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Wer ein Microsoft Audit oder auch Lizenzplausibilisierungsprozess genannt, hinter sich gebracht hat und nachlizenzieren muss, der wird bei einer Unterlizenzierung von über 5% pro Produkt auch die Kosten für die externen von Microsoft beauftragten Prüfer tragen müssen. Dieses wird im Select bzw. Select Plus Vertrag geregelt und dort steht:

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b. Überprüfungsprozess und Einschränkungen. Falls Microsoft eine Überprüfung durchführt und keine erhebliche unterlizenzierte Nutzung (d.h Unterlizenzierung von fünf oder mehr Prozent pro Produkt) feststellt, wird Microsoft bei demselben Unternehmen für mindestens ein Jahr keine weitere Überprüfung vornehmen.

c. Ansprüche bei Nichterfüllung des Vertrages. Falls die Überprüfung oder die Selbstprüfung eine unlizenzierte Nutzung aufdeckt, muss der Kunde unverzüglich genügend Lizenzen bestellen, damit seine Nutzung abgedeckt ist. Falls die Prüfung eine erhebliche unlizenzierte Nutzung aufdeckt, muss der Kunde Microsoft darüber hinaus die Kosten, die Microsoft bei der Überprüfung entstanden sind, erstatten und innerhalb von 30 Tagen die notwendigen zusätzlichen Lizenzen zum Preis von einzelnen Paketprodukten erwerben.

Microsoft hat für Windows 7 und Windows Server 2008 R2 ein Convenience Rollup veröffentlicht, welches auch umgangssprachlich als Service Pack 2 bezeichnet wird. Das Update beinhaltet alle bisherigen Patches für Windows 7 oder Windows Server 2008 R2 und soll somit das Aufsetzen eines neuen Systems vereinfachen bzw. beschleunigen.

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Im Convenience Rollup befinden sich nicht nur Sicherheits-Patches, sondern auch alle übrigen Updates, die in den letzten fünf Jahren für Windows 7 bzw. Windows Server 2008 R2 erschienen sind. Das Rollup für Windows 7 und Windows Server 2008 R2 mit installiertem Service Pack 1, steht ab sofort kostenlos zum download bereit.

Wenn Sie heute einen neuen Arbeitsplatzrechner erwerben ist dieser in der Regel bereits durch den Hersteller mit einer Windows Lizenz ausgestattet worden. Hierbei handelt es sich dann um eine sogenannte OEM-Lizenz. OEM bedeutet Original Equiment Manufacturer und bezeichnet die großen Hardwarehersteller wie HP oder Lenovo die von Microsoft die Genehmigung erhalten haben Ihre Geräte mit besonders günstigen Lizenzen auszustatten.

OEM-Lizenzen sind preislich sehr attraktiv und besitzen entsprechend einige Einschränkungen. Die bekannteste Einschränkung ist wohl die Hardwarebindung. Beispielsweise lässt sich eine Windows 7 Lizenz nach dem Ausfall eines Notebooks nicht auf ein Ersatzgerät übertragen. Die Lizenz stirbt mit dem Gerät.

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Eine weitere Einschränkung, die eine OEM-Lizenz mit sich bringt, ist das fehlende Re-Imaging-Recht. Die Lizenz, die mit der Hardware gekauft wurde, ist nur in Verbindung mit dem vom Hersteller bereitgestellten Windows Image gültig. In der Regel enthalten die von den OEMs bereitgestellten Images neben dem Betriebssystem und den Treiber verschiedene Tools auf die die meisten Anwender sehr gut verzichten können. Aufgrund des nicht vorhandenen Re-Imaging-Rechts ist es nicht erlaubt kurzerhand eine “neutrale” Windows CD zu nehmen und den Rechner neu zu installieren, auch wenn dies technisch möglich ist. Eine Neuinstallation ist nur mit dem Datenträger erlaubt, der zusammen mit dem Gerät ausgeliefert wurde. Weiterlesen

Das es Microsoft seinen Bestandskunden nicht gerade einfach macht, an die Datei für die Installation von bereits erworbener und in der Regel auch ältere Software zu kommen, darüber habe ich bereits mehrfach berichtet. Über Jahre habe ich hier im Blog die Direct-Download-Links für die Office Pakete bereitgestellt. Immer mit dem Hinweis, dass die Links nur so lange gültig sind, wie es der Firma Microsoft halt beliebt.Selber zum Download anbieten darf ich die Installationspakete aus Urheberrechtlichen Gründen natürlich nicht, auch wenn zur eigentlichen Installation bzw. Nutzung ja immer noch ein gültiger Lizenzschlüssel für die passenden Office Version benötigt wird.

setup.office.com

Nun hat Microsoft die Direct-Download-Links entfernt und ich bekomme fast täglich Zuschriften, wie bzw. wo man ansonsten und das auf legalem Wege die Dateien laden kann. Zumindest Besitzer von dem am meisten verbreiteten Office Home and Business 2013, können aufatmen, denn auf setup.office.com kann man nach Eingabe seines Lizenzschlüssels die Installationsdatei herunterladen. Es wird jedoch ein kostenloses Microsoft Konto dafür nötig, welches man sich im Vorfeld hier erstellen kann.


Ich würde aber nach dem erfolgreichen Download dringend dazu raten, diese dann gut zu sichern, denn man kann nicht sagen wie lange dieser Weg noch angeboten wird.

Hier ein paar (noch) funktionierende Download Links:

  • Office Home & Student 2013 (32-bit) [Download]
  • Office Home & Student 2013 (64-bit) [Download]
  • Office Home & Business 2013 (32-bit) [Download]
  • Office Home & Business 2013 (64-bit) [Download]
  • Office Professional 2013 (32-bit) [Download]
  • Office Professional 2013 (64-bit) [Download]

Wer einen Windows Server Update Services (WSUS) betreibt und bereits Windows 10 Clients unterstützen möchte, sollte folgendes Hotfix KB 3095113 einspielen. Zum einen werden nach der Installation vom Hotfix, die Systeme auch als richtig Windows 10 und nicht als Windows Vista angezeigt und es werden Feature Upgrades unterstützt.

WSUS Hotfix




Feature Upgrades enthalten eine vollständige Windows 10 Installation und können dazu verwendet werden, um entweder bestehende Windows 10 Systeme aktuellen Features zu versorgen, oder um Windows 7/8 Systeme auf Windows 10 zu migrieren.

Mir ist ja bekannt, das viele Menschen beim Thema Microsoft Lizenzierung heftigste Magenschmerzen bekommen und das absolut zu Recht. Ich habe daher versucht, die aktuelle Information in eine kleine Geschichte zu packen, damit es sich vielleicht etwas angenehmer lesen lässt, auch wenn es noch immer harter Tobak ist.

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Ganz „normales“ Gespräch in Redmond (Washington)

FatMoneyBill:
„Hey Licencewilly, wie können wir den Pfeifen da draußen noch mehr Dollars aus der Tasche ziehen?“

Licencewilly:
„Ich sag mal so FatMoneyBill, wir ändern einfach mal wieder ein bisschen was am Lizenzmodel für die Windows Server 2016“ Weiterlesen

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Das XP Hintergrundbild von Charles O’Rear aus dem Jahre 1996, trägt den Namen Bliss, was Glückseligkeit bedeutet und ist eines der meist betrachteten Bilder der Welt.

Hier findet Ihr eine kleine Übersicht und Hinweise zu den unterstützen Versionen, für das am kostenlose Upgrade auf Windows 10.

Windows-10-Aktualisierungs-EditionenN“- und „KN“-Editionen folgen dem Aktualisierungspfad der Vorgängereditionen (z. B. Windows 7 Professional N wird auf Windows 10 Pro aktualisiert).

Windows 7 Enterprise, Windows 8/8.1 Enterprise und Windows RT/RT 8.1 sind von diesem Angebot ausgeschlossen. Aktive Software Assurance-Kunden in der Volumenlizenzierung dürfen außerhalb dieses Angebots auf Windows 10 Enterprise-Angebote aktualisieren.

  • Bei Windows 7 muss das ServicePack 1 installiert sein (Link)
  • Windows Media Center wird nicht mehr unterstützt bzw. entfernt.
  • Windows 7 Desktop-Gadgets werden entfernt.
  • Für einige Funktionalitäten ist ein Microsoft-Konto (Link) erforderlich.