Smart Home zur Miete: Heizung, Licht und Strom sparen – ganz ohne Umbau
KI-generiert: Dieser Artikel und seine Abbildungen wurden von einem KI-System erstellt. Mehr dazu
Modernes Wohnzimmer mit smarten Geräten: Heizkörper-Thermostat am Heizkörper, Frau steuert Heizung per App auf dem Smartphone, smarte Stehleuchte im Hintergrund
Smart Home in der Mietwohnung geht ohne Bohren, ohne Elektriker und ohne Rücksprache mit dem Vermieter. Du schraubst einen smarten Heizkörperthermostat auf das Ventil, steckst eine smarte Steckdose ein, tauschst eine Glühbirne – das war’s. Am einfachsten fängst du mit dem tado° Heizkörper-Thermostat an. Je nach Händler kostet er zwischen 80 und 120 Euro, sitzt in wenigen Minuten auf dem Ventil und kann deine Heizkosten laut Hersteller um bis zu 30 Prozent senken.
Den vollständigen Überblick über Smart Home für Einsteiger findest du in unserem . Hier geht es konkret um das, was als Mieter sofort und ohne Aufwand läuft.
Warum Smart Home zur Miete heute so einfach ist
Viele denken noch an fest verbaute Systeme wie KNX, bei denen ein Elektriker Kabel verlegt und Unterputzschalter getauscht hat. Teuer, aufwendig, für Mieter schlicht keine Option. Dieses Bild stimmt heute nicht mehr.
Bei den mietertauglichen Geräten steckt die Intelligenz im Gerät selbst und nicht in der Wand. Ein smarter Heizkörperthermostat wird aufs vorhandene Ventil gedreht, genau wie der alte Knopf, nur eben klüger. Eine smarte Glühbirne kommt in die vorhandene Fassung. Eine smarte Steckdose steckst du in die Steckdose. Kein Handwerker, kein Vermieter-Gespräch, keine bleibenden Veränderungen an der Bausubstanz.
Beim Auszug nimmst du alles wieder mit und schraubst das Original zurück.
Was du im Alltag davon hast
Heizung: Nur heizen, wenn du wirklich da bist

tado°-App auf dem Smartphone zeigt Wohnzimmer-Heizung mit Temperaturregler und Zeitplan-Einstellung
Stell dir vor, du gehst morgens um 7:30 Uhr aus dem Haus – und die Heizung läuft bis 18 Uhr auf vollen Touren weiter, obwohl niemand da ist. In den meisten Mietwohnungen passiert genau das jeden Tag, und über die Nebenkostenabrechnung zahlst du drauf.
Mit dem tado° Heizkörper-Thermostat richtest du einmal einen Zeitplan ein: werktags ab 7:30 Uhr auf 17 Grad, ab 17:00 Uhr wieder auf 21 Grad. Ab da macht die Heizung das von allein. Wird es im Büro später, öffnest du kurz die tado°-App und verschiebst die Aufheizzeit, von unterwegs, in Sekunden. Schließt du dann die Wohnungstür auf, ist es schon warm.
Unterm Strich heizt du nur noch, wenn du es brauchst. Laut Hersteller und unabhängigen Tests sind 15 bis 30 Prozent Ersparnis realistisch. Bei 1.200 Euro Heizkosten im Jahr sind das bis zu 360 Euro – das tado°-Starter-Set hat sich dann nach wenigen Monaten bezahlt gemacht.
Licht: Geht automatisch aus, wenn du den Raum verlässt

Smarte Beleuchtungs-App auf dem Smartphone mit Übersicht von Wohnzimmer-Lampen und Helligkeits-Reglern
Eine smarte Glühbirne im E27-Sockel – dem Standard in den meisten Deckenlampen und Stehleuchten – tauschst du einfach gegen die alte Birne aus. Kein Schaltertausch, kein Bohren. Der Wandschalter bleibt, wie er ist, er muss nur dauerhaft an bleiben, damit die Lampe Strom bekommt.
Gesteuert wird per App, per Sprachbefehl (Alexa oder Google) oder über eine kleine Funk-Fernbedienung, die du mit einem Klebepad an die Wand heftest. Kombinierst du die Birne mit einem kleinen Bewegungsmelder – etwa dem IKEA TRÅDFRI Bewegungsmelder, den du einfach auf eine Ablage stellst – geht das Licht an, sobald du den Raum betrittst, und nach ein paar Minuten wieder aus. Vorher blieb das Licht an, wenn du rausgingst. Jetzt regelt der Bewegungsmelder das.
Strom: Standby-Fresser sichtbar machen und abschalten
Fernseher, Spielekonsole, Kaffeemaschine – viele Geräte ziehen auch im Standby dauerhaft Strom, oft 50 bis 100 Euro im Jahr. Das Tückische daran: Man sieht es nicht, kein Display nennt die Zahl.
Den Shelly Plug S steckst du zwischen Steckdose und Gerät. In der Shelly-App siehst du in Echtzeit, wie viel Watt dein Fernseher im Standby zieht. Mit einem Tipp schaltest du ihn komplett ab, oder du legst einen Zeitplan an: Nachts von 23 Uhr bis 7 Uhr geht alles automatisch aus. Aus dem unsichtbaren Dauerverbrauch wird so eine konkrete Zahl, und du schaltest gezielt ab.
Dein Starter-Set für die Mietwohnung
Was du schon hast und nicht musst: ein Smartphone und einen WLAN-Router.
| Gerät | Zweck | Preis (ca.) |
|---|---|---|
| tado° Heizkörper-Thermostat Starter Kit Angebot (mit Bridge) | Heizung per App steuern, Zeitpläne, Fernzugriff | 80–120 € |
| Shelly Plug S Angebot | Strom messen, Standby abschalten | 15–25 € |
| IKEA TRÅDFRI Smarte Glühbirne E27 Angebot | Licht ohne Schaltertausch steuern | 10–15 € |
Empfehlung für den Einstieg: Fang mit dem tado°-Thermostat für den Wohnzimmer-Heizkörper an und nimm einen Shelly Plug S für deinen größten Standby-Verbraucher, meistens Fernseher oder Spielekonsole. Diese zwei Geräte machen den Unterschied auf der Nebenkostenabrechnung am schnellsten sichtbar. Für eine komplette 3-Zimmer-Wohnung mit je einem Heizkörperthermostat pro Heizkörper und zwei bis drei Steckdosen-Adaptern rechne grob mit 150 bis 250 Euro.
Wenn du eine FRITZ!Box zuhause hast: Dann kannst du auch auf Fritz!DECT-Thermostate setzen. Sie laufen direkt über deine vorhandene FRITZ!Box, ohne zusätzliche Bridge und ohne monatliches Abo. Der Haken: Du bist ans Fritz!-Ökosystem gebunden und kommst nicht so leicht wieder raus, wenn du später auf Homematic IP oder Shelly wechseln willst.
So richtest du alles ein – Schritt für Schritt

Schritt-für-Schritt Anleitung: Smarten Heizkörper-Thermostat installieren, App öffnen, Zeitplan einstellen, Heizkosten sparen
Kein Werkzeug, keine Technik-Kenntnisse nötig. Diese fünf Schritte gelten für alle Geräte in diesem Artikel.
Schritt 1: Altes Thermostat abdrehen, neues aufschrauben.
Dreh das alte Drehrad am Heizkörper gegen den Uhrzeigersinn ab. Den tado°-Heizkörperthermostat schraubst du im Uhrzeigersinn auf dasselbe Ventil. Passt der Anschluss nicht direkt, liegt ein passender Adapter im Lieferumfang – tado° liefert Adapter für alle gängigen Ventiltypen mit.
Schritt 2: App installieren und Konto anlegen.
Lade die tado°-App aus dem App Store oder von Google Play und leg ein kostenloses Konto an. Ein Einrichtungsassistent führt dich durch alles Weitere, manuell konfigurieren musst du nichts.
Schritt 3: Bridge einstecken und Gerät verbinden.
Steck die tado°-Bridge in eine freie Steckdose und verbinde sie per Kabel mit deinem Router. Die App erkennt das Gerät automatisch und führt dich durch die Verbindung.
Schritt 4: Zeitplan einrichten.
In der App tippst du auf deinen Thermostat und wählst „Zeitplan“. Leg fest, wann welche Temperatur gelten soll, zum Beispiel werktags tagsüber 17 Grad, abends 21 Grad. Zwei Minuten Arbeit, danach läuft es von allein.
Schritt 5: Shelly Plug S einstecken und App einrichten.
Steck den Shelly Plug S in die Steckdose, dann das Gerät (z. B. den Fernseher) in den Shelly. Lade die Shelly-App, folge dem Assistenten – QR-Code scannen, mit dem WLAN verbinden – und schau dir an, was dein Gerät im Standby wirklich verbraucht.
Wenn etwas nicht funktioniert
Thermostat verbindet sich nicht mit der App: Prüfe, ob die Bridge per Kabel am Router hängt und die Verbindungsleuchte an der Bridge dauerhaft leuchtet. Zieh die Bridge im Zweifel kurz aus der Steckdose und stecke sie erneut ein, damit sie sich neu mit dem Router verbindet.
Shelly Plug S reagiert nicht: Das Gerät braucht ein stabiles WLAN-Signal. Zeigt dein Smartphone am Aufstellort nur einen Balken, wird der Shelly dort ebenfalls Probleme machen. Stell ihn näher an den Router oder nutze einen WLAN-Repeater.
Thermostat heizt nicht nach Plan: Prüfe in der App, ob der Zeitplan aktiv ist und der Thermostat im „Automatik“-Modus läuft. Manchmal steht er versehentlich auf manuellem Betrieb, ein Tipp in der App genügt, um das zu korrigieren.
WLAN fällt aus: Bereits gespeicherte Heizpläne laufen auf dem tado°-Thermostat eigenständig weiter, die Heizung heizt also nach Programm, auch ohne Internet. Nur der Fernzugriff per App von unterwegs entfällt dann.
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Häufig gestellte Fragen
Darf ich als Mieter smarte Thermostate selbst montieren, ohne den Vermieter zu fragen?
Ja, in aller Regel darfst du das ohne Rücksprache. Du tauschst lediglich den Drehknopf am Heizkörper aus – rechtlich so unbedenklich wie das Aufstellen einer Stehlampe. Kein Bohren, keine Kabel, keine bleibenden Veränderungen an der Bausubstanz. Beim Auszug schraubst du das Original einfach wieder drauf.
Muss ich für smarte Heizkörperthermostate einen Heizungsinstallateur beauftragen?
Nein. Ein Heizkörperthermostat zu wechseln ist so einfach wie eine Glühbirne zu wechseln: alten Knopf abdrehen, neuen aufschrauben, fertig. Geräte wie tado° oder

Fritz!DECT 301 Angebot liefern Adapter für die gängigsten Ventiltypen mit. Kein Werkzeug, kein Fachmann nötig.
Welchen Ventiltyp hat mein Heizkörper – und passen smarte Thermostate dazu?
Die meisten Heizkörper in deutschen Mietwohnungen haben ein TA-Ventil (Danfoss-kompatibel) oder ein M30-Gewinde. tado° liefert Adapter für beide Typen mit. Schau auf das Typenschild am Ventil oder fotografiere es und vergleiche es mit der Adapter-Übersicht in der tado°-App – die zeigt dir genau, welcher Adapter passt.
Brauche ich für smarte Geräte eine Zentrale oder einen Hub im Sicherungskasten?
Nein. Das tado°-Starter Kit enthält eine kleine Bridge, die du in die Steckdose steckst und per Kabel mit dem Router verbindest – das war’s. Shelly-Geräte wie der Shelly Plug S funktionieren sogar ganz ohne Hub, direkt über WLAN. Hast du eine FRITZ!Box, steht mit Fritz!DECT bereits eine fertige Zentrale im Haus, ohne zusätzliche Hardware.
Was passiert, wenn das Internet ausfällt?
Einmal programmierte Heizpläne laufen auf dem tado°-Thermostat eigenständig weiter, die Heizung heizt also nach Plan, auch ohne Internet. Nur der Fernzugriff per App von unterwegs entfällt dann. Fritz!DECT-Geräte sprechen ohnehin direkt mit der FRITZ!Box im Heimnetz und funktionieren auch bei einem Internet-Ausfall vollständig.
Muss ich smarte Glühbirnen mit einem Schaltertausch kombinieren?
Nein. Smarte Leuchtmittel wie IKEA TRÅDFRI schraubst du einfach in die vorhandene E27-Fassung. Gesteuert wird per App, Sprachbefehl oder kleiner Funk-Fernbedienung, die du mit einem Klebepad an die Wand heftest. Der alte Wandschalter bleibt unangetastet, er muss nur dauerhaft eingeschaltet bleiben, damit die Lampe Strom hat.
Lohnt sich Smart Home finanziell für Mieter überhaupt?
Ja, vor allem bei der Heizung. Smarte Heizkörperthermostate mit Absenkprogramm können die Heizkosten laut Hersteller und unabhängigen Tests um 15 bis 30 Prozent senken. Bei 1.200 Euro Jahresheizkosten sind das bis zu 360 Euro Ersparnis. Ein tado°-Starter-Set kostet 80 bis 120 Euro, es kann sich also schon nach wenigen Monaten rechnen. Smarte Steckdosen-Adapter helfen zusätzlich, Standby-Verbraucher automatisch abzuschalten, und sparen so noch einmal 50 bis 100 Euro im Jahr.
Muss ich beim Auszug alles wieder abbauen?
Alles, was du ohne Werkzeug eingebaut hast, nimmst du auch ohne Werkzeug wieder mit. Heizkörperthermostat abschrauben, Original wieder drauf. Smarte Glühbirnen rausdrehen, alte wieder rein. Steckdosen-Adapter einfach rausziehen. Hast du Klebestreifen für Bewegungsmelder oder Funkschalter genutzt, prüfe beim Abziehen, ob der Untergrund empfindlich ist – manche Tapeten reagieren auf Kleberückstände.
✍️ Autor: technikkram-Redaktion
🔄 Zuletzt aktualisiert: 2. August 2026








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