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RN202-100ESHeute stelle ich Euch eine weitere NAS für den Betrieb als Plex Multimedia-Server vor. Ich habe für Euch bereits Reviews über die Synology DS214play (zum Artikel) und die QNAP TS-251C (zum Artikel) erstellt. Die RN202-100NES besitzt im Gegensatz zu den beiden oben genannten Systemen eine ARM CPU. Es besteht somit die Möglichkeit Plex auch auf der Netgear RN202-100NES (Link) zu installieren. Die CPU bietet genügend Leistung um Medien im Netzwerk bereitzustellen, allerdings reicht die CPU-Leistung nicht aus um Filme zu transcodieren. Daher müssen die gespeicherten Formate vom Gerät, dass die Daten abspielt, unterstützt werden. Weiterlesen

Heute habe ich die Möglichkeit, die neue QNAP TS-251C NAS (Link) für Euch zu testen. Die NAS kann zwei Festplatten im 3,5″ Format aufnehmen und ist mit einer zwei-Kern CPU aus dem Hause Intel ausgestattet. Der Celeron J1800 verrichtet seine Arbeit mit einem Basistakt von 2,41 GHz. Als Speicher steht der NAS 1 GB DDR3-RAM zur Verfügung. Der Clou dieser NAS ist die Hardware-Video-Transcodierung. Mit diesem Hardware-Addon können Filme in Echtzeit in ein anderes Format umgerechnet werden.

qnap_ts-251c

So können auch Geräte mit einem Video-Stream versorgt werden, die das native Format der abzuspielenden Datei nicht unterstützen. Diese Transcodierung eignet sich auch hervorragend, um die heimische Bibliothek über das Internet für Freunde und Bekannte freizugeben.

So kann immer die optimale Bildqualität, bei Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Internetbandbreite, bereitgestellt werden. Auch interessant ist dies für mobile Endgeräte. Hier macht es oft keinen Sinn Filme in Full-HD abzuspielen, da die Displaygröße nicht ausreichend ist. Es kann auf ein heruntergerechnetes Format zurückgegriffen werden. Das spart Akku und bei mobiler Nutzung natürlich auch Datenvolumen.

Zusätzlich zu anderen NAS-Systemen biete die QNAP TS-251C einen HDMI Ausgang. Dieser Ausgang wird durch die interne Intel-HD Grafikkarte gespeist. Dazu später mehr. Die Lese- und Schreibgeschwindigkeit gibt QNAP mit 112 und 111 MB/s an. Auf dem Gerät läuft eine Linux-Distribution. Auf der Rückseite sind zwei USB 2.0.Schnittstellen, ein Netzwerkanschluss (Gigabit) und der oben erwähnte HDMI-Port (v1.4a 1080p) zu finden. Auf der Vorderseite ist ein zusätzlicher USB-Port (3.0) angebracht, der über eine Taste den kompletten Inhalt von USB-Datenträgern auf die interne Festplatte kopieren kann.

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Vor wenigen Tagen bin ich in diesem Artikel sehr detailliert auf die Unterschiede von SD-Karten und deren Spezifikationen eingegangen. Durch mein Hobby als Fotograf ist es mir wichtig meine Bilder sicher zu speichern, daher versuche ich entweder die Bilder von einem Tag am Abend zu sicher, dies mache ich mit meiner mobilen NAS (Artikel) oder ich verwendet mehrere SD-Karten.

Dadurch kann der Verlust von Bildmaterial eingegrenzt werden. Die meisten Kameras in der einstiegs- und semiprofessionellen Klasse nehmen normale SD-Karten auf. Diese sind zwar durch ihre Größe gut zu handhaben, aber die Aufbewahrung gestaltet sich zumindest bei mir meist etwas chaotisch, entweder fliegen die Karten loser in der Tasche umher oder ich wende den klassischen Trick an: Die Aufbewahrung zwischen der Abdeckung des DSLR-Bodies und einem Bodendeckel vom montierten Objektiv. Diese beiden Kappen schließen zusammen ideal und bieten Raum für mehrere SD-Karten.SD-Karten Trick Weiterlesen

Da ich in den letzten Tage sehr viele Anfragen zu Plex und den verschiedenen NAS-Systemen sowie den Raspberry Pi 2 als Server, und auch als Client erhalten habe, versuche ich mit diesem Tutorial Schritt für Schritt mit allen Details zu erklären, wie Ihr vorgehen müsst, um ein vollwertiges Media-Center aufzubauen. Ich will bei dieser Anleitung ein tolles, stabiles und auch schnelles System vorstellen, das für die meisten Anwender zu Hause ausreichen wird. Einen wichtigen Fokus habe ich hierbei auf die Kosten gelegt. Viele scheuen die Anschaffung einer teuren NAS, sind aber weniger vertraut mit der „Programmierung“ eines Raspberry Pi 2. Daher will ich Licht ins Dunkle bringen und euch hier ein umfassendes Tutorial präsentieren.

Uebersicht-Plex

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Vor wenigen Tagen habe ich Euch vorgestellt, wie Ihr einen Plex Server für Euer Heimkino installieren und betreiben könnt. Den zugehörigen Artikel findet Ihr hier. Die Anleitung zeigt Euch, wie einfach die Installation auf einem Notebook oder PC abläuft. Ich bin auch auf die Nachteile eines Plex-Servers eingegangen und habe versprochen, eine Alternative vorzustellen. Um dem genüge zu tragen, berichte ich hier über die schon erwähnte Synology NAS (Link).

Synology1Durch die Probleme der Verfügbarkeit des Servers war ich wie schon erwähnt auf der Suche nach einer Alternative zu meinem Notebook. Einen separaten Rechner für Plex anzuschaffen war sehr schnell aus dem Rennen, da hier die Beschaffungs- und Betriebskosten unverhältnismäßig hoch ausfallen würden.

Die meisten NAS-Systeme wie das DS214+ (Link) sind primär für das Speichern großer Daten als für den Betrieb eines Plex-Servers ausgelegt. Hier fehlt es den meisten Systeme schlichtweg an Rechenleistung bzw. speziell CPU-Architekturen für die Berechnung von Videostreams. Es gibt aber auch Geräte, die genau für diesen Fall gebaut sind. Auf der Suche im Netz bin recht schnell bei der Synology DS214play (Link) fündig geworden. Diese NAS unterscheidet sich in so weit von anderen NAS-Systemen, dass hier ein Hardwareencoder verbaut ist. Dieser Encoder sorgt dafür, dass Medien auch auf Plex-Client wiedergeben werden können, die das aktuelle Format, welches vorliegt nicht unterstützen. Um eins vorweg zunehmen, werde ich in einem nächsten Artikel die unterschiedlichen Plex-Clients detailliert vorstellen. Aber nun zurück zur NAS. Weiterlesen

Vielen ist der Name XBMC (XBox Media Center) geläufig, diese Software war ursprünglich durch die XBox als Mediacentererweiterung bekannt geworden. Microsoft stelle aber 2010 den Support für das System ein. Durch den durchdachten Aufbau und die gute Funktionalität, entwickelte sich eine sehr großes open Source (GPL) Projekt, das durch die ständig wachsende Community entwickelt wird. XBMC ist völlig plattformunabhängig und läuft unter Linux, Mac OS X, Windows, iOS sowie Android-Systemen. Aus XBMC wurde in der Version 14 Kodi.

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Kodi kann so gut wie jedes Dateiformat verarbeiten, ermöglicht das streamen ins Netzwerk, auf mobile-Geräte wie iPhones, Android-Systemen oder über das Internet. So ist es möglich, eine schnelle Internetverbindung vorausgesetzt, von überall auf seine Mediathek zugreifen zu können. Der größte Vorteil von diesem System ist die Verwaltung der hinzugefügten Medien. Hier können beispielsweise DVD-Cover, Filmplakate, Titelmusik und Trailer (Metadaten) automatisch heruntergeladen werden. Auch weiterführende Informationen wie Schauspieler, Inhaltsangaben und weitere Hintergrundinformationen können aus Quelle wie z.B. IMDb automatisch hinzugefügt werden. Diese Funktionalität macht es besonders interessant für Nutzer, die Ihre alten VHS-Kassetten digitalisiert oder die vorhandene DVD oder Blu-Ray Sammlung eingelesen haben. Die Dateien werden zentral abgelegt und automatisch durch das System erfasst und optisch als Mediathek präsentiert. Es sind im Netz sehr viele Addons und Plugins, wie z.B. YouTube oder Mediatheken (ARD, ZDF usw.) verfügbar.

Plex ist eine Erweiterung bzw. baut auf das Kodi System auf. Der Dienst ist, wie ich finde, optisch am ansprechendsten gestaltet, auch das Einpflegen der Medien und Dateien ist sehr intuitiv. Es beschränkt sich auf das Wesentliche und macht die Bedienung daher sehr komfortabel. Die Einrichtung des Servers ist in wenigen Minuten bewerkstelligt.  Weiterlesen