Nachdem wir nun die Kabelzugliste fertig erstellt haben, müssen wir die benötigten SmartHome-Komponenten zusammenstellen. Es gibt fast für jeden Anwendungsfall ein Gerät von eQ-3, das verwendet werden kann. Ich habe für alle Einsteiger unter Euch, habe ich hier kurz zusammengefasst, welche Geräte für welchen Anwendungsfall genutzt werden können. Wenn Ihr meinen Artikel zur Erstellung der Kabelzuglisten bereits gelesen habt, dann solltet Ihr schon ein recht genaues Mengengerüst der benötigten Komponenten haben. Ich mache es mir an dieser Stelle über die Filterfunktion von Excel recht einfach um die benötigten Geräte festzulegen und auch schon die Kanäle der Geräte zu vergeben. Hier erkläre ich Euch mein Vorgehen bei der Planung eines Neubaus.

Solltet Ihr Support bei der Planung benötigen oder eine Projektanfrage für die Homematic IP wired Hardware benötigen, können wir Euch gerne über smartfabrik supporten! Schreibt uns dazu einfach eine Mail an info@smartfabrik.de

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Vor wenigen Tagen habe ich Euch eNet vorgestellt. Im Einführungsartikel habe ich Euch beschrieben, dass Ihr das System entweder als stand-alone Lösung verwenden könnt oder in Kombination mit einem eNet Server. Als stand-alone Variante können z.B. Funk-Taster und Funkaktoren direkt miteinander verknüpft werden. So können beispielsweise einfach Schalter an Stellen nachgerüstet werden, an denen kein Kabel vorhanden ist. Wenn Ihr auch Automatisierungsfunktionen und Szenen erstellen wollt, dann benötigt Ihr zudem einen eNet-Server. Das Hutschinengerät wird in der Unterverteilung platziert und benötigt neben der Spannungsversorgung auch einen Zugang zum Netzwerk.

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In den letzten Tagen habe ich euch bereits beschrieben wie ihr piVCCU3 oder auch debmatic auf dem neuen Raspberry Pi 4 ans laufen bekommt. Der neue Pi 4 ist natürlich auch sehr interessant für die Installation von ioBroker. In der Variante mit 4 GB RAM bekommt deutlich mehr Adapter zum Laufen wie mit allen bisherigen Raspberry Platinen, welche ja maximal mit 1 GB RAM arbeiten. Eines schon mal vorweg. Ein einfaches Umstecken der MicroSd Karte funktioniert nicht. In diesem Artikel hier zeige ich euch, wie ihr ioBroker auf dem neuen System installieren könnt. Dabei sind ein paar Dinge zu beachten, die ich aber im Detail beschreiben werde. Seitens der Raspbian Entwickler wird empfohlen, aufgrund des neuen Raspbian Buster nicht eine vorhandene Version upzugraden, sondern ein neues sauberes System zu installieren. Genau das machen wir in diesem Artikel gemeinsam.

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Wie vor wenigen Wochen angekündigt, wollen wir etwas über den Tellerrand hinaus blicken und Euch neben Homematic auch weitere interessante SmartHome-Systeme vorstellen und auch darüber berichten. Im ersten Step habe ich mich für das eNET-System entschieden. Dieses funktioniert ähnlich wie Homematic IP via 868,3 MHz und es gibt sowohl Geräte, die per Funk angebunden werden können als auch Teilnehmer, die auf der Hutschine sitzen und per Kabel an das System angelernt werden können.

eNet ist dabei ein Standard von unterschiedlichen Herstellern, die sich dafür zusammengeschlossen haben. Aktuell zählen neben Jung und Gira, die für die Zentrale und die smarten Taster zuständig sind auch Hersteller wie Brumberg dazu, die speziell die Leuchten-Thematik mit in den Verbund einbringen. Weitere Hersteller sind Steinel (Bewegungsmelder), tado° für die Anbindung der Heizung sowie Siedle für smarte Klingelanlagen. Das System kann auf zwei unterschiedliche Arten betrieben werden. Ähnlich wie bei Homematic können die Geräte untereinander direkt verknüpft werden. So kann z.B. ein Funk-Taster einen Funk-Licht-Aktor direkt ansteuern ohne, dass hierfür eine Zentrale benötigt wird. So können auch sehr einfache Nachrüstungen in Bestandimmobilien vorgenommen werden.

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Wir haben Euch vor wenigen Tagen bereits eine smarte Türklingel von DoorBird vorgestellt. Bei der DS2101V lassen sich über den eingebauten RFID-Leser Relais ansteuern, um so Türen zu öffnen oder andere Stromkreise zu schalten. Das komplette System von DoorBird beruht dabei aber auf einer Cloud-Lösung. Die komplette Kommunikation hängt von einer bestehenden Internetverbindung ab. Sollte diese ausfallen, kann die Klingel nicht genutzt und die Tür auch nicht elektrisch geöffnet werden. Diesen Umstand finden einige von Euch nicht unbedingt praktisch, daher will ich Euch heute ein stand-alone System von Siedle vorstellen, dass sowohl für Fingerprint als auch für Codemodule und RFID-Karten genutzt werden kann. Wir habe bei einem unserer letzten Projekte mit smartfabrik diese Lösung verbaut und wollen Euch hier darüber berichten.

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Der neue Raspberry Pi 4 ist im Vergleich zum Raspberry 3 B+ eine wirklich gut gelungene Weiterentwicklung. In den letzten Tagen tauchen im Netz vermehrt Meldungen auf, dass die USB-C-Buchse nicht der USB-Spezifikation entspricht, was dazu führt, dass nicht alle Netzteile den Raspberry Pi 4 mit Strom versorgen können. Das Problem ist jedoch nicht das eigentliche Netzteil, sondern das verwendete Kabel, welches falsch entwickelt wurde und sich dadurch der Raspberry Pi 4 nicht mit allen Kabeln versteht. In der Zwischenzeit hat auch der Hersteller diesen Fehler ein und verspricht, dass in den nächsten Monaten eine neue Board-Version den Fehler behebt. In diesem Artikel möchte ich erklären, wo wirklich das Problem liegt und das ihr nicht noch Monate warten müsst, sondern sich das Problem auch mit der aktuellen Board Version leicht umgehen lässt.

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Nachdem ich Euch vor wenigen Tagen gezeigt habe, wie Ihr eine Kabelzugliste erstellt, machen wir heute mit der RCD (FI) und Sicherungsplanung weiter. Auch dieser Schritt ist sehr entscheidend. Doch bevor wir mit der Planung loslegen, möchte ich Euch ein paar grundlegende Informationen zur Absicherung geben. Was ist der Unterschied zwischen einen RCD und einer Sicherung? Wo muss ein RCD verbaut werden? Welchen Sicherung nehme ich 10A oder 16A? Wie müssen die Homematic IP wired Module abgesichert werden?

Diese Fragen werdet Ihr Euch bestimmt im Verlauf der Planung Eurer Elektroinstallation stellen. Eins Vorweg, dieser Beitrag richtet sich an Leser, die bereits Erfahrung mit Elektroinstallation, Planung und Auslegung haben. Solltet Ihr trotzdem gerne ein SmartHome haben wollen, können wir Euch gerne diese Schritte mit smartfabrik abnehmen. Dazu könnt Ihr uns gerne unter kontakt@smartfabrik.de anschreiben. Wir können dann Euer konkretes vorhaben besprechen. Für alle anderen gibt es wie gewohnt geballte Informationen, damit Ihr Euer Projekt umsetzen könnt!

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Heute will ich Euch zeigen, wie Ihr eine „klassische“ Stromstoß-Schaltung mit einem Eltako-Relais in Homematic einbinden könnt. Bei vielen älteren Häusern wurden gerne Stromstoßrelais verwendet um beispielsweise Treppenhausschaltungen oder Lichkreise mit mehreren Bedienstellen aufzubauen. Der Hintergrund ist recht einfach, werden mehr als 2 Bedienstellen (bei einer klassischen Installation) benötigt, müssen Kreuzschalter gesetzt werden. Diese sind recht teuer und der Aufwand bei der Verdrahtung ist nicht ganz zu vernachlässigen. Mit einer Stromstoßschaltung konnte dieses Problem vereinfacht werden, da hier sehr viele Taster parallel angeschlossen werden können.

Soll diese Schaltung nun smart gemacht werden, reicht es leider nicht, nur einen der Taster auszutauschen, da durch die Leitungen der Taster nicht wie bei einer konventionellen Schaltung der Strom für die Lampe fließt sondern nur ein Impuls zum schließen des eigentlichen Stromkreises ausgelöst wird. Das Eltako-Relais schließt dann den Stromkreis zum Verbraucher. Bei einer erneuten Betätigung wird der Stromkreis wieder geöffnet.

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