Gerade konnte ich meinen Augen nicht trauen, denn bis dato konnte ich mit dem Plugin Antispam Bee 99% aller unnötigen Spam Kommentare abwehren, aber dann trafen knapp 500 Einträge in unter 2 Minuten ein. Ich wollte bis dato gerne auf zusätzliche Captcha Plugins verzichten, aber das scheint leider schwer umsetzbar, wenn man nicht intensive Pflege das Antispam Plugins betreiben will bzw. jeden Kommentar durch die Moderation-Funktion freigeben will.

Spamwelle 1 Weiterlesen

Der Bezahldienstleister SumUp über den ich bereits einen Erfahrungsbericht geschrieben habe, vermietet ein komplettes Kassensystem auf Basis vom iPad. Für nur 69,95€ im Monat (inkl. MwSt.) Dafür erhält man mit der Point of Sale Box ein vorkonfiguriertes iPad, mit einem Bondrucker, Kassenschublade und einem WLAN Router. Ein 48-Stunden Ersatz-Service und eine 30 Tage Geld-zurück-Garantie sind automatisch mit dabei und es ist Monatlich kündbar. 

SumUP_Point_of_Sale_Box 1

SumUp richtet sich vor allem an kleinere Geschäfte die lange Laufzeiten und hohe Investitionen in ein klassisches Kassensystem scheuen. Das System erfüllt laut Herstellerangaben, alle regulatorischen Anforderungen. Pro Kartentransaktion (EC, Visa, MasterCard) werden 2,75 Prozent fällig; eine kostenlose Kassen-App, die auch eine kleine Warenwirtschaft bietet ist enthalten.

Apple hat eine passende Informationsseite für den Einsatz von iOS 7 im Unternehmen online gestellt, und bewirbt sein neues Betriebssystem für Business Kunden. Apple stellt hierbei neue Funktionen zur Gerätekonfiguration, sowie einen bessern im Umgang mit Applikationen und das Thema Sicherheit in den Vordergrund.

ios7_business 1

Firmen können in iOS 7 unter anderem festlegen, welche Applikationen den Öffnen-In-Dialog anbieten, womit ist eine ungewünschte Weitergabe von etwa E-Mail Anhängen in andere Apps nicht mehr möglich seien soll. Es gibt aber noch weitere Neuerungen, die für Unternehmen interessant sind und dazu zählen Nutzerrechte für den Datenzugriff und eine bessere Steuerung von VPN-Zugänge, denn diese lassen sich jetzt pro App zuweisen. Die Mail-App wurde im Zusammenspiel mit Microsoft Exchange verbessert und es gibt eine Unterstützung vom Caching Server 2, wodurch Updates vom Unternehmensserver geladen und dann verteilt werden können. Unternehmen sollen mit dem App Store Volume Purchase Program, das sehr leidige Thema Einkaufen im AppStore in den Griff bekommen können.

Weiterhin wird es eine Verbesserung bei der MDM-Konfigurationen geben, was wiederum die MDM Hersteller wie Datomo erfreut, weil mehr Möglichkeiten zur Kontrolle geschaffen werden. Es wird auch einen einheitlicher Login (SSO – Enterprise single sign on) für Business-Apps geben, damit soll es in unterschiedlichen Apps möglich sein, Accountdaten nur noch einmal eingeben zu müssen.

In der Vergangenheit wurde Apple oft kritisiert, dass wichtige Funktionen für den Businesseinsatz fehlen würden, nehmen wir hier mal Multitasking als Beispiel. Aber iOS wurde in den kritisierten Punkten stetig verbessert und ist meiner Meinung nach, das beste mobile Betriebssystem für Unternehmen.

Android ist bezogen auf die Themen Sicherheit und Support, etwa wegen der sehr hohen Fragmentierung, nicht im Unternehmensumfeld einsetzbar und WindowsPhone bietet noch viel zu wenig Schnittstellen an, um es etwa mit einer Mobile Device Management Lösung international managen zu können.  

Auf einer Mac Tastatur sucht man vergeblich nach den Symbolen für Tilde [~] oder Pipe [ | ] und wer diese etwa im Terminal braucht, muss sich folgender Tastenkombination bedienen.

Tilde [~] erzeugt man mit [Auswahl]+[n]
Pipe [ | ] erzeugt man mit [Auswahl]+[7]

Gestern hatte ich über die perfekte Zusammenarbeit vom RSS Feed Dienst feedly und dem kostenlosen RSS Feed Reader Newsify berichtet. Meiner Meinung nach ist Newsify aktuell der beste RSS Feed Reader auf dem iPhone. Er bietet sehr viele nützliche Einstellungsmöglichkeiten wie etwa „Mark While Scrolling“ und läuft sehr stabil auf iPhone und iPad. Nur die Optik hinkt etwas hinterher und das wird sehr deutlich, wenn man sich den wohl schönsten aller RSS Feed Reader auf dem iPad anschaut. Mr. Reader überzeugt in jeder Hinsicht und bietet ebenfalls sehr vielen Einstellungsmöglichkeiten und auch die super Funktion „Mark While Scrolling“

[appbox appstore 412874834-ipad screenshots] Weiterlesen

Google stellt ja bekanntlich seinen RSS Service Google Reader zum 01.07.2013 ein und somit waren, oder sind viele auf der Suche nach einer kostenlosen Alternative. Um seine RSS Feeds also aktuell zu „hosten“ und Sie mit einem RSS Feed Reader zu synchronisieren, oder direkt im Web lesen zu können, bietet sich aktuell nur feedly an. Der Dienst ist aktuell kostenlos und bietet eine einfache Migration der bei Google vorhanden Feeds an. Für die Synchronisierung mit Google gab es RSS Reader wie Sand am Meer, aber für feedly sah es lange Zeit düster aus.

Zwar bietet feedly eine eigene und kostenlose iOS und Android App an, welche mir persönlich aber wegen Ihres geringen Funktionsumfangs nicht zusagt.

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Aber dank der offenen API können nun auch Drittanbieter wiederum feedly anzapfen, so wie es einst feedly selbst bei Google getan hat. Ob aber feedly auch ab dem 01.07.2013 auf eigenen Beinen stehen kann, oder die Server unter der Last zusammenbrechen bleibt noch abzuwarten. Bis jetzt läuft der Dienst recht stabil, wenn auch etwas langsamer als der Google Reader, aber der ist nunmal Geschichte.  Weiterlesen

Heute Abend hat Apple die 2 Beta für das neue Betriebssystem iOS 7 veröffentlicht. Das Update kann entweder per Over-the-Air, oder über Apples iOS-Developer-Portal geladen werden. Die Build Nummer lautet 11A4400f und die Beta 2 ist nun auch für iPad 2/3 und 4 sowie für das iPad Mini verfügbar.

iOS7_Beta2_1 1

In der Beta 2 wurde die bis dato noch fehlende App für Aufnahme von Sprachnachrichten hinzugefügt und Siri bietet nun wahlweise männlich oder weiblich als Deutsche Sprache an (klingt aber nicht so nett) und arbeitet deutlich schneller. Auch wurden Grafikfehler innerhalb von Drittanbieter Apps, wie etwa sich leicht überschneidende Dialoge beim Foto Upload usw. behoben. Gefühlt ist es noch etwas schneller geworden, aber das werde ich auch auf einem iPhone 4 testen, auf dem iOS 7 in der ersten Beta nicht benutzbar gewesen ist.

iOS7_Beta2_2 1

Wie sich die Beta auf dem iPad verhält, werde ich testen und darüber berichten.

Update: Die iMessage-App zeigt bei einer Unterhaltung mit mehreren Teilnehmern jetzt auch kleine Bilder der Teilnehmer an, sofern in den Kontakten ein Bild hinterlegt ist.

Um das Microsoft Dynamics CRM 2011 für Microsoft Outlook als Paket mit Microsoft System Center Configuration Manager 2012 zu verteilen, geht man wie folgt vor:

  1. Passendes Paket für 32 oder 64 Bit von Microsoft Outlook für CRM herunterladen
  2. Paket entpacken
  3. Programm erstellen und folgende Befehlszeile anwenden:
    Clienti386SetupClient.exe /Q INSTALLLEVEL="2" TARGETDIR="%PROGRAMFILES%Microsoft Dynamics CRM" /L c:windowstempcrm_2011install.log /norestart

    Wer über eine Internetverbindung verfügt, kann das Paket so verwenden, weil es die benötigten Komponenten automatisch aus dem Internet installiert. Wer das nicht möchte, oder während der Installation nicht über eine Internetverbindung verfügt macht mit Schritt 4 weiter.

  4. Microsoft Report Viewer 2010 SP1 Redistributable laden und ein Paket erstellen, mit der Befehlszeile: „ReportViewer.exe /q“
  5. Microsoft SQL Server Compact 4.0 SP1  laden und eine Applikation erstellen, mit der Befehlszeile: „SSCERuntime x64-ENU.msi /passive“
  6. Microsoft Visual C++ 2010 Redistributable  laden und ein Paket erstellen, mit der Befehlszeile: „vcredist_x64.exe /q“
  7. Windows Live ID-Anmelde-Assistent 6.5  laden und ein Paket erstellen, mit der Befehlszeile: „wlsetup-idcrl.exe /q“

iOS 7 habe ich mit einem iPhone 5 nun schon einige Tage Wochen im Einsatz und die Akku-Laufzeit ist lange nicht optimal. Aber es handelt sich ja um die erste Beta und hier wird mit Sicherheit seitens Apple noch optimiert. Trotzdem habe ich mich auf die Suche nach den Verbrauchern gemacht und es sind wie so oft, die üblichen Verdächtigen. Jeder hat aber eine andere Nutzung mit seinem Gerät und ich kann hier natürlich nur für mich sprechen, aber bei normaler Nutzung ohne in die Details zu gehen (Bluetooth, Wlan, 3G etc.) kam ich unter iOS 6 locker über den Tag.

ios7_Akku 1 Weiterlesen

Ich habe mir iOS 7 einmal genauer angeschaut und soweit es der Akku mitmachte intensiv getestet. Um einige Features in Aktion zu sehen, hat Apple eine passenden Seite eingerichtet. Hier werde ich versuchen, die mir am sinnvollsten erscheinenden Neuerungen von iOS 7 vorzustellen. Es gibt nämlich auch kleine Verbesserungen auf die Apple wärend der Keynote zu iOS 7 nur am Rande, oder garnicht eingegangen ist.

Die finale Version wird im Herbst diesen Jahres erscheinen und bis dato ist noch viel Wasser den Rhein runter geflossen. Daher ist es absolut verständlich, wenn ein Beta noch Fehler enthält und wer einen entdeckt, sollte diesen unter bugreport.apple.com melden. Natürlich geht das nur mit einem gültigen Entwickler Account bi Apple, aber genauso darf man nur mit einem solchen die Beta verwenden.

Weiterhin ist das Design von iOS 7 nunmal Geschmacksache, wie so vieles im Leben und mir persönlich gefällt es auf den zweiten Blick, eigentlich recht gut. Aber wir werden in den nächsten Monaten sicherlich noch einige Änderungen und Verbesserung bei iOS 7 feststellen. Hier nun meine  Favoriten und wenn ich eine tolle Funktion übersehen habe, lasst es mich wissen.

Eine der wichtigste Änderungen steckt im Verborgenen, denn Apple hat die iCloud-Option Weiterlesen

Nach der wohl größten Fehlentscheidung der Deutschen Telekom, eine Drosselung der DSL Geschwindigkeit nach erreichen eines Volumens bei Neuverträgen einzuführen, hagelte es Proteste ohne Ende und diese zeigen jetzt erste Wirkung. Die Deutsche Telekom gab heute in einer Pressemitteilung bekannt, die Geschwindigkeit dann nicht wie erst geplahnt auf Steinzeit Internet mit 384 KBit/s sondern nun auf akzeptable 2 MBit/s heraufzusetzen. „Die Telekom reagiert damit auf die Sorgen ihrer Kunden“, so schreibt es der Konzern in seiner Pressemitteilung. Wenn die Drosselung dann im Jahr 2016 greift, sollen aber auch wieder unbegrenzte Flatrates, natürlich gegen Aufpreis buchbar sein.

Dieser aktuelle Fall der Deutschen Telekom zeigt aber sehr schön, welche Macht die Gemeinschaft von Internet Usern haben kann und dass man sich von Großkonzernen nicht alles gefallen lassen muss

Dieses Jahr ist WLAN und der damit verbundene Internetzugang im Hotel meines aktuellen Urlaubs für alle Gäste kostenlos. Die Nachfrage ist groß und das sieht man schön an den leuchtenden Displays der Smartphones und Tablets am Abend. Letztes Jahr wollte der Club noch 80,00€ für 14 Tage Internetzugang haben. Jetzt hat der Anbieter reagiert und es stellt es kostenlos zur Verfügung, aber in Tunesien ist es mit der Geschwindigkeit des Internets eh so ne Sache und wenn sich jetzt noch alle Gäste den Zugang teilen, dann wird es nicht schneller.

Hotels 1 Weiterlesen

Nachdem Microsoft Office 2013 erfolgreich per Silent Mode auf dem Zielsystem verteilt bzw. installiert, etwa per Microsoft System Center 2012 Configuration Manager (SCCM), erfordert Office 2013 aber beim ersten Programmstart eine Aktivierung. Der Vorgang muss online oder telefonisch erfolgen, sofern man keinen Microsoft Key Management Service (KMS) einsetzt.

Den Lizenzschlüssel kann man ja etwa in der MSP Datei hinterlegen und somit wird dieser nicht mehr benötigt. Aber wie lässt sich also der Dialog für die Aktivierung unterdrücken? Weiterlesen

Bald geht´s in den Badeurlaub und natürlich ist mein iPad mit dabei. Bis dato verweilte es immer auf dem Zimmer, aber ich möchte es diesmal gerne mit an den Strand und mit ins Wasser nehmen. Aber Sand und Wasser vertragen sich mit dem iPad nicht so gut und somit musste ein Schutz her. Die einfachste und günstigste Version ist eine Wasserdichte Tasche, welche auf ein 10″ Tablet zugeschnitten ist und bei Amazon bereits für um die 15,00€ zu haben ist. Damit ist jedes Tablet oder was sonst so reinpasst zwar geschützt, aber bedienen kann man es nur eingeschränkt und Fotos bzw. Videos kann man damit total vergessen.

ipad_2_lifeproof 1 Weiterlesen

Ich nutze in Köln gerne einen der beiden Carsharing Dienste car2go oder DriveNow um spontan und schnell von A nach B zu kommen. Welchen der Dienste ich dabei nutze, ist mir eigentlich egal weil sie beide preislich sehr ähnlich sind und gleich gut funktionieren. Wichtiger ist mir welcher Anbieter von meiner aktuellen Position aus, das nächste Fahrzeug hat und hier musste ich immer erst in App 1 und dann in App 2 nachgucken und das war recht unproduktiv.

Doch nach dem guten alten Motto „Es gibt für alles eine App“ sollte man sich die kostenlose App CarJump installieren, welche es für iOS und Android gibt.

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Wenn Outlook nicht mehr startet, kann das verschieden Ursachen haben und es empfiehlt sich immer, eine Sicherung des Computers im Image-Verfahren durchzuführen. Das hilft bei Problemen mit der Software und bei einem Defekt der Hardware. Dazu einfach den passenden Beitrag zum Thema Datensicherung lesen.


Wenn Outlook nicht mehr reagiert, oder beim starten ohne ersichtlichen Grund abstürzt, können die Ursachen solcher und anderer Probleme verschiedener Natur sein. Den Fehler auf Anhieb zu erkennen, ist meistens so gut wie unmöglich. Häufig ist aber ein Add-In für den Fehler verantwortlich und das Add-In kann etwa vom Virenscanner, oder einem der sozialen Netzwerke wie z.B. Xing sein. Daher muss hier per Ausschluss vorgegangen werden und der erste Versuch ist, Outlook im abgesicherten Modus mit dem passenden Parameter zu starten.

Windows XP: Start -> Ausführen -> outlook.exe /safe-> OK

Windows Vista / 7 / 8: Start -> (Suchfeld) -> outlook.exe /safe -> ENTER

Der Parameter /safe verhindert das Ausführen installierter Add-Ins, sodass, falls der Fehler nicht auftritt, ein solches der Verursacher ist. Dann sollte man alle installierten Add-Ins deaktivieren und nacheinander wieder aktivieren, bis der Fehler erneut auftritt. Wenn der Verursacher dann gefunden ist, einfach das entsprechende Add-In deinstallieren und neu installieren, oder darauf zu verzichten.

Alternativ kann man auch den kostenlosen Add-In-Manager von Outlook-Stuff.com verwenden. Der Add-In Manager ist ab Version 2000 mit allen Office-Programmen kompatibel und zeigt teilweise auch Exchange Clienterweiterungen an. Mit Filtern kann man die Anzeige einschränken und somit ist ein schnelles und einfaches Aktivieren bzw. Deaktivieren aller Add-Ins möglich.

Wenn aber die PST Datei (Personal Store) defekt ist und keine Sicherung vorhanden ist, kann man mit dem kostenlosen Tool scanpst.exe von Microsoft versuchen diese zu reparieren.

Nach der PR Desaster-Entscheidung der Telekom eine DSL Drossel nach erreichen eines bestimmten Volumens einzuführen, gerät die Telekom immer mehr unter Druck. Jedoch hällt Sie bis jetzt an Ihrer Entscheidung fest und versucht auf einer speziellen Unterseite mit dem etwas unpassenden Namen „Netz der Zukunft“ ihre Entscheidung den Privatkunden zu erklären.

Dafür hat die dufte Marketingabteilung des Bonner Unternehmens eigens Grafiken entworfen, mit denen Kunden verständlich erklärt werden soll, was sie so alles mit ihren 75, 200 oder 400 GB anfangen können.

Neues ist auf der Seite nicht wirklich zu lesen, die alten Argumente und die lustigen Formulierungen wie “bedarfsgerechte Tarife” und somit das übliche bla..bla..bla

Aber wie viel Volumen verbrauche ich eigentlich? Diese Frage stellen sich recht viele Anwender und die Frage wird in einem passenden Beitrag beantwortet.

Nach der Entscheidung der Telekom eine Drosselung der DSL Geschwindigkeit nach erreichen eines bestimmten Volumens einzuführen, fragen sich viele auch Nicht-Betroffene wie viel Daten verbrauche ich eigentlich pro Monat?

Das ist natürlich schwierig zu sagen, denn vieles findet auch unbewusst im Netz statt und  verbraucht Datenvolumen. PC, Mac, Smartphones, Internet Radio usw. alle wollen ins Netz. Natürlich gibt es kleine Programme die man auf dem PC oder Mac installieren kann und die dabei helfen, das verbrauchte Volumen zu messen, aber am besten geht das über den eigenen Router, weil hier einfach alles zusammengefasst wird. Egal von welchem Gerät bzw. Benutzer im eigenen Netzwerk der Traffic verursacht wurde.

Hier die kostenlosen Programme, mit denen man ohne große Kenntnisse den eigenen Datenverbrauch messen kann.

Mac OS X 10.7 oder neuer

Bandwidth+

Hersteller: Harold Chu

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Microsoft Windows 2000 bis Windows 8

NetWokx

Hersteller: SoftPerfect

Download

Microsoft Windows 8 und RT als APP

Network Usage

Hersteller: Robert Durfee

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Mit einem Router wie der etwa der FRITZ!Box von AVM, kann man aber am besten den eigenen Datenverbrauch messen. Dazu geht man auf die Weboberfläche des Routers und bei der FRITZ!Box auf Internet > Online-Zähler. Hier kann man den aktuellen und den letzten Monat betrachten und sieht dass mir 75 GB nicht reichen würden. Aber ich bin auch sicher nicht der Durchschnitts-Anwender.

Fritzbox-Online_Monitor 1

Die meisten modernen Router haben aber eine solche Funktion und wenn die nicht sofort auf Anhieb zu finden ist, hilft sicherlich ein Blick ins Handbuch bzw. google fragen.

Ich hatte ja bereits im Beitrag Telekom Managed Services sind noch schlimmer als die Drossel geschrieben, dass die Netzneutralität in Deutschland mit dem Verhalten der Telekom gefährdet ist. Nun auch eine Bundestagspetition zu dem Thema gestartet

Text der Petition:

Der Deutsche Bundestag möge ein Gesetz beschließen, das Internetanbieter („Provider“) verpflichtet, alle Datenpakete von Nutzern unabhängig von Ihrem Inhalt und Ihrer Herkunft gleich zu behandeln. Insbesondere sollen keine Inhalte, Dienste oder Dienstanbieter durch diese Provider benachteiligt, künstlich verlangsamt oder gar blockiert werden dürfen.

Begründung: 

Die Netzneutralität ist ein wichtiger und elementarer Grundbaustein eine freien Internets. Ist keine Netzneutralität gegeben, so besteht die Gefahr eines „Zwei-Klassen-Internets“, in dem die Provider kontrollieren, auf welche Dienste und Inhalte Nutzer zugreifen können. Das käme einer Zensur aus wirtschaftlichen Aspekten gleich. Des weiteren können Provider ohne den gesetzlichen Schutz der Netzneutralität erreichen, dass Nutzer bestimmte Inhalte und/oder Dienste nur noch gegen Zuzahlung nutzen können, außerdem können sie eigene Dienste priorisieren und sich so einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Die Nutzer sind damit nicht mehr frei in ihrer Entscheidung zwischen Diensten und können eventuell das für sie beste Angebot nicht nutzen.

Die Aktualität diese Angelegenheit zeigt sich dadurch, dass ein führendes Telekommunikationsunternehmen in Deutschland gerade bei seinen Breitband-Internet-Tarifen eine Begrenzung des integrierten Datenvolumens eingeführt hat, dabei aber die eigenen Dienste teilweise ausnimmt. So werden Wettbewerber stark benachteiligt. Gleichzeitig hat dieser Provider angekündigt, dieses Prinzip in Zukunft ausweiten zu wollen und unter Umständen mit anderen Anbietern kooperieren zu wollen, um so deren Dienste ebenfalls zu priorisieren, wenn der Kunde dafür gesondert bezahlt. Diese erschreckende Entwicklung zeigt deutlich, dass der Wettbewerb auf dem freien Markt die Netzneutralität nicht alleine sichern kann und diese daher gesetzlich festgeschrieben werden muss.

Petition mitzeichnen

Wer die Meldung „Windows hat einen fehlerhaften Ordner auf einer Festplatte vorgefunden“ erhält, und dann die Wiederherstellung als angeblichen Lösungsweg auswählt, wird einem kleinen hinterlistigen Bot namens „Beta Bot“ die Tür öffnen. Also Vorsicht !

Der Antivirus Hersteller G Data hat diesen neuen Bot entdeckt, der mit einem wirkliche gemeinen Trick versucht, den Virenscanner zu deaktivieren. Dafür benötigt der Bot Admin Rechte auf dem System und die bekommt er, indem er eine gefälschte Fehlermeldung anzeigt. Der User soll glauben, dass sein Ordner Dokumente defekt sei, und eine Wiederherstellung hier notwenig ist.

Beta-Bot 1

Klickt der Nutzer auf „Dateien wiederherstellen“, erscheint ein Dialog der Windows Benutzerkontensteuerung (UAC) und dieser Dialog ist tatsächlich echt. Sobald der User der Wiederherstellung zustimmt, verleiht er dem Bot die notwendigen Admin Rechte, die er benötigt um den Virenscanner abzuschalten. Nachdem der Bot auf dem System ist, beginnt er mit seiner eigentliche Bestimmung: Er startet DDoS-Attacken und ermöglicht seinem Besitzer auch den Fernzugriff auf das befallene System.

Wie kann man sich dagegen schützen?

  1. Nachdenken bevor man klickt! Systemmeldungen immer aufmerksam lesen und nicht einfach auf „Ja“ oder „OK“ klicken. Wenn man sich unsicher ist, jemanden fragen der sich besser mit Computern auskennt. Googeln nach der angezeigte Meldung hilf auch recht häufig weiter.
  2. Eine aktuelle und Sicherheitslösung mit einem Schadcodescanner, Firewall, Web- und Echtzeitschutz gehören zur Grundausstattung eines jeden Windows Systems. Kaspersky und hier speziell die Internet Security Suite sind dafür perfekt geeignet.
  3. Windows benötigt seine regelmäßigen Updates um bestehende Sicherheitslücken zu schließen. Diese gibt es an jedem zweiten Dienstag des Monats, welher als Patch Day bezeichnet wird. Also Windows Updates regelmäßig durchführen.
  4. Eine regelmäßige Datensicherung auf eine externe Festplatte ist mit Abstand der beste Schutz im Fall der Fälle, welcher leider durch unterschiedliche Faktoren auftreten kann. Mit Acronis True Image, kann man das gesamte Betriebssystem inkl. aller Daten und Einstellungen komprimiert und voll automatisch auf eine externe Festplatte sichern, wie ich es bereits in einem Beitrag beschrieben habe.

simquadrat_SIM 1Heute hat der Düsseldorfer Telefonie-Anbieter sipgate bekanntgegeben, das er mit seinem Mobilfunkangebot simquadrat ab dem 28.5.2013 keine Roaming-Gebühren mehr für Telefongespräche innerhalb der EU zu erheben wird. Dieses Angebot ist vor allem für alle Urlauber gerichtete und ist vier Wochen am Stück gültig und bedarf keiner Zusatzbuchung.

 

Konkret bedeutet das:

  • kostenlose Annahme von eingehenden Gesprächen
  • abgehende Gespräche zum deutschen Inlandspreis
  • telefonieren wie zu Hause ‒ EU-weit
  • Deutsche Ortsrufnummer als günstiges Anrufziel im Ausland

Anstelle der klassischen Handynummer erhalten Kunden von simquadrat eine mobile Ortsrufnummer und das ganze ohne Grundgebühr, Vertragsbindung oder Mindestumsatz.

Die Karte kostet lediglich einmalig 4,95€ und die Vorteile liegen hierbei auf der Hand: EU-weite Erreichbarkeit auf einer Nummer mit deutscher Ortsvorwahl sowie gleichbleibende Festnetz-Preise für den Anrufer. Die neue Roaming-Regelung gilt genauso für Nutzer von sipgates Business-Produkt sipgate team. Aus den EU-Mitgliedsstaaten (inkl. Kroatien) zahlen Kunden ab dem 28. Mai für Gespräche in alle deutschen Netze nur noch günstige 9 Cent pro Minute. In alle weiteren EU-Netze kostet die Minute 12,9 Cent bis maximal 17,9 Cent.

Die sonst üblichen Minutenpreise bei der Annahme eingehender Gespräche im Ausland entfallen sogar komplett. Für den Urlaub innerhalb der EU ist das eine wirklich interessante alternative. In Deutschland käme für mich persönlich simquadrat nicht in Frage, weil sipgate realisiert die Prepaid Karte im Netz von E-Plus.

Wer also einen längeren Aufenthalt in der EU plant und mobil erreichbar seien möchte und evtl. sogar eine Festnetz Flat besitzt, kann seine Mobilfunknummer auf die „virtuelle“ Festnetzrufnummer von simquadrat umleiten. Somit wäre man kostenlos unter seiner bekannten Mobilfunknummer in der gesamten EU erreichbar und könnte sehr günstig von dort aus nach Deutschland telefonieren. Das ganze wie gesagt, ohne Grundgebühr, Vertragsbindung oder einen Mindestumsatz. So mag ich es!

Alles neu macht der Mai: Und so kann man ab dem 16.05.2013 in einer der beiden Rheinmetropolen die Miete eines Fahrzeugs beginnen und dank des Zusammenlegen zu einem gemeinsamen Geschäftsgebiets, die Miete in der anderen Stadt beenden.

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Normalerweise erhebt Drive Now eine Einmalige Anmeldegebühr von 29,00€ und vergibt bei Neukunden keine Freiminuten. Wer mit aber eine E-Mail schickt, zahlt nur 9,98€ Anmeldegebühr und erhält zusätzlich 15 Freiminuten. Bitte verwendet dafür eine gültige E-Mail Adresse, oder gebt mir eine Handynummer an, damit euch der Promocode auch erreicht.

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Telekom-Logo 1

In den letzten Wochen wurde sicherlich in allen Blogs und und sogar in den gängigen TV-Nachrichten, über die Einführung eine Drosselung der DSL Geschwindigkeit bei Neukunden (und Bestandskunden) der Telekom berichtet. Auch ich habe mich zu der Entscheidung der Telekom geäußert. Jetzt muss man aber mal die Drosselung auf Steinzeitgeschwindigkeit nach erreichen des Datenvolumens in den Hintergrund schieben und über das Thema Managed Services sprechen. So schwer das auch scheinen mag, denn das ein drosseln der Geschwindigkeit nichts Gutes bedeutet, versteht nach kurzer Erklärung sogar meine liebste Omi. Zwar können sich viele „Betroffene“ noch nicht vorstellen, wie schnell man 75 Gigabyte verbraucht hat, aber das dazu später. Weiterlesen

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Für welches Land steht eigentlich die Domainendung .ac und in welcher Region findet man die Top-Level-Domain (TLD) .zw oder .bv? Während geläufige Endungen wie .de, .at, .ch, it oder auch .fr für die meisten ja noch leicht zuzuordnen sind, herrscht bei exotischeren TLDs oft erst einmal große Ratlosigkeit und eigen sich für eine Frage bei Wer wird Millionär. Bei checkdomain gibt es nun alle Domains weltweit in der Übersicht auf einem Poster im XL-Format mit 114 x 70 cm. Die Domainkarte ist nicht nur in jedem Büro ein Hingucker, sondern natürlich auch sehr praktisch und eignet sich für alle, die mit dem Bereich Domains zu tun haben. Das Poster ist beidseitig bedruckt (Vorderseite hell; Rückseite dunkel) und es handelt sich dabei um einen Offsetdruck auf 250 g/qm mattem Premium Bilderdruckpapier mit beidseitiger, matter Folienkaschierung und das ganze ist praktischer weise auch noch wasserabweisend.

Der Preis für das Poster beträgt 27,00€ inkl. MwSt. inkl. Versand per UPS und checkdomain spendet für jedes verkaufte Exemplar 10,00€ an die Deutsche Kinderkrebs-Stiftung. Hier kann man es bestellen.

Wer seinen Lesern auch per Google Chrome App den Besuch des eigenen Blogs oder der Webseite ermöglichen möchte, kann sich relativ leicht eine eigene App dafür „bauen“ und diese im Google Web Store veröffentlichen. Wobei die Bezeichnung App hier etwas fehl am Platz ist, denn eigentlich ist es ein Icon bzw. ein Logo und beim anklicken öffnet sich die gewünschte Internetseite. Niet mehr und nicht weniger, aber so bietet man einen direkten Startpunkt im Google Chrome an und das erstellen dauert keine 10 Minuten und wirkt optisch recht ansprechend.

googlewebstore_01 1 Weiterlesen

App-Store-iconIch habe eine Apple ID, welche ich auf mehreren iOS Geräten nutze und dieses wird auch noch von zwei weiteren Mitgliedern aus der Familie genutzt. Der Grund ist sicher klar, denn mit einem Kauf hat die ganze Familie was davon! Wenn man also etwa Navigon für 50,00 gekauft hat, kann man es dadurch kostenlos auf einem weiteren Familien Gerät nutzen. Nun können auch deutsche Nutzer die Zwei-Faktor-Authentifizierung für ihre Apple-ID aktivieren. Dafür ist ein Einloggen auf appleid.apple.com nötig – unter „Kennwort und Sicherheit“ lässt sich dann die „zweistufige Bestätigung“ nach Beantwortung der zuvor hinterlegten Sicherheitsfragen in Betrieb nehmen.

Ablauf: Apple verschickt zur Aktivierung eine PIN an das vom Nutzer festgelegte Es kann sich dabei um ein iOS-Gerät handeln, auf dem „Mein iPhone suchen“ aktiv ist, oder SMS Empfang möglich ist, wobei es noch nicht mit einer deutschen Mobilnummer möglich ist, da Apple derzeit als Ländervorwahl aktuell noch nicht +49 zulässt.

Man kann auch mehr als ein Gerät als vertrauenswürdiges Gerät hinzufügen und die Liste der Geräte lässt sich dann ebenfalls unter “Kennwort und Sicherheit” verwalten. Hier ist bei der Einrichtung der Zwei-Faktor-Authentifizierung zu bedenken, wer alles die Apple-ID nutzt. Also welche Geräte alle erfasst/berechtig werden müssen, damit beim nächsten Einkauf im Store nicht zu Problemen kommt.

Die zweistufige Bestätigung soll die Apple-ID besser schützen, die unzählige Dienste von iCloud über iTunes und App Store bis hin zu Apples Online-Store abdeckt. Eine feine Sache, wenn man darauf achtet alle berechtigten Geräte zu hinterlegen.

Hinweis: Die Funktion wird nach und nach freigeschaltet und steht somit noch nicht jedem Apple-ID Besitzer zur Verfügung.

iskysoft-data-recovery-for-mac 1Auch wenn Mac Anwender die kostenlose und dem System ja beiliegende Software  TimeMachine verwenden/sollten, ist es empfehlenswert, für den Fall der Fälle eine zuverlässige Software zum wiederherstellen von Daten zu haben. Mit iSkysoft Data Recovery kann man verlorenen Daten oder Partitionen wiederherstellen und sie bietet für die Übersichtlichkeit, eine Trennung zwischen Dokumenten, Bilder, Videos und Audio Dateien. Die Software ist einfach zu bedienen und kostet normalerweise knapp 70,00€ und ist noch bis zum 15.05.2013 kostenlos zu haben.

  1. Aktionsseite des Herstellers aufrufen
  2. Namen und gültige E-Mail Adresse angeben
  3. Software downloaden
  4. Lizenzschlüssel kommt zum freischalten der Software per E-Mail
  5. Der Benutzername ist die E-Mail Adresse an die der Lizenzschlüssel gesendet wurde.

Die super schnellen SSD Festplatten haben einen kleinen Nachteil, nämlich Ihren Preis bezogen auf den Speicherplatz. Zwar fallen auch hier monatlich die Preise, aber um die 1,50€ pro Gigabyte muss man schon noch ausgeben (Stand Mai 2013) und somit ist ein sparsamer Umgang mit dem Verfügbaren Speicherplatz Notwendigkeit.

DiskSpaceFan02 1

Mit der kostenlosen Software Disk Space Fan (Download) kann man den Speicherplatz der Festplatte analysieren und grafisch die „Verbraucher“ darstellen lassen. Nachdem die Software eine Partition oder ein Laufwerk gescannt hat, werden die Verzeichnisse mit dem höchsten Speicherbedarf in einem Tortendiagramm farbig hervorgehoben. Eine Legende auf der linken Seite des Programms schlüsselt den Farbcode an, wie viel Platz ein Ordner in Anspruch nimmt.

Unternehmen die Mitarbeitern Mobil PIM also Personal Information Management anbieten wollen, das bedeutet alles an Möglichkeiten die etwa Microsoft Outlook mit  E-Mail, Kalender, Kontakte und Aufgaben anbietet, kommen früher oder später an einer Mobile Device Management Lösung (MDM) nicht herum. Die Entscheidung MDM einzusetzen, kann aus unterschiedlichen Gründen erfolgen. Zum einen wäre dort das Thema Support zu nennen, denn so einfach wie es bis dato mit dem BlackBerry Server war, Anwender international einfach und bequem ins Netzwerk einzubinden, umso schwerer machen es dem Admin bzw dem Support, die aktuellen Smartphones mit ihren verschiedenen Plattformen und Oberflächen. Des weiteren ist natürlich das Thema Sicherheit ein mindestens genauso großer Entscheidungsfaktor für die Einführung einer MDM Lösung im Unternehmen.

ECP01 1 Weiterlesen

akustikkopplerIch grübel schon die ganze Zeit darüber, welcher absolute Vollpfosten bei der Telekom die endgültige Entscheidung zur Einführung der DSL-Steinzeitdrossel genehmigt hat. Also ja man kann sagen „Nobody is perfect“ und sicherlich machen Unternehmen mal einen Fehler, der dann negative Auswirkungen auf die Kundenzufriedenheit bzw. das Images des Unternehmens hat. Wir erinnern uns kurz an die Einführung vom iPhone  5 im September 2012 und das selbst der kleinste Wald und Wiesen Provider die Nano-SIM Karte liefern konnte, nur Congstar nicht. Aber zumindest hat Congstar nach einem Facebook Shit-Storm und einer kleinen Kündigungswelle umgehend reagiert und die Nano-SIM Karte kostenlos ausgeliefert.

Aber was genau hat sich der Rosa Businesskasperverein aus Bonn dabei gedacht, mal eben eine Drosselung der DSL Geschwindigkeit beim erreichen eines gewissen Limits (bei einem 16 Mbit/s Anschluss sind es 75 GB) einzuführen? Haben die in Bonn wirklich gedacht, sie könnten das so einfach durchziehen ohne das die Technikgemeide inkl. aller verfügbaren Medien darüber herziehen? Das Thema hat solche Ausmaße angenommen, das sogar unser „Super“ Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) einen besorgten Brief an Telekom-Chef René Obermann geschickt hat. Die Bundesnetzagentur prüft aktuell das geplante Modell bereits mit Blick auf die Netzneutralität und das mal mit absolutem Recht hoch 10 ! Meine Herren was geht denn da ab?

Die Telekom plant nämlich, dass ihr eigener Videodienst Entertain nicht beim Verbrauch des Inklusivvolumens berücksichtigt wird. Bei den Konkurrenten wie Apple, Amazon oder Watchever wäre das nach aktuellem Stand nicht der Fall und beim Streamen von Musik und vor allem Filmen geht so einiges über die Leitung. Hier müssten  Kunden die an die Volumen-Obergrenzen stoßen eventuell mehr bezahlen und das gefährdet ganz klar die Netzneutralität in Deutschland und ist nicht hinnehmbar.

Man muss sich das mal vor Augen führen, was die Telekom für eine Dreistheit an den Tag legt, wenn Sie ernsthaft behauptet das ansteigende Datenvolumen, würde ihre Netze überlasten und deshalb müssten Milliarden in den Ausbau investiert werden. Es gibt aber in Deutschland gigantische Backbone-Überkapazitäten und somit ist der ansteigenden Datenverkehr gut realisierbar. Weiterhin sollte man nicht vergessen, das die DSL-Wettbewerber der Deutschen Telekom kräftig an diese zahlen müssen, um die bereits vom Deutschen Steuerzahler bezahlten und längst abgeschriebenen Kupferleitungen nutzen zu dürfen.

Und jetzt muss man sich mal die Auswirkung für den Kunden vor Augen führen. Denn sobald das zum Vertrag gehörende Inklusivvolumen verbraucht ist, kann die Telekom die Up- und Download-Geschwindigkeit für den Rest des Monats auf  ACHTUNG FESTHALTEN 384 KBit/s drosseln. Diese Geschwindigkeit entspricht dem, was die Telekom als „DSL Light“ bezeichnet. Zum Vergleich: Laut Statistischem Bundesamt spricht man erst ab einer Übertragungsgeschwindigkeit von 2.048 KBit/s von einem Breitband-Anschluss.

Also liebe Telekom 384 KBit/s hat mit DSL soviel zu tun, wie eine Sahnetorte mit Diät und Drosseln… mögen ja nette Vögelchen sein, aber für Eure Kunden bedeutet dieses Wort in Zukunft  „Back to the Stone Age“

Auf der Internetseite drossl.de haben die Grimme-Online-Award-Gewinner von OpenDataCity einen Rechner erstellt, der ausrechnet wie lange man nach Einführung der neuen Regeln mit seinem  Internetanschluss im Netz der Deutschen Telekom surfen könnte. Ein 16-Megabit-Anschluss würde nach zehn Stunden und 40 Minuten Dauersurfen gedrosselt, bei einem 100-Megabit-Anschluss wäre sogar schon nach sechs Stunden und 50 Minuten Schluss. Na dann mal gute Nacht liebes Internet