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technikkram-Redaktion
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Synology DS124 im Praxistest: Das perfekte Einsteiger-NAS?

Synology Ds124 Im Praxistest Das Perfekte Einsteiger Nas

🔄 Zuletzt aktualisiert: 23. August 2026

KI-generiert: Dieser Artikel und seine Abbildungen wurden von einem KI-System erstellt. Mehr dazu

Synology DS124 NAS auf Schreibtisch neben Laptop im modernen Home Office

Beim Thema Synology DS124 im Praxistest: Das perfekte Einsteiger-NAS? zaehlen vor allem klare Fakten, realistische Erwartungen und eine praxistaugliche Umsetzung. Heute, 2025, ist das alles eine andere Liga. Mit der Synology DS124 hat der Hersteller ein kompaktes Einsteiger-NAS auf den Markt gebracht, das für viele Privatanwender und kleine Büros genau den Sweet Spot trifft: einfach, leise, zuverlässig und erstaunlich vielseitig. In meinem Smart Home läuft sie seit mehreren Wochen im Dauerbetrieb – Zeit für ein ehrliches Fazit aus der Praxis.

📑 Inhaltsverzeichnis

  • ▸ Hardware und technische Basis
  • ▸ Einrichtung und Installation
  • ▸ Projekte im Alltag: Backup und Medienserver
  • › Privates Cloud-Backup
  • › Medienbibliothek und Streaming
  • ▸ Automatisierung und Integration
  • ▸ Kosten, Energieverbrauch und Wirtschaftlichkeit
  • ▸ Stärken und Schwächen im Überblick
  • ▸ Troubleshooting und Support
  • ▸ Zukunft und Entwicklungen

Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel enthält Affiliate-/Werbe-Links. Kaufst du über diese Links, erhalten wir eine Provision – für dich ohne Mehrkosten.

Hardware und technische Basis

Die Synology DiskStation DS124 ist ein klassisches 1-Bay-NAS – also ein Gehäuse mit Platz für genau eine Festplatte. Im Inneren arbeitet ein Realtek RTD1619B Quad-Core-Prozessor mit 1,7 GHz, kombiniert mit 1 GB DDR4-RAM. Für den Alltagseinsatz ist das überraschend ausreichend, solange man nicht dutzende gleichzeitige Benutzer oder rechenintensive Dienste wie Video-Transcoding erwartet. Die Anschlussausstattung ist übersichtlich, aber praxisgerecht:

  • 1× Gigabit-LAN-Port
  • 2× USB 3.2 Gen1-Ports

Damit lassen sich externe Laufwerke oder Backup-Medien unkompliziert anbinden. Im Betrieb verbraucht das System rund 10,7 Watt, im Ruhemodus etwa 3,4 Watt – ein Wert, den man bei einem 24/7-Gerät wirklich schätzen lernt. Der 60-mm-Lüfter arbeitet flüsterleise mit nur etwa 19 dB(A).

Einrichtung und Installation

Die Inbetriebnahme der DS124 ist typisch Synology – angenehm selbsterklärend und in weniger als 30 Minuten erledigt.

  1. Festplatte einsetzen: 3,5“ HDD einschieben, optional 2,5“ SSD mit Adapter montieren.
  2. Verkabelung: NAS an Strom und Router anschließen.
  3. Starten: Einschalten, Status-LED abwarten.
  4. DSM-Setup: Über find.synology.com oder den Synology Assistant das NAS im Netzwerk finden und den Einrichtungsassistenten starten.
  5. Volume erstellen: Im Speicher-Manager ein Basis-Volume anlegen und Btrfs als Dateisystem wählen – wegen der Snapshot-Funktion und der besseren Datenintegrität.
  6. Freigaben und Benutzer: Unter Systemsteuerung neue Ordner (z. B. „Backup“ oder „Multimedia“) erstellen und Rechte zuweisen.

Optional lässt sich QuickConnect aktivieren, um ohne VPN oder Portfreigabe von außen auf das NAS zuzugreifen. In meinem Test funktionierte das zuverlässig, solange der Router keine aggressiven Firewall-Regeln hat.

Projekte im Alltag: Backup und Medienserver

Nach der Einrichtung zeigt sich die wahre Stärke der DS124: die DSM-Software. Sie ist das Herzstück jedes Synology-NAS und bringt eine ganze Suite an Tools für Datensicherung, Synchronisation und Medienmanagement mit.

Privates Cloud-Backup

Mit dem Paket Synology Drive Server lässt sich die DS124 als persönliche Cloud nutzen – ganz ohne Abo-Zwang. Nach der Installation können PC und Smartphone automatisch Daten synchronisieren. Ich nutze das, um meine Arbeitsdokumente und Fotos von allen Geräten zentral zu sichern. Der Drive Client auf dem PC übernimmt dabei die bidirektionale Synchronisation, während die App Synology Drive auf dem Smartphone neue Fotos automatisch hochlädt.

Medienbibliothek und Streaming

Mit der Video Station oder dem Universal Media Server verwandelt sich die DS124 in einen DLNA-Server. Filme und Musik werden im Heimnetz an Smart-TVs, Konsolen oder VLC-Clients gestreamt. In meinem Setup hängt die DS124 am LAN, der Fernseher greift per DLNA darauf zu – das funktioniert selbst mit Full-HD-Material absolut flüssig. Für 4K-Transcoding reicht die CPU nicht, aber das ist in dieser Preisklasse auch nicht zu erwarten.

Automatisierung und Integration

Gerade in einem Smart Home ist ein NAS mehr als nur Speicher. Die DS124 lässt sich hervorragend in automatisierte Abläufe einbinden. Einige meiner Favoriten:

  • Fotosynchronisation: Neue Smartphone-Fotos werden automatisch auf das NAS geladen.
  • PC-Backups: Geplante nächtliche Sicherungen mit Hyper Backup sichern geänderte Dateien.
  • Medienstreaming: Wenn der Smart-TV einen Film anfordert, streamt die DS124 die Datei direkt per DLNA.
  • Wake-on-LAN: Das NAS lässt sich aus dem Schlaf holen, sobald ein Zugriff erfolgt.

Besonders spannend finde ich, dass sich die DS124 auch in bestehende Home-Automation-Setups einfügt. Über WebDAV oder FTP können Smart-Home-Systeme wie Home Assistant oder ioBroker Daten-Logs und Backups direkt auf die DS124 schreiben.

Kosten, Energieverbrauch und Wirtschaftlichkeit

Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist einer der größten Pluspunkte. Das Leergehäuse kostet etwa 150 €. Hinzu kommt die Festplatte – eine WD Red oder Seagate IronWolf mit 4 TB liegt bei rund 100 €. Damit landet man bei etwa 250 € Gesamtkosten für ein komplett einsatzbereites System. Mit nur rund 10,7 W Leistungsaufnahme im Betrieb ergibt sich ein Stromverbrauch von etwa 94 kWh pro Jahr – das sind bei 0,30 €/kWh knapp 30 € Energiekosten. Für ein Gerät, das rund um die Uhr läuft, ist das ein sehr effizienter Wert. Optional kann man noch Synology C2 Backup oder C2 Identity nutzen, um Daten zusätzlich in die Cloud zu sichern. Diese Dienste kosten wenige Cent pro Gigabyte und sind gut integriert, aber kein Muss für Heimanwender.

Stärken und Schwächen im Überblick

Vorteile Nachteile
  • Einfache Einrichtung und intuitive DSM-Oberfläche
  • Sehr leise und energiesparend
  • Vielfältige Software-Pakete (Drive, Photos, Media Server)
  • Günstiger Einstiegspreis
  • Nur ein Festplattenschacht – kein RAID
  • 1 GB RAM limitiert KI-Features (z. B. Objekterkennung)
  • Kein Hardware-Transcoding für 4K
  • Nur 1 Gb/s Ethernet

In der Praxis heißt das: Wer einfach eine zentrale Datenablage, Backups und Medienstreaming will, bekommt hier viel NAS fürs Geld. Wer komplexe Virtualisierungen oder Container laufen lassen möchte, sollte zur DS224+ oder einem Plus-Modell greifen.

Troubleshooting und Support

Synology hat über die Jahre ein sehr stabiles Ökosystem aufgebaut. Sollte es doch einmal Probleme geben, helfen einige bewährte Schritte:

  • Netzwerkprobleme: Verbindung prüfen, ggf. Synology Assistant verwenden.
  • Festplattenerkennung: HDD-Sitz prüfen, DSM-Speicher-Manager öffnen und Logs ansehen.
  • DSM-Fehler: Neustart oder DSM-Neuinstallation über den Reset-Knopf kann helfen.

Der Synology-Support ist gut erreichbar und die Online-Wissensdatenbank deckt fast alle gängigen Themen ab. Außerdem existiert ein sehr aktives Community-Forum, in dem auch viele Praxisfragen schnell beantwortet werden.

Zukunft und Entwicklungen

Synology entwickelt seine NAS-Plattform kontinuierlich weiter. Die DS124 kam im August 2023 zusammen mit der DS224+ auf den Markt. Seit DSM 7.3 (2025) sind zudem alle HDDs und 2,5“-SSDs wieder frei wählbar – die frühere Herstellerbindung wurde aufgehoben. Parallel hat Synology eigene HAT3300-NAS-Festplatten vorgestellt, die für Dauerbetrieb optimiert sind. Trotzdem funktionieren weiterhin gängige Modelle von WD und Seagate problemlos. Die Zukunft liegt ganz klar in der Integration von Cloud- und KI-Funktionen: Synology Photos, Drive und C2-Backup wachsen zusammen. Multi-Gigabit-LAN und erweiterte KI-Features dürften in den kommenden Generationen Standard werden.

Nach einigen Wochen im Dauerbetrieb kann ich sagen: Die Synology DS124 ist ein exzellentes Einstiegsmodell für alle, die ihre Daten endlich selbst in die Hand nehmen wollen. Sie läuft leise, stabil und bietet mit DSM eine Softwareplattform, die ihresgleichen sucht. Natürlich hat sie Grenzen – kein RAID, begrenzter RAM – aber für den typischen Heimnutzer oder das kleine Büro ist das völlig ausreichend. Wenn du Fotos, Dokumente und Medien zentral sichern willst, ohne gleich in teure Serverlösungen zu investieren, ist die DS124 ein solider, zukunftssicherer Startpunkt. Und das Beste: Sie macht einfach Spaß, weil sie funktioniert – so, wie man es sich von einem NAS wünscht.

Du nutzt bereits ein Synology-NAS oder planst den Einstieg? Teile deine Erfahrungen mit der DS124 oder anderen Modellen in den Kommentaren und lass uns über Best Practices und Setups diskutieren!

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14. Februar 2026/0 Kommentare/von technikkram-Redaktion
Schlagworte: Acronis Cloud, Arbeitsspeicher, automatisches backup, Bosch Smart Home, Datensicherung, DSM, GLONASS, Hardware-Test, Heimnetzwerk, NAS Synology
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