Ich erinnere mich noch gut an mein erstes Embedded-Projekt vor einigen Jahren – ein kleiner ARM-basierter Mini-Server, der mit einer SD-Karte lief. Das Setup war simpel, aber nach ein paar Monaten begann der Speicher zu zicken: defekte Sektoren, Schreibfehler, Bootprobleme. Heute weiß ich, dass eMMC-Speicher genau hier die Lücke schließt – langlebiger und robuster als SD-Karten, aber deutlich kompakter und stromsparender als SSDs. 2025 ist eMMC längst kein Exot mehr, sondern eine feste Größe in Embedded-Systemen, Automotive-Umgebungen und sogar kleinen NAS-Lösungen. In diesem Artikel zeige ich, was moderne eMMC-Module leisten, wie sie sich in puncto Performance und Haltbarkeit schlagen und wo sie in der Praxis sinnvoll eingesetzt werden.
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Wer schon einmal ein IoT-Projekt umgesetzt hat – sei es ein smarter Temperatursensor, ein Mini-NAS oder ein autonomer Datenlogger – weiß, wie entscheidend der richtige Speicher ist. eMMC (embedded MultiMediaCard) hat sich hier als stiller, aber zuverlässiger Arbeitsspeicher etabliert. Anders als austauschbare SD-Karten oder SSDs wird eMMC direkt auf der Platine verlötet und bietet damit kompakte Bauform, Stabilität und integriertes Management wie Wear-Leveling oder Fehlerkorrektur. Ich selbst setze eMMC häufig in meinen IoT-Setups ein – ob beim Orange Pi🛒 als Mini-NAS oder bei einem industriellen Datenlogger. In diesem Praxisleitfaden zeige ich Schritt für Schritt, wie man eMMC in IoT-Geräten installiert, optimal konfiguriert und langfristig performant hält. Dabei geht’s nicht nur um die technische Einrichtung, sondern auch um Best Practices aus dem Feld – denn nichts ist ärgerlicher als ein System, das nach einem Jahr plötzlich nicht mehr bootet.


