer deine Stromrechnung in die Höhe treibt
Die meisten Menschen schätzen — und liegen dabei regelmäßig daneben. Der Elektroherd ist selten das Problem, den benutzt du eine Stunde und nimmst ihn dabei bewusst wahr. Das Problem ist die alte Gefriertruhe im Keller, die 8.760 Stunden im Jahr läuft und an die du schlicht nie denkst.
Genau hier hilft ein Energiekostenmessgerät. Stell es dir vor wie eine Waage für den Kühlschrank: Du steckst es zwischen Steckdose und Gerät, gibst deinen aktuellen Strompreis ein und wartest einen Tag. Am Ende steht der echte Jahresverbrauch in Euro da, ohne Schätzen, ohne Rechnen.
Typisches Beispiel: Eine Gefriertruhe aus den 1990er-Jahren verbraucht oft 300–500 kWh pro Jahr. Ein modernes Gerät schafft dasselbe mit 100–150 kWh. Bei einem Strompreis von 30 Cent je Kilowattstunde macht das 60–105 € jährlich aus — allein durch den Austausch eines Geräts, das du im Keller vergessen hattest.
Häufige Irrtümer, die dich Geld kosten
Irrtum 1: „Standby verbraucht doch kaum was.“
Ein einzelnes Gerät im Standby zieht vielleicht 2–5 Watt, das klingt harmlos. Aber stell dir vor, du lässt in jedem Zimmer eine kleine Glühbirne dauerhaft brennen: In einem typischen Haushalt stehen 10–20 Geräte gleichzeitig im Standby. TV, Receiver, Spielekonsole, Drucker, Kaffeemaschine mit Display, Mikrowelle mit Uhr. Zusammen können das locker 50–100 Watt sein, rund um die Uhr. Bei 1.500 € Jahresstromkosten kann allein der Standby-Anteil 150–225 € ausmachen — für Geräte, die du gar nicht benutzt.
Irrtum 2: „Das Typenschild zeigt mir den echten Verbrauch.“
Das Typenschild zeigt die maximale Leistungsaufnahme unter Volllast, also das Worst-Case-Szenario. Ein Kühlschrank mit „150 W“ auf dem Schild taktet in der Praxis: mal an, mal aus, ähnlich wie eine Heizung, die nicht ständig auf Hochtouren läuft. Die 150 W liegen also fast nie dauerhaft an. Der echte Durchschnitt liegt oft bei einem Drittel des Schild-Werts. Nur das Messgerät zeigt, was wirklich fließt.
Irrtum 3: „Smarte Steckdosen sparen automatisch Strom.“
Eine smarte Steckdose ist ein Werkzeug, kein Wundermittel. Sie verbraucht selbst 1–2 Watt rund um die Uhr, das sind bis zu 17 kWh pro Jahr, pro Steckdose. Gespart wird nur, wenn du aktiv Abschaltregeln einrichtest. Ohne Konfiguration hast du am Ende womöglich mehr verbraucht als vorher.
Was du brauchst — und was nicht geht
Dein Starter-Set
| Was | Produkt | Preis (ca.) |
|---|---|---|
| Pflicht | Brennenstuhl PM 231 E Energiekostenmessgerät | 12–15 € |
| Optional: smarte Dauermessung | Shelly Plug S Gen3 | 28,95 € |
| Optional | Notizbuch für Messwerte | 0 € |
Gesamtkosten Einstieg: 12–15 €. Das Gerät hat sich oft schon nach der ersten Messung bezahlt gemacht.
Der Unterschied zwischen beiden Optionen ist schnell erklärt. Das Brennenstuhl PM 231 E zeigt dir den Verbrauch direkt am Display, ohne App, ohne WLAN, ohne Einrichtung. Der Shelly Plug S Gen3 speichert die Verbrauchsdaten dauerhaft in einer Smartphone-App und eignet sich für Geräte, die du langfristig beobachten willst, etwa den Router oder den Kühlschrank.
Was nicht geht — wichtig vorab
Normale Steckdosenmessgeräte funktionieren nur an Haushaltssteckdosen (230 V, Schuko-Stecker). Elektroherd, Trockner, Durchlauferhitzer und Wallboxen für E-Autos hängen an Drehstrom-Anschlüssen (400 V, drei Phasen). Da bekommst du keinen Zwischenstecker dazwischen. Für diese Geräte brauchst du einen Elektriker, der eine Messung am Zähler vornimmt. Für alles andere reicht das Messgerät aus dem Baumarkt völlig aus.
So misst du Schritt für Schritt — in 5 Minuten startklar

Einfaches 3-Schritt-Diagramm: Messgerät einstecken → Strompreis eingeben → Jahreskosten ablesen
Schritt 1: Prioritätenliste erstellen
Fang nicht mit dem Ladekabel an. Starte mit den Dauerbetrieb-Verdächtigen: alte Gefriertruhe oder Kühlschrank im Keller, TV-Receiver, Router, Aquarium-Pumpe, Drucker. Diese Geräte laufen 8.760 Stunden pro Jahr, hier ist das Einsparpotenzial am größten.
Schritt 2: Messgerät einstecken
Steck das Brennenstuhl PM 231 E zwischen Steckdose und Gerät. Kein Werkzeug, keine Veränderung an der Steckdose, einfach dazwischenstecken.
Schritt 3: Strompreis eingeben
Gib deinen aktuellen Strompreis ein. Den findest du auf deiner letzten Stromrechnung, in Deutschland liegt er 2026 typisch bei 28–32 Cent je kWh. Das Gerät rechnet dann automatisch in Euro um.
Schritt 4: Mindestens 24 Stunden warten
Wer nur eine Stunde misst und hochrechnet, liegt oft völlig daneben. Ein Kühlschrank kühlt in Wellen, ein Drucker zieht beim Aufwärmen kurz viel Strom. Bei Geräten mit Heizzyklen, also Gefriertruhe oder Aquariumheizung, lieber gleich 48 Stunden messen. Das Brennenstuhl PM 231 E speichert den Verbrauch automatisch, du musst nicht danebenstehen.
Schritt 5: Ergebnis ablesen und entscheiden
Das Display zeigt dir den Jahresverbrauch in kWh und die Jahreskosten in Euro. Jetzt kannst du entscheiden: Gerät austauschen? Schaltbare Steckdosenleiste einsetzen? Oder einfach konsequenter ausschalten?
Klingt aufwendig, ist es aber nicht. Die eigentliche Arbeit übernimmt das Messgerät, du wartest nur.
Troubleshooting: Was tun, wenn die Messung seltsam aussieht?
Das Display zeigt 0 Watt, obwohl das Gerät läuft.
Manche Geräte, zum Beispiel Energiesparlampen oder sehr effiziente Ladegeräte, verbrauchen so wenig, dass günstige Messgeräte sie nicht zuverlässig erfassen. Kein Grund zur Sorge — es heißt schlicht, dass dieses Gerät kein Problem ist.
Der angezeigte Wert schwankt stark.
Normal. Kühlschrank, Gefriertruhe und Klimaanlage takten, die Leistung geht rauf und runter wie bei einer Heizung, die ein- und ausschaltet. Warte mindestens 24 Stunden, damit der Durchschnitt stimmt.
Das Messgerät passt nicht in die Steckdose.
Manche Steckdosenleisten oder Einbau-Steckdosen haben wenig Platz. In diesem Fall hilft ein kurzes Verlängerungskabel als Zwischenstück.
Ich will den Herd oder Trockner messen — geht das irgendwie?
Mit einem Zwischenstecker leider nicht. Für Drehstromgeräte gibt es nur zwei Wege: Entweder du schätzt den Verbrauch anhand des Typenschilds und der Nutzungsdauer, oder du lässt einen Elektriker eine Messung am Zähler vornehmen. Eine grobe Schätzung: Ein Elektroherd mit 3.000 W, der täglich eine Stunde läuft, verbraucht rund 1.095 kWh pro Jahr, also etwa 329 € bei 30 Cent je kWh.
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Häufig gestellte Fragen
Welche Geräte verbrauchen im Standby am meisten Strom?

Smartphone-App zeigt Energieverbrauch und Jahreskosten für Gefriertruhe, Fernseher und Router
Die größten Standby-Verbraucher sind TV-Receiver und Set-Top-Boxen (oft 8–15 W), ältere Spielekonsolen (bis zu 10 W im Standby), Drucker mit Netzwerk-Funktion (3–8 W) und Kaffeemaschinen mit Display (2–5 W). Router und Netzwerkgeräte laufen bewusst dauerhaft und gehören zur Grundlast, nicht in die Standby-Rechnung. Messe alle Geräte, die nie wirklich ausgeschaltet werden: Das ist deine unsichtbare Grundlast.
Kann ich den Stromverbrauch meines Kühlschranks selbst messen?
Ja, und das ist einer der sinnvollsten ersten Schritte überhaupt. Steck das Brennenstuhl PM 231 E zwischen Steckdose und Kühlschrank, gib deinen Strompreis ein und warte 24–48 Stunden. Das Gerät zeigt dir den echten Durchschnittsverbrauch. Der Maximalwert vom Typenschild ist oft dreimal so hoch wie das, was tatsächlich zusammenkommt.
Wie messe ich die Grundlast meines Haushalts ohne Smart Meter?
Schalte alle Geräte aus, die du wirklich ausschalten kannst — Licht, TV, Laptop, alles. Was dann noch auf dem Stromzähler läuft, ist deine Grundlast: Router, Kühlschrank, Gefriertruhe, Alarmanlage, Heizungssteuerung. Notiere den Zählerstand abends und morgens früh, die Differenz geteilt durch die Stunden ergibt deine Grundlast in Kilowattstunden pro Stunde. Dann geh mit dem Messgerät von Gerät zu Gerät und finde heraus, wer den größten Anteil hat.
Brennenstuhl PM 231 E oder Shelly Plug S Gen3 — was ist besser für mich?
Das Brennenstuhl PM 231 E ist die richtige Wahl, wenn du schnell und unkompliziert einzelne Geräte messen möchtest, ohne App, ohne WLAN, ohne Einrichtung. Der

Shelly Plug S Gen3 Angebot lohnt sich, wenn du den Verbrauch eines Geräts dauerhaft überwachen und per Smartphone-App auswerten möchtest, zum Beispiel um zu sehen, ob der Kühlschrank nachts mehr zieht als tagsüber. Für den Einstieg reicht das Brennenstuhl PM 231 E völlig aus.
Geht das auch in der Mietwohnung?
Ja, absolut. Du steckst das Messgerät einfach zwischen Steckdose und Gerät. Kein Bohren, keine Veränderung, nichts, das du beim Auszug zurückbauen müsstest. Das ist eine der wenigen Maßnahmen, die in jeder Mietwohnung ohne Rückfrage beim Vermieter funktioniert.
Kann ich den Verbrauch meiner Wallbox oder meines Herds messen?
Mit einem normalen Steckdosenmessgerät geht das nicht. Wallbox, Elektroherd, Trockner und Durchlauferhitzer hängen an Drehstrom-Anschlüssen (400 V, drei Phasen), da passt kein Zwischenstecker. Für diese Geräte brauchst du einen Elektriker mit Klemmmessgerät oder einen Smart Meter, der den Gesamtverbrauch am Zähler erfasst.
Was kostet ein alter Kühlschrank wirklich pro Jahr?

Smartphone-App Detailansicht: Gefriertruhe verbraucht 450 kWh/Jahr = 135 € Jahreskosten mit Monats-Diagramm
Das hängt vom Modell und der Energieklasse ab. Ein Kühlschrank der alten Klasse D oder schlechter verbraucht oft 300–500 kWh pro Jahr, das sind 90–150 € bei 30 Cent je kWh. Ein modernes Gerät der Klasse A schafft dasselbe mit 100–150 kWh, also 30–45 €. Die Differenz von 60–105 € jährlich amortisiert ein neues Gerät oft innerhalb weniger Jahre. Und das Messgerät zeigt dir den genauen Wert für dein Gerät, deinen eigenen, statt irgendeines Durchschnitts aus dem Internet.
Brauche ich einen Elektriker, um den Stromverbrauch zu messen?
Für normale Haushaltsgeräte an der Schuko-Steckdose brauchst du keinen Elektriker. Einzige Ausnahme: Geräte mit Drehstromanschluss, also Herd, Trockner oder Wallbox. Für alles andere reicht das Steckdosenmessgerät aus dem Baumarkt völlig aus.
Dieser Artikel zeigt dir, wie du einzelne Geräte gezielt messen kannst. Den vollständigen Überblick — von der Grundlast bis zum smarten Steuern ganzer Räume — findest du in unserem .
✍️ Autor: technikkram-Redaktion
🔄 Zuletzt aktualisiert: 20. Juli 2026








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