TL-PA8030PNoch vor wenigen Jahren waren Powerline-Adapter eher eine Randerscheinung, faste jeder schwor auf WLAN. Die Übertragungsraten gingen stetig nach oben und neben dem 2,4 GHz Band wurde auch das 5 GHz Band für eine noch schnellere Übertragung genutzt. Langezeit war Powerline als instabil und langsam verschrien, die Anfälligkeit von hochfrequenten Einkopplungen wie z.B. von Motoren, die in Wasch- und Spülmaschinen verbaut, sind galten lange als Hemmnis diese Technik einzusetzen. Die Preise für die langsamen Adapter waren dazu noch sehr horrend.Diese Faktoren gehören aber schon seit geraumer Zeit der Vergangenheit an.

Mittlerweile ist zumindest für mich die Powerline-Technologie eine wesentlich bessere Alternative geworden, um im Haus Geräte, die nicht über Kabel miteinander verbunden werden können, zu vernetzen. Ich wohne in Köln, gerade in Großstädten ist die Anzahl der WLAN-Netze so rasant explodiert, dass bei einer Suche mit dem iPhone das Display über mehrere Seiten gescrollt werden muss, um das passende Netz zu finden. Durch die hohe Anzahl hat natürlich auch der Störeinfluss untereinander stark zugenommen. Hier seht Ihr einen Auszug aus meiner Fritz-Box (Link) um dies zu verdeutlichen. Weiterlesen

AC750Ich wurde vor einigen Tagen von einem Bekannten gebeten, ihm bei der Auswahl eines Modemrouter für seinen DSL-Anschluss zu helfen. Der Hintergrund ist die Ablösung der alten Unitymedia Standard-Hardware, die beim Abschluss gestellt worden ist. Hier wurde damals auf die optionale Fritzbox verzichtet. Durch die gestiegene Anforderung ist der alte Router nicht mehr geeignet und soll ersetzt werden. Das alte Gerät bietet zwar WLAN und vier Ethernet-Ports, darüber hinaus aber wenig weitere Funktionen. Die Anforderung an die neue Hardware war eine schnellere WLAN-Verbindung (5 GHz) und die Möglichkeit die vorhandenen DECT-Telefone mit der Box zu verbinden. Auch sollten ein Anrufbeantworter und eine USB-Buchse für die Ansteuerung des Druckers im Arbeitszimmer integriert sein.
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Ein Netzwerk im eigenen Heim zu erreichten oder zu erweitern, ist vielen Fällen keine wirklich schöne Sache. Kabel in alle Räume zu verlegen mag zwar die stabilste und sicher auch die leistungsstärkste Variante sein, aber oft keine wirkliche Option. Erstens will man die Kabel nicht an der Wand entlang liegen haben und diese Unterputz zu verlegen, ist meistens nur beim Neubau oder bei Renovierungen möglich und spätestens bei Mietobjekten, kann man hier nicht einfach die Wände aufstemmen. Wenn es dann noch über mehrere Etagen geht, wir die Sache eh sehr aufwendig und teuer zugleich.

Eine Alternative neben dem Kabel ist natürlich ein WLAN-Netzwerk, welches mit dem heutigen Standard 802.11ac auch einen großen Schub bei der Geschwindigkeit erreichte, denn hiermit sind Datenraten von bis zu 1,2 Gigabit möglich. WLAN ist aber recht anfällig für Störungen und das merkt man vor allem in Dichtbesiedelten Großstätten.

Das Kabel ist also stabiler, aber aufwendiger zu verlegen und WLAN ist anfälliger für Störungen, aber spätestens bei Smartphone und Tablets um Haushalt eigentlich unverzichtbar. Die Lösung sollte doch dann eine Kombination aus beidem sein und diese kommt aus dem Hause devolo.

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