Grundriss einer großen Wohnung mit eingezeichneten WLAN-Signalstärken und Mesh-Node-Positionen
Sonntagabend, Schlafzimmer, Netflix — und das Bild friert bei 480p ein. Im Wohnzimmer direkt am Router läuft alles sauber, aber hinter zwei Betonwänden sackt das Signal auf unter -75 dBm und der Durchsatz auf 8 Mbit/s. Das Problem ist kein schlechter Router, sondern Physik. Für lückenloses WLAN in großen Wohnungen brauchst du entweder ein Mesh-Set ab ca. 80 Euro — etwa das TP-Link Deco X50 oder einen AVM FRITZ!Repeater Angebot im Mesh-Verbund — oder kabelgebundene Access Points. Einrichtungszeit per App: ca. 15 Minuten, kein Kabel verlegen nötig.
Ein einzelner Router schafft realistisch 60 bis 80 Quadratmeter, danach fällt der Durchsatz hinter Wänden auf unter 10 Mbit/s — zu wenig für stabiles 4K-Streaming, das 25 Mbit/s braucht. Ein Mesh-System aus zwei bis drei Stationen verteilt das WLAN auf die gesamte Wohnfläche und sorgt dafür, dass dein Handy beim Raumwechsel automatisch auf den nächstgelegenen Node wechselt. Das nennt sich Roaming — und wenn es sauber implementiert ist (Stichwort: 802.11r), merkst du davon gar nichts. Der Videocall läuft durch, das iPhone klebt nicht mehr am schwachen Knoten fest.

