Eine schöne und professionelle Homepage kann heutzutage jeder haben. Dass an dieser Aussage etwas Wahres dran ist, beweisen diverse Homepage-Baukästen-Anbieter. Noch vor ein paar Jahren sah das ein wenig anders aus: Die Ergebnisse der Baukastensysteme sahen nach nichts aus und  man musste sich entweder einen Webdesigner und Programmierer suchen oder selbst mit HTML und CSS experimentieren. Es stellt sich auch die Frage, wie läuft die Erstellung mittels eines Baukasten-Systems ab?

Vor allem in der beruflichen Welt ist eine eigene Homepage fast Pflicht. Der Branchenverband Bitkom hat herausgefunden, dass Deutschland im europäischen Vergleich nicht schlecht aufgestellt ist. 84 Prozent der deutschen Unternehmen sind demnach bereits online präsent – das macht den fünften Platz. Besser aufgestellt sind die skandinavischen Länder und Österreich. Allen voran Finnland, wo 94 Prozent der Unternehmen online sind. Generell lässt sich noch ein Zusammenhang feststellen: Je größer das Unternehmen, desto eher verfügt es über eine eigene Homepage. Im Umkehrschluss bedeutet das: 16 Prozent der deutschen Unternehmen sind offline, vor allem die kleineren.

Für kleine Unternehmen, die bisher nicht sonderlich online-affin waren, sind Baukastensysteme wirklich gut geeignet, wie sie unter anderem von 1und1 angeboten werden. Aus einer Auswahl von über 200 Vorlagen kann man die geeignete für seinen Online-Auftritt wählen. Sie unterscheiden sich hinsichtlich der Konzeption, so sind einige eher textlastig, während andere den Schwerpunkt auf Bilder legen. Sobald die Wahl gefallen ist, folgt die Anpassung an die eigene Gestaltung. Per Drag and Drop lassen sich Bilder austauschen, skalieren oder zurechtschneiden. Im Homepage-Editor sieht man gleich, wie sie später aussehen wird.

Aufwerten kann man die Homepage zusätzlich mit Apps. Kommuniziert man zusätzlich auf Twitter oder Facebook, so kann man diese Informationen auf der Homepage einbinden. Damit können Besucher der Homepage gleichzeitig kurze Updates sehen und mit Likes die Beliebtheit pushen. Eine weitere Möglichkeit ist eine Newsletter-App, die Besucher auffordert, ein Abo abzuschließen. Das ist gut für die Kundenbindung.

Das Webanalyse-Tool hilft, die Seite stetig zu verbessern. Auf diese Weise sieht man, auf welchen Bereichen die Besucher wie lange verweilten und welche eher uninteressant empfunden werden. Passt man das Konzept an, erhöhen sich die Besucherzahlen von selbst. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Optimierung für kleinere Bildschirme wie auf Smartphones oder Tablets. Mit dem sogenannten Responsive Design sind die Seiten, die mit einem Baukasten-System erstellt werden, automatisch optimiert.

Für kleine Unternehmen, die sonst nicht viel mit der Online-Welt am Hut haben, sind Homepage-Baukästen eine gute Lösung. Sie sind schnell erstellt und angepasst – und man kann sie beliebig erweitern. Auf diese Weise können sie mit dem Unternehmen mitwachsen.

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