Saugroboter-App richtig einrichten: Karten, Räume und No-Go-Zonen einfach erklärt
KI-generiert: Dieser Artikel und seine Abbildungen wurden von einem KI-System erstellt. Mehr dazu
Frau sitzt auf der Couch und steuert einen Roborock S8 Saugroboter über die Smartphone-App im Wohnzimmer
Die meisten Probleme mit Saugrobotern haben mit dem Gerät wenig zu tun. Sie entstehen in der App, weil die Karte nie richtig eingerichtet wurde. Ein einmaliger Kartierungsrundgang und ein paar Minuten in der App reichen, danach fährt der Roboter zuverlässig durch alle Räume, spart gesperrte Bereiche aus und kehrt sauber zur Ladestation zurück. Für Einsteiger empfehle ich den Roborock S8 — er hat die übersichtlichste Karten-App aller gängigen Saugroboter.
Was du mit einer richtig eingerichteten Karte gewinnst
Ohne gespeicherte Karte fährt der Roboter nach dem Zufallsprinzip. Er kennt keine Räume, ignoriert Grenzen und überspringt Bereiche, die er beim ersten Durchlauf nicht gesehen hat. Klingt nach einer Kleinigkeit, macht im Alltag aber einen großen Unterschied.
Mit einer vollständigen Karte sieht das dann konkret so aus:
- Du tippst in der App auf „Küche“, der Roboter fährt nur dorthin, saugt durch und kehrt zurück. Kein Umweg durch den Rest der Wohnung.
- Der Hundekorb, das Spielzeug-Eck oder der Bereich unterm Bett ist als No-Go-Zone gesperrt und wird dauerhaft umfahren, auch nach einem Neustart.
- Bei einem vollständigen Durchlauf arbeitet der Roboter Raum für Raum in der Reihenfolge ab, die du festgelegt hast.
Das funktioniert, weil Apps wie Roborock Home, ECOVACS Home (für Deebot) oder iRobot Home (für Roomba) die fertige Karte dauerhaft speichern. Du siehst auf dem Smartphone eine Grundrissansicht deiner Wohnung, mit farblich markierten, benannten Räumen, die du selbst angelegt hast.
Besonders nützlich für: die folgenden Nutzergruppen und Wohnsituationen:
– Familien mit Kindern oder Haustieren — Spielzeug-Ecken und Futternapf-Bereiche lassen sich gezielt sperren.
– Wohnungen mit offenem Grundriss, wo keine Wände die Räume trennen: Hier kannst du Bereiche manuell in der App abgrenzen.
– Alle, die den Roboter per Sprachbefehl — etwa über Amazon Alexa oder Google Home — in einen bestimmten Raum schicken wollen. Das klappt nur mit benannten Räumen auf einer gespeicherten Karte.
Starter-Set: Was du brauchst
Du brauchst nur deinen Roboter und dein vorhandenes Smartphone. Die Apps sind kostenlos, WLAN hast du sowieso.
| Was du brauchst | Produkt | Kosten |
|---|---|---|
| Saugroboter mit Karten-App | Roborock S8 kaufen | Preis im Fachhandel vergleichen |
| Ersatz-Zubehör (optional, nicht sofort nötig) | Roborock Accessories Kit kaufen | ca. 78 € |
| Smartphone + WLAN | Dein vorhandenes Gerät | bereits vorhanden |
Warum der Roborock S8? In der Roborock-App teilst und fügst du Räume per Fingertipp zusammen, zeichnest No-Go-Zonen als Rechtecke ein und speicherst mehrere Karten für verschiedene Etagen — und das, ohne ein einziges Untermenü suchen zu müssen. Die iRobot Home App (Roomba, „Imprint Smart Mapping“) ist ähnlich gut, bei der Raumaufteilung aber etwas umständlicher. ECOVACS Home (Deebot) und eufy Clean (eufy RoboVac) bringen ebenfalls Karten-Funktionen mit, machen in der Praxis aber öfter Ärger mit dem dauerhaften Speichern von No-Go-Zonen.
Hast du schon einen Roboter? Kein Problem, die folgenden Schritte gelten für alle gängigen Apps.
Schritt für Schritt: Karte erstellen, Räume einteilen, No-Go-Zonen setzen

Schritt-für-Schritt Illustration: Saugroboter kartiert, App öffnen, Räume und No-Go-Zonen einrichten, automatisches Saugen starten
Schritt 1: Ersten Kartierungsrundgang starten — mit Vorbereitung
Bevor du auf „Start“ tippst, kurz aufräumen: alle Türen öffnen, Kabel und Spielzeug vom Boden räumen, Akku vollständig laden. Starte dann in der App gezielt den Kartierungsmodus, und nicht einfach „Saugen starten“. Bei Roborock heißt die Option „Karte erstellen“, bei Roomba „Imprint Smart Map Training“. Der Roboter fährt jetzt durch alle Räume, ohne zu saugen, und erstellt dabei die Grundkarte.
Wichtig: Starte den Roboter immer von seiner Ladestation aus, nie aus der Mitte des Raums. Die Karte ist an den Standort der Station gebunden.
Schritt 2: Karte nach dem Rundgang speichern
Wenn der Roboter zurückgekehrt ist, zeigt die App die erstellte Karte an. Tippe jetzt aktiv auf „Karte speichern“, das passiert nicht von allein. Bei Ecovacs findest du die Option unter „Karte verwalten“, bei eufy gibt es einen eigenen Speichern-Button im Kartenmenü. Ohne diesen Schritt ist die Karte beim nächsten Start weg.
Klingt banal? Ist es auch. Und trotzdem scheitern hier die meisten Einsteiger.
Schritt 3: Räume prüfen, trennen und benennen

Roborock Home App auf dem Smartphone zeigt die Wohnungskarte mit farbigen Räumen und eingezeichneten No-Go-Zonen
Ein Roboter kennt keine Räume so, wie wir sie meinen. Er sieht nur Wände und freie Flächen. Was die App als „Raum“ anzeigt, ist eine automatische Flächentrennung nach Geometrie. Zwei echte Zimmer werden oft zu einem zusammengefasst (etwa Wohnzimmer und Flur ohne Tür dazwischen), ein großes Zimmer manchmal willkürlich geteilt.
Tippe in der App auf die Karte und nutze die Bearbeitungsfunktion:
– Räume trennen: Zeichne eine virtuelle Trennlinie zwischen zwei Bereichen.
– Räume zusammenführen: Wähle zwei benachbarte Flächen aus und tippe auf „Zusammenführen“.
– Räume benennen: Vergib Namen wie „Wohnzimmer“, „Küche“, „Schlafzimmer“ und weise Icons zu.
Erst nach diesem Schritt kannst du zuverlässig einzelne Räume gezielt reinigen lassen. Und erst dann funktioniert auch die Sprachsteuerung über Alexa oder Google Home mit Raumangabe.
Schritt 4: No-Go-Zonen einzeichnen und speichern

Roborock Home App zeigt die Bearbeitung einer No-Go-Zone mit der Bezeichnung ‚Hundebereich‘ im Grundriss
Tippe in der App auf „No-Go-Zone hinzufügen“ oder „Virtuelle Wand“. Zeichne ein Rechteck um den Bereich, den der Roboter nicht befahren soll, also etwa den Hundekorb, den Bereich unter dem Kinderbett oder die Ecke mit dem Kabelgewirr. Tippe danach auf „Speichern“ und dann auf „Karte speichern“ — die Reihenfolge ist entscheidend. Zonen, die nicht zur gespeicherten Karte gehören, verschwinden nach dem nächsten Neustart.
Schritt 5: Testlauf starten und Karte als Standard festlegen
Starte einen vollständigen Reinigungsdurchlauf und beobachte in der App, ob der Roboter alle Räume anfährt und No-Go-Zonen korrekt umfährt. Lege die fertige Karte in der App als „Standardkarte“ fest — bei Roborock findest du diese Option im Kartenmenü. Danach bleibt die Einteilung auch nach Neustarts erhalten.
Häufige Irrtümer — das glauben viele, stimmt aber nicht
„Die Karte wird beim ersten Durchlauf automatisch perfekt.“ Der erste Kartierungsrundgang liefert nur eine Rohkarte, oft mit Lücken oder falsch zusammengefassten Räumen. Türen, die beim ersten Lauf zufällig geschlossen waren, fehlen auf der Karte. Du musst danach in der App manuell prüfen, Räume umbenennen und gegebenenfalls einen zweiten Kartierungsrundgang mit bewusst geöffneten Türen starten.
„No-Go-Zonen funktionieren bei allen Robotern gleich.“ Es gibt drei grundlegend verschiedene Ansätze: App-basierte virtuelle Zonen (etwa Roborock, Dreame, Roomba j-Serie), physische Magnetstreifen (ältere eufy RoboVac-Modelle) und Infrarot-Türme (ältere Roomba-Modelle). Wer ein Modell ohne gespeicherte Karte kauft und App-basierte Zonen erwartet, erlebt eine Überraschung: Ohne Karte gibt es keine virtuellen Zonen in der App.
„Mehr Reinigungsfahrten verbessern die Karte.“ Das tun sie kaum. Die meisten Roboter unterscheiden intern zwischen Kartierungs- und Reinigungsmodus. Beim Reinigen nutzt der Roboter die vorhandene Karte, aktualisiert sie aber nicht grundlegend. Willst du die Karte wirklich verbessern, starte in der App gezielt einen neuen Kartierungsrundgang.
Troubleshooting: Die häufigsten Probleme und ihre Lösung
Karte nach Neustart weg: Die Karte wurde nie aktiv gespeichert. Öffne die App, starte einen neuen Kartierungsrundgang und tippe danach auf „Karte speichern“.
No-Go-Zone wird ignoriert: Die Zone wurde eingezeichnet, aber nicht gespeichert, oder die Karte wurde nach dem Einzeichnen nicht erneut gespeichert. Zeichne die Zone neu, tippe auf „Speichern“ und dann auf „Karte speichern“.
Roboter überspringt Räume: Die Karte ist unvollständig, weil der erste Kartierungsrundgang unterbrochen wurde oder Türen geschlossen waren. Starte einen neuen Kartierungsrundgang mit vollem Akku und allen geöffneten Türen.
Raumeinteilung wird zurückgesetzt: Die bearbeitete Karte wurde nicht als Standardkarte festgelegt. Suche im Kartenmenü nach „Als Standard festlegen“.
Roboter kehrt sofort zur Station zurück: Prüfe den Akkustand in der App. Manche Modelle starten nicht unter etwa 20 % Akku. Vollständig aufladen, dann neu starten.
Karte nach Akku-Totalentladung weg: Wenn der Akku ganz leergelaufen ist, löschen vor allem ältere Modelle die gespeicherte Karte. Starte den Roboter deshalb immer von der Ladestation und lass den Akku nie auf 0 % fallen. Danach hilft nur ein neuer Kartierungsrundgang.
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FAQ: Häufig gestellte Fragen
Warum fährt mein Saugroboter immer wieder in denselben gesperrten Bereich?
Fast immer liegt das daran, dass die No-Go-Zone zwar eingezeichnet, aber nicht korrekt gespeichert wurde. Öffne die App, zeichne die Zone neu, tippe auf „Speichern“ und danach auf „Karte speichern“. Erst wenn die Zone zur gespeicherten Karte gehört, bleibt sie dauerhaft aktiv.
Roborock-Karte wird nach Neustart gelöscht — was tun?
Starte in der Roborock-App einen neuen Kartierungsrundgang über „Karte erstellen“. Wenn der Roboter zurückgekehrt ist, tippe auf das Speichern-Symbol unter der Kartenansicht. Lege die Karte anschließend als Standard fest. Starte den Roboter künftig immer von der Ladestation aus, nie aus der Mitte des Raums.
Saugroboter erkennt Räume nicht richtig — was kann ich tun?
Der Roboter kennt keine Räume so wie wir, er sieht nur Flächen. Offene Grundrisse ohne klare Wände werden als eine einzige große Fläche gespeichert. Die Lösung: Öffne die Kartenbearbeitung in der App und zeichne manuell virtuelle Trennlinien zwischen den Bereichen. Das funktioniert in der Roborock-App, der iRobot Home App und der ECOVACS Home App.
eufy RoboVac No-Go-Zone wird ignoriert — woran liegt das?
Ältere eufy RoboVac-Modelle ohne gespeicherte Karte arbeiten mit physischen Magnetstreifen und nicht mit App-basierten Zonen. Prüfe, ob dein Modell überhaupt eine Karten-Funktion hat. Ist das nicht der Fall, brauchst du den mitgelieferten Magnetstreifen, den du auf den Boden legst. App-Zonen funktionieren bei diesen Modellen nicht.
Was passiert mit der Karte, wenn der Akku leer wird?
Bei einem WLAN-Ausfall saugt der Roboter einfach weiter, die Karte bleibt erhalten. Bei vollständiger Akku-Entladung (Tiefentladung) löschen besonders ältere Modelle die gespeicherte Karte. Aktuelle Roborock- und Deebot-Modelle fahren bei niedrigem Akku automatisch zur Station, laden auf und setzen den Rundgang fort. Die Karte bleibt dabei erhalten.
Kann ich mehrere Karten für verschiedene Stockwerke speichern?
Ja, aber nur mit bestimmten Modellen. Roborock S-Serie und Ecovacs Deebot X-Serie unterstützen mehrere gespeicherte Karten direkt in der App. Du trägst den Roboter in die andere Etage, startest dort einen Kartierungsrundgang und speicherst das Ergebnis als zweite Karte. Günstigere Einsteigermodelle kommen in der Regel nur mit einer einzigen gespeicherten Karte klar.
Muss ich die Karte neu erstellen, wenn ich Möbel umstelle?
Kleine Veränderungen wie ein verschobener Stuhl oder ein anders gestellter Tisch erkennt der Roboter beim nächsten Rundgang von selbst. Bei größeren Umstellungen, etwa einem Sofa oder Schrank, der vorher als Raumteiler diente, empfiehlt sich ein neuer Kartierungsrundgang. Der dauert je nach Wohnungsgröße laut Hersteller etwa 20 bis 45 Minuten.
Welche Apps erlauben das manuelle Bearbeiten der Karte?
Roborock Home, iRobot Home (Roomba mit Imprint Smart Mapping) und ECOVACS Home (Deebot) erlauben das manuelle Nachbearbeiten von Karten per Fingertipp: Räume zusammenführen, trennen, umbenennen. Die eufy Clean-App bietet ebenfalls No-Go-Zonen und Raumeinteilung, hat aber weniger Bearbeitungsoptionen. Die Mi Home App (Xiaomi) funktioniert ähnlich, ist bei der Raumaufteilung aber etwas eingeschränkter.
✍️ Autor: technikkram-Redaktion
🔄 Zuletzt aktualisiert: 24. Juli 2026
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