Vor einigen Wochen habe ich Euch von meiner neuen Lampe berichtet, die nun meine Decke über dem Wohnzimmertisch ziert. Ich nutze die Lampe hauptsächlich als Stimmungslicht, da der Stromverbrauch bei ständiger Nutzung doch etwas hoch ist im Vergleich zu einer LED-Lösung. Dort verbaut sind drei 40 Watt Edison retro Glühbirnen, die ein sehr warmes Licht abgeben.

Die Energieeffizienz dieser Leuchtmittel ist mit der Einstufung F versehen, aber sieht einfach sehr klasse aus. Man erkennt die fein gewobenen Glühfäden aus Kohle, die beim dimmen fast schon orange erscheinen. Die Glühbirnen reagiere aber sehr empfindlich auf Erschütterung. Gerade wenn diese leuchten, sollte es unbedingt vermieden werden den Glaskörper zu bewegen, da sonst die Fäden aneinander haften bleiben und sich dadurch der Widerstand an dieser Stelle ändert und die Lichtabgabe unregelmäßig wird. Außerdem werden dadurch die Glühfäden ungleichmäßig belastet und es kommt schneller zu einem Defekt.

Bei mir ist letzte Woche leider die erste Glühbirne kaputt gegangen. Der Glühfaden ist an einer Stelle gerissen und das Leuchtmittel hat seinen Dienst quittiert. Für den Ersatz habe ich mir ein Dreierpack von Leorx besorgt. Diese waren in den letzten Tagen bei Amazon im Angebot und haben durchweg positive Bewertungen erhalten. Auch der Preis ist stimmig.

Der Glaskolben ist beschichtet, sodass das Licht noch wärme wirkt. Dieser Effekt sorgt für zusätzliche Athmosphäre. Die Glühfäden wirken etwas dicker als die zuvor verbauten. Die Lebensdauer ist vom Hersteller mit mindestens 2000 h angegeben. Bei welcher Leistung die Lebensdauer angegeben ist, wird aber nicht erwähnt. Bei einer täglichen Nutzung von ca. 3 Stunden sollten die Leuchtmittel ca. 2 Jahre durchhalten. Das ist natürlich nicht vergleichbar mit modernen LEDs oder Halogen-Lampen, ist aber natürlich auch dem Werkstoff geschuldet, aus dem die Glühfäden hergestellt sind.

Auch der schlechte Wirkungsgrad ist durch den Werkstoff erklärbar. Kohlefäden geben sehr viel Infrarotstrahlung ab. Diese ist bekannterweise die Wärmestrahlung und nicht sichtbar. Im Winter gut, im Sommer natürlich kontraproduktiv ;-)

Wer mehr über Kohlefadenlampen wissen will, sollte sich unbedingt den Wikipedia-Artikel dazu durchlesen.

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