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Marc Broch
Hausinstallation, Haussicherheit

Vernetzte Häuser – Ein Konzept wird serienreif

Vernetzte Häuser – Ein Konzept wird serienreif - House

Smart Home ist die Zukunft des Wohnens. Bereits seit einigen Jahren entwickeln viele Hersteller intelligente Wohnsysteme, die etwa Heizkörper steuern, das Licht beim Verlassen des Zimmers ausschalten oder Jalousien automatisch schließen und noch viel mehr können. Dabei werden elektronische Geräte miteinander vernetzt und können somit untereinander kommunizieren und in unserm Smart Home Bereich finden sich viele Beispiele.

Angeboten werden sehr viele Systeme, etwa von Homematic, Honeywell, RWE, Gigaset oder Devolo. Jeder Hersteller hat dabei andere Schwerpunkte gesetzt und ganz eigene Funktionen in die Systeme integriert – seien es Alarmanlagen, Energiesparsysteme oder hoch komplexe Automatisierungssysteme für den Haushalt. Unter die Lupe nehmen kann man die neueste Generation solcher Systeme unter anderem auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) am 4. bis 7. September in Berlin. Doch fast immer bestimmen folgende drei Bereiche die neuen Techniken: die Energieoptimierung, Diebstahlsicherung und die Automatisierung des Haushalts.

House

Energieersparnis

Smart Homes sollen nicht nur den Komfort der Bewohner durch Automatisierung oder Vernetzung verbessern, sondern auch zu einer deutlichen Energieersparnis beitragen. Einer Schätzung von CosmosDirekt zufolge soll die mögliche Ersparnis bei Strom- und Heizenergie bis zu 30 Prozent betragen – diese Zahlen sind natürlich abhängig vom jeweiligen Haus und dem darin verbauten Smart-Home-Systems. Energie sparen kann man beispielsweise über vernetzte Heizkörperthermostate, Tür- und Fenstersensoren oder Luftfeuchtigkeitsmesser. Darüber kann das Haus auch bedarfsgerecht heizen und beleuchten, wodurch so wenig Energie wie möglich verschwendet wird.

Diebstahlsicherung

Neben der Einsparung von Strom und Gas bieten Smart Homes auch Schutz vor Einbrechern. So lassen sich elektronische Türschlösser, Bewegungssensoren, automatisierte Verschlüsse und Kameras mit Gesichtserkennung am Haus anbringen. Wird beispielsweise die Klingel betätigt oder nähert sich eine Person dem Haus, dann erhält man eine Nachricht auf das Smartphone und kann über eine vernetze Kamera sehen, wer sich an der Tür befindet. Meine persönliche Empfehlung ist hier aber eine autarke Alarmanlage, welche über das GSM Netz kommuniziert, wie ich Sie von Chuango bereits hier im Blog ausführlich vorgestellt habe.

Haussteuerung

Viele Smart-Home-Systeme enthalten in ihrer Basisversion lediglich Energie- und einfache Sicherheitssysteme, können jedoch nach Bedarf erweitert werden und besonders beim Hersteller Homematic, sind hier einem kaum Grenzen gesetzt. So können die Haussysteme mit modernen Haushaltsgeräten wie Waschmaschinen, Kühlschränken, Staubsauger oder sogar Kaffeemaschinen kommunizieren und Zeitpläne programmiert werden. Diese Automatisierung soll die Hausarbeit erleichtern und Arbeitsschritte reduzieren.

 

Fazit: Smart Home ist am kommen und wird in ein paar Jahren so selbstverständlich werden, wie es heute ein Smartphone ist. Von Nischenprodukten bzw. unbekannten Herstellern würde ich persönlich abraten. Nur so kann man sich sicher sein, dass ein System auch weiter entwickelt und in der Zukunft noch supportet wird. Das gilt auch für den Ausbau bzw. die Verfügbarkeit an weiteren Komponenten.

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26. August 2016/1 Kommentar/von Marc Broch
Schlagworte: Homematic, Smart Home
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1 Kommentar
  1. Ich
    Ich sagte:
    29. August 2016 um 22:34

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