Im Artikel „FRITZ!Box als Mesh Repeater einrichten – WLAN bis in den letzten Winkel“ habe ich euch beschrieben, wie ihr eine zusätzliche AVM Fritz!Box zu einem Mesh Repeater machen könnt. Bei dieser Vorgehensweise wird von AVM empfohlen, dass der PC, welcher zur Einrichtung des Mesh Repeaters verwendet wird, nicht über einen anderen Router mit dem Internet verbunden ist. Damit ist es nicht möglich, den Mesh Repeater auf die gewohnte Art und Weise mit der aktuellen Fritz!OS Firmware upzugraden. In diesem Artikel möchte ich euch kurz beschreiben, wie ihr es hinbekommt, eine neue AVM Fritz!Box mit der neuen Firmware zu bestücken, ohne eine Internet Verbindung.

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Es ist leicht möglich, eine FRITZ!Box für den Betrieb als Mesh Repeater einzurichten, um diese dann via WLAN oder über ein Netzwerkkabel in das Mesh eurer FRITZ!Box mit Internetzugang (Mesh Master) einzubinden. Damit könnt ihr die Reichweite eures Heimnetzes einfach und effizient erhöhen. Die FRITZ!Box übernimmt als Mesh Repeater automatisch alle WLAN-Einstellungen des Mesh Masters (wie beispielsweise die Zugangsdaten, Gastzugang, Zeitschaltung) und erstellt somit ein weiteres Funknetz. Über dieses Funknetz könnt ihr eure Geräte mit dem Heimnetz verbinden können. Nachdem der Mesh Repeater ins Mesh eingebunden ist, wird er in der Benutzeroberfläche des Mesh Masters mit dem Mesh-Symbol angezeigt. Meine Erfahrungen mit dem AVM Mesh Netzwerk sind durchweg positiv. Ich habe drei Mesh Access Points verteilt und meine Geräte wie Handy oder Laptop verbinden sich automatisch mit dem stärksten Access Point.

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Vor einigen Wochen stellte ich fest, dass ich auf dem Dachboden einfach zu wenig Netzwerkports geplant hatte… Leider hatte ich dort, wo die Netzwerkleitung in den Dachboden mündet, auch keine Steckdose in der Nähe, so dass ein Einsatz eines Netzwerk-Switches lediglich mit einer Verlängerungsleitung möglich war. Ich begab mich also auf die Suche nach einer Alternativen…

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Heute habe ich einen sehr interessanten Gastbeitrag von Markus Henke, der Euch beschreibt, wie Ihr so gut wie jede IP Kamera in Amazons Echo Show einbinden könnt. So ist es möglich mit dem Sprachbefehl „Alexa, zeige den Eingang” direkt das Bild der Haustürkamera auf dem Echo Show angezeigt zu bekommen. Es können natürlich auch andere Befehle realisiert werden um z.B. den Außenbereich oder den garten zu überwachen. Wie Ihr das System einrichtet und konfiguriert könnt hat Euch Markus ausführlich beschrieben.

Momentan lasse ich mir drei Bilder per Telegram aufs Handy schicken, sobald es an der Haustür klingelt. Wenn ich unterwegs bin, bekomme ich so zumindest mit, wer geklingelt hat. Weiterlesen

In den letzten Wochen habe ich vermehrt Anfragen zur Installation von ioBroker auf dem Tinker Board S und auf eine Raspberry Pi 3B+ erhalten. Ich habe dazu schon einige Anleitungen geschrieben, doch diese waren immer im Zusammenhang mit einer Homebridge, BerryLAN oder anderen Programmen. Daher möchte ich Euch heute das Thema einmal isoliert vorstellen. Ich verwende dafür ein frisches Image. Für das Tinker Board S benötigt Ihr Armbian. Für den Pi 3B+ verwendet Ihr ein Raspbian. Weiterlesen

Heute will ich Euch eine echt geniale Erweiterung für den Raspberry Pi und andere mini-Computer vorstellen. Vielen ist der Begriff „headless“ in diesem Zusammenhang geläufig. Wenn Ihr einen Raspberry Pi aufgesetzt habt, gibt es zwei Möglichkeiten auf diesen zuzugreifen. Entweder direkt per LAN. Hier muss das Gerät aber per DHCP eine IP-Adresse erhalten oder aber per WLAN. Die Funkverbindung klappt aber nur, wenn diese zuvor im Pi hinterlegt worden ist. Dazu gehört die SSID und natürlich das entsprechende Passwort. Genau an dieser Stelle setzt die Erweiterung BerryLAN an. BerryLAN ist eine kleine Erweiterung, die Ihr beim Aufsetzen des Pi’s direkt mit installiert. Das Programm sorgt dafür, dass der Raspberry Pi, sobald er hochgefahren ist, per Bluetooth erreichbar wird. Mit der entsprechenden App (Android und Apple) lässt sich das Gerät dann finden und ganz bequem einem Netzwerk zuweisen. Ab diesem Moment befindet sich der Raspberry Pi in dem eingetragen WLAN und kann erreicht werden.

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Vor wenigen Tagenhabe ich Euch gezeigt, wie Ihr mit wenigen Euros eine vollwertige CCU3 mit Hilfe eines Orange Pi’s aufbauen könnt. Das System ist nun schon seit ein paar Tagen bei mir im intensiven Test und ich bin total zufrieden. Die Performance ist im Vergleich zur alten CCU2 der Wahnsinn ;-) Als Stand-alone Lösung und CCU3 Ersatz kann ich die kleine Kiste wärmsten empfehlen. Ich bin gerade noch dran eine Homebridge für die Siri Sprachsteuerung aufzusetzen. Auch teste ich, wie gut ioBroker auf dem Gerät läuft. Limitierend wird hier wahrscheinlich der Arbeitsspeicher sein.

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In letzter Zeit haben mich häufiger Fragen zu Power over Ethernet (PoE) im Zusammenhang mit einem Raspberry Pi erreicht. Um hier etwas Licht ins Dunkle zu bringen, habe ich mich dazu entschlossen, einen kleinen Artikel zu diesem Thema zu erstellen. PoE wird schon seit längerer Zeit im gewerblichen Umfeld genutzt um z.B. IP-Telefone oder Router mit Energie zu versorgen. Der große Vorteil dabei ist, dass nur ein Kabel für Daten und Energie genutzt werden kann. So können auch schwer zugängliche Orte mit Strom und Daten versorgt werden. Dabei kann dann auf bereits vorhandene Infrastruktur (CAT-Kabel) zurück gegriffen werden. Dieser Vorteil kann natürlich auch Zuhause genutzt werden. Die Hardware – PoE Injektoren oder Switche, die PoE fähig sind, sind mittlerweile sehr erschwinglich geworden, sodass diese Technik auch im Consumerumfeld genutzt werden kann.

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