Logitech G-Serie im Test: Die besten Peripheriegeräte für Gamer 2025
Wer viel Zeit am Rechner verbringt – ob beim Zocken, Entwickeln oder Basteln – weiß, wie wichtig gutes Equipment ist. Ich selbst habe in meinem Smart Home nicht nur Sensoren und Steuerungen im Einsatz, sondern auch ein leistungsstarkes Gaming-Setup, das ich regelmäßig erweitere. Dieses Jahr habe ich mir die aktuelle Logitech G-Serie genauer angesehen – von der mechanischen Tastatur über präzise Mäuse bis hin zu kabellosen Headsets. Logitech hat seine Gaming-Peripherie in den letzten Jahren technisch und ergonomisch stark weiterentwickelt. Mit neuen Technologien wie HERO-2-Sensoren, Haptic Inductive Trigger System und analogen Hall-Schaltern deckt die Serie 2025 nahezu alle Bedürfnisse von ambitionierten Gamern ab. In diesem Testbericht teile ich meine Eindrücke, zeige praxisnahe Anwendungsszenarien und gehe darauf ein, für wen sich welche Geräte am besten eignen.
Technische Grundlagen und Hardware im Überblick
Die Logitech G-Serie deckt ein breites Spektrum an Gaming-Peripherie ab – von günstigen Einsteigermodellen bis hin zu professionellem High-End-Equipment. Besonders hervorzuheben sind die präzisen HERO-Sensoren mit bis zu 44.000 DPI und extrem niedriger Latenz. Diese Sensoren ermöglichen eine exakte Bewegungserfassung, die gerade bei schnellen FPS-Spielen wie Counter-Strike oder Apex Legends entscheidend ist. Ein weiteres Highlight ist das Lightspeed-Funksystem. Es arbeitet im 2,4-GHz-Bereich und erreicht Polling-Raten bis zu 8.000 Hz – also achtmal schneller als herkömmliche USB-Geräte. Damit sind kabellose Mäuse und Tastaturen praktisch gleichauf mit kabelgebundenen Modellen, was für professionelle E-Sport-Spieler ein echter Gamechanger ist. Auch bei den Tastaturen hat sich einiges getan: Logitech setzt bei Modellen wie der G515 Rapid TKL auf analoge Hall-Effekt-Schalter mit einstellbarem Auslösepunkt. Dadurch lässt sich die Reaktionsgeschwindigkeit individuell anpassen – perfekt für Spieler, die maximale Kontrolle wollen. Die G515 ist mit 2,2 cm Bauhöhe zudem besonders flach und ergonomisch. In Kombination mit der LIGHTSYNC-RGB-Beleuchtung lässt sich das Setup optisch perfekt anpassen. Im Audiobereich überzeugt Logitech mit Headsets wie dem G522 Lightspeed und dem Astro A50 X. Beide bieten exzellenten Klang, hochwertige Mikrofone mit Blue VO!CE-Technologie und lange Akkulaufzeiten. Das Astro A50 X sticht durch seine Basisstation hervor, die Spiel- und Chat-Audio getrennt verarbeitet und sogar HDMI-Quellen einbindet – ideal für Konsolenspieler.
Installation und Einrichtung mit Logitech G HUB
Die Einrichtung der G-Serie ist erfreulich unkompliziert. Nach dem Einstecken per USB oder dem Anschluss des Lightspeed-Dongles erkennt das System die Geräte sofort. Für die volle Funktionalität empfiehlt sich die Installation der Logitech G HUB-Software. Diese Software erkennt angeschlossene Geräte automatisch und bietet Zugriff auf Firmware-Updates, Makros, DPI-Stufen und RGB-Beleuchtung. Ich habe die Software auf mehreren Systemen getestet, darunter Windows und macOS. Während es auf macOS 2025 kurzzeitig ein Zertifikatsproblem gab, hat Logitech mit einem neuen Installer schnell reagiert. In G HUB lassen sich nicht nur Geräte individuell konfigurieren, sondern auch Profile auf dem Gerät selbst speichern. Das ist praktisch, wenn man zwischen mehreren Rechnern oder Konsolen wechselt. Ein Tipp aus der Praxis: Bei kabellosen Geräten sollte man nach dem ersten Anschluss den Akku vollständig laden und gegebenenfalls eine Bodenkalibrierung für Mäuse durchführen. So holt man das Maximum an Präzision heraus. Außerdem lohnt es sich, G HUB einmal als Administrator zu starten, falls ein Gerät beim ersten Versuch nicht erkannt wird.
Praxisnahe Anwendungsszenarien für unterschiedliche Spielertypen
Logitech G hat für jeden Spielertyp das passende Setup – egal ob Einsteiger oder E-Sport-Profi.
Budget-Gamer
Einsteiger können mit einer Kombination aus G213-Tastatur (Membran), der G102 oder G305-Maus und dem G332-Headset schon für unter 100 € ein solides Setup aufbauen. Diese Geräte bieten alle wichtigen Funktionen, ohne das Budget zu sprengen. Besonders die G305 überzeugt durch kabellose Freiheit und hohe Präzision.
Vielspieler und E-Sport
Wer regelmäßig spielt, sollte zu hochwertigerer Hardware greifen: Die G Pro X TKL oder G915 Lightspeed Tastatur bietet mechanische Schalter und exzellente Ergonomie. Kombiniert mit der G Pro X Superlight 2c oder der neuen G Pro X2 Superstrike mit Haptic Inductive Trigger System erhält man maximale Präzision und minimale Latenz. Dazu passt ein G Pro X oder G733 Headset.
Konsolen- und Multi-Platform-Spieler
Das Astro A50 X Headset ist für diese Zielgruppe ideal. Über seine Basisstation lassen sich HDMI- und USB-C-Signale kombinieren, sodass Spiel- und Chat-Audio getrennt geregelt werden können. Das ist besonders praktisch, wenn man zwischen PC und Konsole wechselt.
Home-Office mit Gaming-Ambitionen
Für alle, die tagsüber arbeiten und abends spielen, ist die G913 eine hervorragende Wahl. Sie kombiniert den Komfort einer flachen Tastatur mit präzisen mechanischen Schaltern. Ergänzt mit einem Powerplay-Ladepad für kabellose Mäuse bleibt der Schreibtisch aufgeräumt.
Strategie- und MMO-Spieler
In Spielen mit vielen Befehlen sind programmierbare Tasten Gold wert. Die G512 Tastatur und die G600 Maus bieten umfangreiche Makrofunktionen, die in G HUB konfiguriert werden können. So lassen sich komplexe Spielzüge auf eine Taste legen.
Kosten, Budget und Preis-Leistungs-Überblick
Logitech deckt mit der G-Serie ein breites Preisspektrum ab – von Einsteiger bis Profi.
- Mäuse: Die G102 oder G203 gibt es ab etwa 20 €, die beliebte G305 für rund 50 €. Mittelklassemodelle wie die G502 HERO liegen zwischen 60 und 80 €. High-End-Mäuse wie die G Pro X Superlight 2c oder die G Pro X2 Superstrike kosten rund 170–180 €.
- Tastaturen: Die G213 startet bei 30 €, während die G413 zwischen 70 und 100 € liegt. Wer kabellos und hochwertig tippen möchte, landet bei der G915 oder G515 Rapid TKL im Bereich von 150–170 €.
- Headsets: Das G332 ist mit 40 € der Einstieg, während die G435 und G733 zwischen 100 und 150 € liegen. Das G522 Lightspeed kostet etwa 170 €, das Astro A50 X rund 400 €.
Damit deckt Logitech alle Preisbereiche ab. Besonders interessant ist, dass die Preis-Leistung im mittleren Segment (zwischen 70 und 150 €) durchweg stark ist. Hier bekommt man solide Verarbeitung, sehr gute Technik und lange Lebensdauer.
Vor- und Nachteile der Logitech G-Serie
Vorteile:
- Exzellente Verarbeitung und Langlebigkeit
- Präzise Sensoren bis 44.000 DPI und extrem niedrige Latenz
- Umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten mit G HUB
- Plattformübergreifende Nutzung (PC, Mac, Konsolen)
- Blue VO!CE-Technik und hochwertige Mikrofone
- Lange Akkulaufzeiten (teilweise über 20 Stunden)
Nachteile:
- High-End-Modelle sind vergleichsweise teuer
- Proprietäre Dongles und Ladebasen schränken Flexibilität ein
- Software kann gelegentlich instabil sein
- Linux-Unterstützung fehlt teilweise
- Sehr leichte Modelle (z.B. Superlight) wirken weniger robust
Insgesamt überwiegen aber klar die Vorteile – insbesondere, wenn man Wert auf Präzision, Ergonomie und ein durchdachtes Ökosystem legt.
Troubleshooting und Support aus der Praxis
Im Alltag können trotz hochwertiger Technik Probleme auftreten. Besonders häufig sind Software- oder Verbindungsfehler. Hier hilft in der Regel ein einfacher Neustart der G HUB-Software oder ein Wechsel des USB-Ports. Sollte ein Gerät nicht erkannt werden, ist ein Start als Administrator empfehlenswert. Bei Audio-Problemen hilft es, das Headset als Standardgerät in den Systemeinstellungen festzulegen oder die EQ-Profile in G HUB neu zu kalibrieren. Das G522 Lightspeed speichert Audioeinstellungen direkt im Gerät, was bei Systemwechseln praktisch ist. Wenn kabellose Geräte nicht laden, sollte man das Kabel oder die Ladebasis prüfen. Logitech hat in vielen Geräten Schutzmechanismen integriert, die den Akku schonen. Für defekte Komponenten bietet der Hersteller über Partner wie iFixit Ersatzteile an – ein Pluspunkt in Sachen Nachhaltigkeit.
Aktuelle Entwicklungen und Ausblick 2025/2026
Logitech bleibt technisch am Puls der Zeit. Mit der G Pro X2 Superstrike bringt das Unternehmen 2026 die erste Maus mit Haptic Inductive Trigger System (HITS) auf den Markt. Hierbei werden mechanische Klicks durch induktive Sensoren ersetzt, deren Auslösepunkt in zehn Stufen anpassbar ist. Das sorgt für ein völlig neues Klickgefühl. Auch die G515 Rapid TKL bringt Innovation in den Tastaturmarkt: flache Bauweise, analoge Schalter und präzises Tippgefühl. Für Headset-Fans kommen Modelle wie das G321 Lightspeed – ein günstiges, aber hochwertiges kabelloses Headset mit Dual-Verbindung via Lightspeed und Bluetooth. Softwareseitig entwickelt sich G HUB weiter. Neue Versionen ermöglichen geräteübergreifende Profile, schnellere Synchronisation und Onboard-Speicherung. Der Trend geht klar in Richtung noch geringerer Latenz, energieeffizienter Akkus und größerer Plattformkompatibilität. Damit bleibt Logitech G auch 2025 und darüber hinaus ein starker Partner für ambitionierte Gamer.
Nach mehreren Wochen im täglichen Einsatz kann ich sagen: Die Logitech G-Serie hat sich technisch und ergonomisch stark weiterentwickelt. Ob Maus, Tastatur oder Headset – die Geräte sind hochwertig verarbeitet, vielseitig einsetzbar und bieten viele durchdachte Details. Besonders das Zusammenspiel mit der G HUB-Software macht den Unterschied, weil sich so jedes Gerät individuell anpassen lässt. Natürlich gibt es teurere Modelle, aber gerade im mittleren Preisbereich bietet Logitech ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer ein zuverlässiges, modernes Gaming-Setup sucht, findet in der G-Serie 2025 eine rundum stimmige Lösung – und das unabhängig davon, ob man am PC, der Konsole oder im Home-Office spielt.
Hast du selbst Erfahrungen mit Logitech G gemacht? Teile deine Meinung oder dein Lieblings-Setup gerne unten in den Kommentaren – ich bin gespannt, welche Kombinationen für dich am besten funktionieren!










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