Homematic: Doppeltaster / Doppelschalter mit dem Homematic-Schaltaktor-2-fach umbauen

Heute will ich Euch zeigen, wie Ihr vorhandene Doppeltaster oder Doppelschalter ganz einfach in Euer Homematic-System integrieren könnt. Die Ausgangssituation sieht wie folgt aus: An meiner Wohnzimmerdecke sind drei Lampen angebracht, die über zwei Schalterelemente in der Wand gesteuert werden. Der obere Schalter ist für eine Lampe vorgesehen und als 1-fach Schalter ausgelegt. Für die beiden anderen Lampen ist ein Doppelschalter verbaut. Der Schalter ist in der Mitte geteilt, sodass zwei Stromkreise getrennt voneinander geschaltet werden können.

Bei einer konventionellen Verdrahtung ist das auch nicht weiter schlimm, da man so die Wand nicht unnötig mit Schalterelementen „vollklatscht“. Bei Homematic gab es aber bis vor ein paar Monaten Schwierigkeiten mit solchen Kombinationen. Einfache Schalter konnten schnell durch ein passendes UP-Modul smart gemacht werden. Doch bei 2-fach Schaltern ging das nicht so einfach. Hier musste entweder ein UP-Puck in die Dose eingebracht werden, der zwei Stromkreise schalten kann oder aber jeweils ein Aktor in der Dose direkt an der Lampe eingebaut werden. Beide Möglichkeiten sind mit einem hohen Aufwand versehen.

Nun gibt es aber eine sehr gute Alternative, mit der dieses Problem sehr einfach umgangen werden kann. Es handelt sich um den 2-fach UP-Schaltaktor. Mit diesem können 2 getrennte Stromkreise in einer UP-Dose geschaltet werden. Der Aktor ist durch sein geringes Schaltvermögen von 3A pro Kanal (und max. 5A in Summe) eigentlich nur für Lampen ausgelegt. Daher solltet Ihr das Gerät nicht für schaltbare Steckdosen einsetzen, da sonst die Sicherung direkt durchbrennt. Das Gerät benötigt, wie alle anderen HM-UP-Module einen N-Leiter (Neutralleiter), eine Phase (L) und natürlich die beiden Lampendrähte (1,2). Weiterlesen

piVCCU – Präsentation Entwicklung und Ausblick – Nachlese Usertreffen

In diesem Artikel möchten wir auch den Anwendern, die nicht auf dem diesjährigen Homematic Usertreffen in Kassel waren, die Präsentation von Alex Reinert zum Thema piVCCU zur Verfügung stellen. Wir haben bereits im Januar 2018 im Artikel „piVCCU – Homematic CCU2 auf ASUS Tinkerboard oder Raspberry Pi auslagern“ über dieses sehr interessant Projekt berichtet. Ein wesentlicher Vorteil gegenüber RaspberryMatic ist die Möglichkeit zusätzliche Software zu HomeMatic auf der gleichen Hardware zu installieren.

Auf dem obigen Bild seht ihr zwei der von piVCCU unterstützten Hardware Plattformen. Links eine Raspberry Pi 3B und rechts das ASUS Tinkerbord. PiVCCU läuft aber noch auf weiteren Plattformen, welche ihr im nachfolgenden Artikel findet. Da piVCCU auf der Original Software der CCU2 basiert, können auch die Original AddOns für die CCU2 verwendet werden.

Alle weiteren Informationen zu piVCCU findet ihr in dem nachfolgenden Artikel, der auf den Original Folien von Alex Reinert, dem Entwickler von piVCCU basieren. Vielen Dank an Alex für die Bereitstellung der Unterlagen und die konstruktive Zusammenarbeit.

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ELV Gutschein 6€ Rabatt ab 59€ Bestellwert

Heute haben wir einen kleinen Gutschein von ELV für Euch im Angebot. Der Gutschein ist für alle Neu- und Bestandkunden und kann im ELV-Shop eigelöst werden. Bei einem Bestellwert ab 59€ könnt Ihr mit einem Nachlass von 6€ rechnen.

Den Gutschein könnt Ihr natürlich auch auf die Vorbestellung der neune CCU3 oder dem Funkmodul „CHARLY“ anwenden. So reduziert sich der Preis der CCU3 von 149,95€ auf 143,95€. Das ist jetzt natürlich nicht die Welt, wer aber sowieso mit dem Gedanken spielt, sich die CCU3 zuzulegen, kann zumindest etwas sparen ;-)

Gutscheincode: W71223

Laufzeit: 30.04.2018 bis 27.05.2018

Vergleich zwischen der Homematic Zentrale CCU2 und der neuen Smart Home Zentrale CCU3

Auf unseren Artikel „Vergleich zwischen dem Homematic IP Access Point und der neuen Smart Home Zentrale CCU3“ haben wir viele Anfragen erhalten, ob wir einen ähnlichen Vergleich bitte auch für die HomeMatic CCU2 und die neue Smart Home Zentrale HomeMatic IP CCU3 erstellen können. Aus diesem Grund werde ich euch in diesem Artikel genau diesen Vergleich zur Verfügung stellen. Die CCU2 ist jetzt schon seit fünf Jahren im Einsatz und entsprechend in die Jahre gekommen ist die Hardware. Die neue CCU3 ist hardwaretechnisch auf dem aktuellen Stand und vor allem deutlich schneller.

Links: Homematic CCU2 – Rechts: Homematic IP CCU3        Quelle: ELV

In der CCU3 ist eine Raspberry Pi 3 B verbaut, die nach allen zur Verfügung stehenden Informationen zirka um den Faktor zehn schneller ist als eine CCU2. Hier habe ich einen Performance Vergleich CCU2 und Raspberry Pi 3 B durchgeführt und beschrieben. Es besteht aber aktuell noch kein akuter Handlungsbedarf von der CCU2 auf die CCU3 umzusteigen. EQ-3 hat auf dem Usertreffen 2018 versichert, das es die nächsten beiden Jahre noch Support für die CCU2 geben wird und auch regelmäßige Firmware Updates bereitgestellt werden.

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Vergleich zwischen dem Homematic IP Access Point und der neuen Smart Home Zentrale CCU3

In diesem Artikel habe ich versucht aus den aktuellen Informationen von eQ-3 eine Gegenüberstellung des HomeMatic IP Access Points und der neuen Smart Home Zentrale CCU3 zu erstellen. Dadurch könnt ihr euch schnell einen Überblick verschaffen und entscheiden welche Smart Home Zentrale für euch die Richtige ist. Sicherlich ist einer der wesentlichsten Unterschiede die Verwendung einer Cloud (Access Point) und die Sicherung der Daten Lokal beim Anwender (CCU3).

Links: Homematic IP Access Point – Rechts: Homematic IP CCU3       Quelle: ELV

Wie auf dem obigen Bild zu erkennen, sind die äußeren Unterschiede, abgesehen von der Größe nicht sehr ausgeprägt. Aber in den inneren Werten existieren einige Unterschiede, die aus meiner Sicht wichtig sind. So unterstützt die CCU3 auch weiterhin wie die CCU2 alle Komponenten der HomeMatic Serie und auch alle Geräte der HomeMatic IP Serie. Ganz anders dagegen der HomeMatic IP Access Point, der ausschließlich Komponenten der HomeMatic IP Serie unterstützt. Dies gilt auch für die wired Aktoren.

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USB-C Netzteil mit Power Delivery für Notebooks und Smartphones

In den vergangenen Tagen habe ich Euch ja schon einiges zum Thema Power Delivery via USB-C geschrieben. In diesem Artikel ging es konkret darum, wie das neue Dell XPS 2018 mittels einer externen Powerbank geladen werden kann, um so die Akkulaufzeit deutlich zu erhöhen. Beim USB-C Standard herrscht leider immer noch sehr viel Chaos, da häufig nicht klar erkennbar ist, welche Protokolle im Detail vom Gerät unterstützt werden. So bleibt es oft ein „try-and-error“ um herauszufinden, welche Profile von jeweiligen Port unterstützt werden.

Abgesehen von diesen „kleinen“ Unwegsamkeiten ist ein einheitlicher Stecker für verschiedene Geräte doch sehr sinnvoll! Mein neues Ladegerät von Dell hat ebenfalls ein USB-C Stecker. So ist es möglich, mit dem originalen Netzteil, meine USB-C Powerbank zu laden. Das Netzteil habe ich „fest“ am Schreibtisch verbaut, sodass mein Gerät dort wieder auftanken kann. Weiterlesen