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Man hat ja teilweise schon so einiges an monatlichen Belastungen und so kommt insgesamt im ganzen Jahr, ein stolzes Sümmchen zusammen. Vor wenigen Wochen habe ich erst beide KFZ Versicherungen gekündigt und zahle jetzt bei identischen Leistungen über 600,00 € weniger im Jahr. Es ist also immer ratsam zu prüfen, ob man nicht für gleiche Leistung weniger bezahlen kann, oder für gleiches Geld mehr bekommt.

Das gilt natürlich auch für den klassischen DSL Anschluss, den man ja eh zu 99% nur mit einem Telefonanschluss zusammenbekommt, auch wenn heute die Telefonie per Voice over IP und nicht mehr über den Analogen bzw. ISDN Anschluss umgesetzt wird. Am Ende des Tages zahlen viele für eine Leistung die sie kaum oder gar nicht in Anspruch nahmen. Wer jetzt noch für seinen Kabelanschluss in HD extra im Monat bezahlt, der sollte sich mal nach einem HDSL Anschluss/Paket umschauen. Weiterlesen

Ich hatte ja bereits im Beitrag Telekom Managed Services sind noch schlimmer als die Drossel geschrieben, dass die Netzneutralität in Deutschland mit dem Verhalten der Telekom gefährdet ist. Nun auch eine Bundestagspetition zu dem Thema gestartet

Text der Petition:

Der Deutsche Bundestag möge ein Gesetz beschließen, das Internetanbieter („Provider“) verpflichtet, alle Datenpakete von Nutzern unabhängig von Ihrem Inhalt und Ihrer Herkunft gleich zu behandeln. Insbesondere sollen keine Inhalte, Dienste oder Dienstanbieter durch diese Provider benachteiligt, künstlich verlangsamt oder gar blockiert werden dürfen.

Begründung: 

Die Netzneutralität ist ein wichtiger und elementarer Grundbaustein eine freien Internets. Ist keine Netzneutralität gegeben, so besteht die Gefahr eines „Zwei-Klassen-Internets“, in dem die Provider kontrollieren, auf welche Dienste und Inhalte Nutzer zugreifen können. Das käme einer Zensur aus wirtschaftlichen Aspekten gleich. Des weiteren können Provider ohne den gesetzlichen Schutz der Netzneutralität erreichen, dass Nutzer bestimmte Inhalte und/oder Dienste nur noch gegen Zuzahlung nutzen können, außerdem können sie eigene Dienste priorisieren und sich so einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Die Nutzer sind damit nicht mehr frei in ihrer Entscheidung zwischen Diensten und können eventuell das für sie beste Angebot nicht nutzen.

Die Aktualität diese Angelegenheit zeigt sich dadurch, dass ein führendes Telekommunikationsunternehmen in Deutschland gerade bei seinen Breitband-Internet-Tarifen eine Begrenzung des integrierten Datenvolumens eingeführt hat, dabei aber die eigenen Dienste teilweise ausnimmt. So werden Wettbewerber stark benachteiligt. Gleichzeitig hat dieser Provider angekündigt, dieses Prinzip in Zukunft ausweiten zu wollen und unter Umständen mit anderen Anbietern kooperieren zu wollen, um so deren Dienste ebenfalls zu priorisieren, wenn der Kunde dafür gesondert bezahlt. Diese erschreckende Entwicklung zeigt deutlich, dass der Wettbewerb auf dem freien Markt die Netzneutralität nicht alleine sichern kann und diese daher gesetzlich festgeschrieben werden muss.

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