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Sebastian
CCU3, Charly

Homematic: Charly externes ELV-Netzteil oder 5V micro USB?

CCU3 Alternative - Leistungsstarke individuelle Zentrale mit der Funk-Modulplatine RPI-RF-MOD - Charly02 Top

Sowohl die neue CCU3 als auch der neue ELV-Baustz (Charly) ist dafür vorgesehen, mit einem externen 5V ELV-Netzteil betrieben zu werden. Das Netzteil hat eine Hohlbuchse und wird direkt an das neue Funkmodul angeschlossen. Die microUSB Buchse für die übliche Spannungsversorgung wird bei der CCU3 durch eine Abdeckung versperrt. Beim Gehäuse für den Charly Bausatz ist die 5V Buchse ebenfalls durch eine Abdeckung versperrt. Ist das neue Netzteil zwingend erforderlich oder kann die Spannungsversorgung wie gewohnt über den microUSB vom Pi erfolgen?

Ein Grund für das externe Netzteil ist die Güte der Spannungsversorgung. Durch ein schlechtes 5V microUSB-Netzteil kann die Leistung des Funkmoduls negativ beeinflusst werden. Beim alten Modul lag daher ein kleiner Ferritkern bei, um den das Versorgungskabel gewickelt werden sollte. Auf dem neuen Funkmodul ist eine Stabilisierung und Filterung vom Netzteil vorgesehen. So soll eine „sauberere“ Versorgung erzielt werden. Der Raspberry Pi wird dann „Rückwärts“ über die GPIO Pins mit Strom versorgt. Doch ist dies zwingend erforderlich?

Nein – Das neue Funkmodul kann auch, wie bei dem alten Modul über den 5V microUSB Eingang mit Spannung versorgt werden. Das Modul wird dann über die GPIOs (PIN2 und 4) versorgt.

Die Spannungsversorgung ist intern, im Raspberry Pi miteinander verbunden. Auch die GNDs sind miteinander verbunden (PIN 6,9,14,20,25,30,34 und 39).

Wer also ein gutes 5V Netzteil hat und das neue Funkmodul damit betreiben will, braucht nicht zwingend das neue 5V Netzteil von ELV mit Hohlbuchse.

Eine gute Übersicht zu den IO Pins vom Raspberry Pi könnt Ihr hier finden.

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30. Juni 2018/10 Kommentare/von Sebastian
Schlagworte: 5V Netzteil, CCU3, CHARLY, ELV
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10 Kommentare
  1. Dany
    Dany sagte:
    17. Dezember 2018 um 13:42

    Kann es sein, dass die Status LED auf dem Funkmodul bei einer Versorgung über den Raspi nicht funktioniert? Der Resetschalter scheint auch ohne Funktion?

    Antworten
    • Alex
      Alex sagte:
      17. Dezember 2018 um 13:47

      Hi,

      nein, das kann nicht sein, die LEDs funktionieren unabhängig davon, wie die 5V Spannungsversorgung durchgeführt wird.
      Welches Systems hast du denn drauf? Falls es piVCCU(2) ist, dann könnte das daran liegen, dass die LEDs dort gar nicht unterstützt werden und bei piVCCU3 werden die LEDs erst seit Kurzem unterstützt. Und der Taster wird bei allen piVCCU Versionen nicht unterstützt, weil er dort (technisch) keinen Sinn macht.

      Viele Grüße
      Alex

      Antworten
      • Dany
        Dany sagte:
        17. Dezember 2018 um 17:58

        Nutze piVCCU3 in der 3.41.11. Installiere gerade mal die letzten Updates…

        Antworten
        • Dany
          Dany sagte:
          17. Dezember 2018 um 21:56

          OK, nach dem Update funzt die LED nun – Danke für den Tip! ;-)

          Warum macht aber der Taster keinen Sinn?

          lg

          Dany

          Antworten
          • Alex
            Alex sagte:
            17. Dezember 2018 um 22:31

            Der Taster startet das Recovery System. Rein auf die CCU gesehen, kann man bei piVCCU per SSH deutlich besser Probleme lösen, als man es über ein Recovery System je könnte.
            Und bezogen auf den Host ist ein Recovery System schlicht nicht möglich, z.B. mangelt es da an der Möglichkeit ein Backup einzuspielen, weil ich gar nicht weiß, was außer piVCCU alles noch auf dem System vorhanden ist.

            Viele Grüße
            Alex

  2. Mathiss
    Mathiss sagte:
    7. Juli 2018 um 23:11

    Warum hier oder in anderen Blogs so ein Aufriss wegen des neuen Funkmoduls gemacht wird, ist mir ab sofort schleierhaft.
    Gestern war die Lieferzeit noch eine Woche. Heute steht die Lieferzeit bereits auf 32(!!!!!) Wochen.
    Irgendwie fühlt man sich von Seitens EQ3 doch ein bisschen verarscht.

    Antworten
  3. Mathias
    Mathias sagte:
    2. Juli 2018 um 19:37

    Gut zu wissen.
    Ich habe ein gutes 5V3A Netzteil.
    Nun die Frage: ist der Ferritkern erforderlich, wenn ich über die USB-Schnittstelle mit Strom versorge?

    Antworten
    • Alex
      Alex sagte:
      6. Juli 2018 um 9:31

      Der Ferritkern sorgt dafür, dass hochfrequente Störungen gefiltert werden. So wie ich es verstanden habe, war das primär notwendig um Störungen vom Funkmodul Richtung Netzteil zu filtern. Die Versorgung des eigentlichen Funk ICs mit 3.3V ist beim neuen Funkmodul eigenständig und gut entstört und wird nicht mehr über den (relativ schlecht entstörten) LDO vom Raspi gemacht. Daher ist ein Ferritkern nicht mehr zwingend erforderlich, aber er wird auch nicht stören.

      Viele Grüße
      Alex

      Antworten

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