Schritt-für-Schritt Anleitung: Einrichtung und erstes Training mit dem Speediance Gym Monster 2

Wenn Du schon einmal versucht hast, Dein eigenes Homegym aufzubauen, weißt Du, wie schnell sich der Raum mit Geräten und Hanteln füllt. Genau hier setzt das Speediance Gym Monster 2 an – ein digitales Fitnessstudio, das alles in einem Gerät vereint. Ich habe den Aufbau und das erste Training selbst durchlaufen und zeige Dir in diesem Artikel, wie Du das System Schritt für Schritt einrichtest und direkt mit Deinem ersten Workout startest. Ganz gleich, ob Du Einsteiger oder Wiedereinsteiger bist – die Einrichtung ist dank der cleveren Software und des motorisierten Widerstandssystems erstaunlich einfach. In dieser Anleitung führe ich Dich durch Aufbau, Verbindung, Kontoerstellung, Geräte-Kalibrierung und Dein erstes Training. Dabei bekommst Du nicht nur technische Tipps, sondern auch praktische Hinweise aus meiner eigenen Erfahrung im Smart-Home-Fitnessalltag.

Vorbereitung und Aufbau des Speediance Gym Monster 2

Bevor Du loslegst, solltest Du sicherstellen, dass Du genügend Platz hast – ausgeklappt benötigt das Gerät rund 0,9 m², eingeklappt sind es nur etwa 0,3 m². Das ist deutlich weniger als bei klassischen Kraftstationen, aber genug, um alle Grundübungen bequem durchzuführen. Schritt 1: Lieferung und Auspacken Das Gerät kommt in mehreren großen Kartons. Plane idealerweise zu zweit, um das Paket sicher zu bewegen. Ich empfehle, den Aufbau direkt am späteren Standort zu machen, da das Gerät rund 85 kg wiegt. Schritt 2: Aufbau der Basisstation Der Aufbau ist unkompliziert: Du klappst den Bodenrahmen auf, montierst den oberen Bügel und sicherst die Steckverbindungen. Werkzeug brauchst Du kaum – alles ist weitgehend steckbar. Insgesamt dauert der Aufbau etwa 30 bis 60 Minuten. Schritt 3: Zubehör montieren Falls Du das Family- oder Works-Set hast, montiere die optionale verstellbare Bank und das Ruder-Modul. Diese lassen sich später bequem ein- und ausklappen, ohne dauerhaft Platz zu beanspruchen. Die Kabelzüge kannst Du an elf verschiedenen Positionen einhaken – vom Boden bis Schulterhöhe.

Mein Tipp: Markiere Dir die häufigsten Hakenpositionen für Deine Standardübungen. So sparst Du beim späteren Training Zeit.

Verbindung, Kontoerstellung und Software-Setup

Nun geht es an die technische Einrichtung – hier zeigt sich die Stärke des Speediance-Systems. Schritt 4: Strom und WLAN-Verbindung Verbinde das Gerät mit dem Stromnetz und starte es über den Touchscreen. Du wirst direkt aufgefordert, Dich mit Deinem WLAN zu verbinden. Eine stabile Internetverbindung ist wichtig, um Firmware-Updates und Trainingsdaten zu synchronisieren. Schritt 5: Benutzerkonto erstellen Auf dem 21,5-Zoll-Touchdisplay kannst Du ein Konto direkt anlegen oder Dich über die Speediance-App (iOS/Android) anmelden. Ich empfehle die App, da sie später Deine Trainingsdaten synchronisiert und Dir Zugriff auf Statistiken bietet. Nach der Anmeldung erkennt das System automatisch Dein Profil und führt Dich durch eine kurze Kalibrierung. Dabei werden die Kabellängen, Startpositionen und die Grundspannung überprüft. Schritt 6: Bluetooth-Ring koppeln Zum Lieferumfang gehört ein weißer Bluetooth-Ring. Diesen trägst Du am Finger – er ist quasi Deine Fernbedienung. Über ihn stellst Du das virtuelle Gewicht ein und aktivierst den Motor. Koppel ihn über das Menü am Display – das dauert nur wenige Sekunden.

Profi-Tipp: Wenn der Ring einmal nicht reagiert, hilft meist ein kurzes Neustarten des Geräts oder erneutes Koppeln. Die Verbindung läuft über Bluetooth 5.0 und ist in der Regel sehr stabil.

Dein erstes Training mit Speediance

Jetzt wird es spannend – Zeit, das erste Workout zu starten. Die Software führt Dich durch Hunderte Übungen, von Kniebeugen über Rudern bis Bankdrücken. Alle Bewegungen sind digital gesteuert. Schritt 7: Training auswählen Auf dem Startbildschirm findest Du mehrere Optionen: Freies Training, Geführtes Programm oder KI-Coach. Für den Anfang empfehle ich ein geführtes Programm wie „Full Body Beginner“ – hier zeigt Dir das System Technik, Wiederholungen und Pausen an. Schritt 8: Gewicht einstellen Über den Ring oder das Display stellst Du den gewünschten Widerstand ein. Der Elektromotor kann bis zu 100 kg simulieren – und das präzise in 0,5–1-kg-Schritten. Während der Übung passt das System das Gewicht automatisch an Deine Bewegung an. Schritt 9: Training starten Während Du trainierst, zeigt das Display Deine Haltung, Wiederholungen und den aktuellen Widerstand an. Nach jedem Satz erhältst Du Feedback zur Bewegungsausführung und eine kurze Erholungsphase.

Besonders praktisch: Die Software erkennt automatisch, wenn Du ermüdest, und reduziert das Gewicht leicht – so bleibst Du im optimalen Belastungsbereich.

Erste Mini-Projekte: Eigene Workouts und Wearable-Integration

Sobald Du Dich mit den Grundfunktionen vertraut gemacht hast, kannst Du eigene Trainingsroutinen erstellen und mit Deinen Wearables kombinieren. Projekt 1: Eigenes Home-Workout zusammenstellen Starte mit einem 5-Minuten-Warm-up (z.B. „Light Bands“) und kombiniere dann Übungen wie Lat-Zug, Ruderzug und Bankdrücken. Über die App kannst Du Dein eigenes Workout-Template speichern. Nach dem Training bekommst Du eine detaillierte Auswertung – inklusive Volumen, Muskelgruppen und Kalorienverbrauch. Projekt 2: Smartes Training mit Wearable Verbinde Deine Smartwatch oder Deinen Brustgurt via Bluetooth mit der Speediance-App. Während des Trainings werden Pulsdaten und Kalorienverbrauch live angezeigt. Nach dem Training kannst Du alle Werte analysieren und die Intensität anpassen.

Ich nutze diese Funktion regelmäßig mit meiner Garmin-Uhr. Gerade bei HIIT-Einheiten ist es spannend zu sehen, wie sich der Puls bei unterschiedlichen Widerständen verändert.

Automatische Trainingssteuerung und Datenauswertung

Der größte Unterschied zu klassischen Heimtrainingsgeräten ist die Automatisierung und Datenanalyse. Speediance speichert jede Wiederholung, jeden Satz und alle Bewegungsdaten automatisch. Die Software analysiert im Hintergrund Dein Trainingsvolumen, Deine Bewegungsgeschwindigkeit und Deine Erholungszeiten. Auf Basis dieser Daten bekommst Du Empfehlungen – z.B. wann Du Pause machen oder welche Übung Du als Nächstes wählen solltest. Wenn Du zusätzlich Wearables angebunden hast, fließen Herzfrequenz und Schlafdaten in die Analyse ein. So entsteht ein ganzheitlicher Überblick über Deine Fitnessentwicklung.

Das ist besonders spannend, wenn Du langfristig trainierst: Nach einigen Wochen siehst Du Trends – etwa, dass Du bei gleicher Belastung weniger Pulsfrequenz hast, was auf gesteigerte Fitness hinweist.

Troubleshooting: Wenn etwas nicht klappt

Auch smarte Geräte haben mal einen schlechten Tag – keine Sorge, meist sind die Probleme schnell gelöst.

  • Bildschirm bleibt schwarz: Prüfe den Netzstecker und die Sicherung. Oft liegt es nur an einem losen Kabel.
  • Bluetooth-Ring reagiert nicht: Gerät neu starten und Ring erneut koppeln.
  • Motor zieht nicht: Kurz vom Strom trennen, 10 Sekunden warten und wieder anschließen – das setzt die Elektronik zurück.
  • WLAN-Probleme: SSID und Passwort prüfen oder alternativ den Hotspot der App nutzen.
  • Softwarefehler: Firmware-Update durchführen oder Support kontaktieren.

Ersatzteile wie den Bluetooth-Ring bekommst Du über den Kundendienst. Meine Erfahrung mit dem Support war positiv – der Austausch ging schnell und unkompliziert.

Nach der Einrichtung und den ersten Trainings merkst Du schnell, wie durchdacht das System ist. Der Speediance Gym Monster 2 vereint Technik, Komfort und Trainingssteuerung auf engem Raum. Für Einsteiger ist besonders angenehm, dass Du ohne große Vorkenntnisse starten kannst – die Software führt Dich Schritt für Schritt. Wenn Du Dein Training langfristig datenbasiert gestalten willst, ist Speediance ein echtes Upgrade für Dein Homegym. Ich persönlich schätze die Kombination aus automatischer Gewichtsanpassung und präziser Auswertung – das fühlt sich an wie ein Personal Trainer, nur eben digital. Mit ein wenig Routine wird das Gerät zu einem festen Bestandteil Deines Alltags – und Du kannst Deine Fitnessziele effizienter verfolgen als je zuvor.

Starte jetzt Dein erstes Speediance-Workout – und beobachte, wie sich Dein Training dank smarter Technik auf das nächste Level hebt. Wenn Du Fragen zur Einrichtung oder Integration mit Deinen Wearables hast, schreib mir gerne in die Kommentare auf technikkram.net!

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