Kein Angst ich bin jetzt nicht unter die großen Haushaltsgeräte-Tester gegangen, aber wenn es wirklich sinnvolle Helferlein für den Haushalt gibt und diese dann noch über einen Stromanschluss verfügen, ist es einen Beitrag bei technikkram wert. Nun also zu meinem Testbericht vom Philips SoupMaker (Link), welcher dieses Jahr auf der IFA vorgestellt wurde und ein fester Bestandteil meines Haushalts geworden ist.

Optisch ähnelt der SoupMaker eher einem zu groß geratenen Wasserkocher und auch die auf den ersten Blick zu erkennenden Funktionsschalter sind eher bescheiden. Aber mehr braucht es nicht, weil die Zubereitung von Suppen, Kompotts und Smoothies geht damit wirklich kinderleicht und ohne großes zutun, also quasi per Knopfdruck über die Bühne.

Dank des integrierten Mix/Rühstabs ist ein manuelles Rühren und Nachschauen während des Kochens nicht mehr notwendig. Das Reinigen ist mit einfachem abspülen schnell erledigt, denn hier kann ja schließlich nichts mehr anbrennen.

Der SoupMaker hält eine Suppe bis zu 40 Minuten lang warm und bei einem Fassungsvermögen von 1.2 l reicht der Inhalt sicherlich für 3 bis 4 Personen.

Aber auch Smoothies lassen sich in wenigen Minuten (Programmdauer 3 Minuten) zubereiten. Für mein Preiselbeeren-Smoothie mussten einfach nur Joghurt, Vanilleeis und natürlich Preiselbeeren in den SoupMaker gegeben und das Smoothie Programm gewählt werden. Nach 3 Minuten war es fertig und schmeckt wirklich super.

Bei aller Begeisterung ist mir aber eine Kleinigkeit aufgefallen, die Philips verbessern sollte. Der Stromstecker wird am Ende des Griffs eingesteckt und muss in der Regel zum reinigen und umschütten jedes mal entnommen werden. Hier wäre eine Ladestation sicherlich sehr vorteilhaft, wie man sie von den meisten Wasserkochern her kennt. Aber wie so oft bei mir, ist das meckern auf hohem Niveau.

Zusammenfassung:

Der SoupMaker verfügt über eine Messereinheit zum Zerkleinern sowie über ein Heizelement zum Erhitzen. Man kann ihn auch verwenden, um Kompott oder Fruchtshakes (Smoothies) zuzubereiten.

Er verfügt über 4 voreingestellte Modi sowie eine manuelle Programmtaste:

  1. Programm für glatte Suppen zum Zubereiten einer glatten Suppe in 23 Minuten.
  2. Programm für grobe Suppen zum Zubereiten einer groben Suppe in 20 Minuten.
  3. Programm für Kompott zum Zubereiten eines Kompotts in 13 Minuten.
  4. Programm für Fruchtshakes zum Zubereiten eines Fruchtshakes in 3 Minuten.
  5. Manuelles Mixprogramm.

Wer also gerne Suppen mag und das am liebsten frisch zubereitet, aber aus Zeitgründen eher zu den ungesunden alternativen aus der Tüte greift, sollte sich den Philips SoupMaker (Link) zulegen. Wer eh noch keinen Mixer zuhause hat, erhält mit der Kompott und Smoothies Funktion einen weiteren Mehrwert.

In den Benelux Staaten gibt es ihn übrigens schon etwas länger und daher versenden die meisten Händler noch aus Frankreich oder Belgien heraus. Das ist nicht weiter schlimm, aber das wirklich nett gemachte beiliegende Rezeptbuch von Philips, ist dann leider nicht in Deutsch. Diese kann man aber bequem auf der Philips Seite als pdf aufrufen.

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