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Siri ist schon eine kleine Zicke. Kommentare wie „Das habe ich leider nicht verstanden…“ oder „Das kann ich nicht machen..“ sind leider an der Tagesordnung. Vor wenigen Wochen habe ich Euch gezeigt (zum Bericht), wie Ihr mit ein Raspberry Pi Euer komplettes Homematic-System mit Hilfe von Siri per Sprache bedienen könnt. Rollläden können so gefahren, Lichter gedimmt, die Temperatur der Heizung angepasst und Stati von Fenster und Türkontakten abgefragt werden.

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Da ich das System schon eine ganze Weile in Benutzung habe, möchte ich Euch von meiner Erfahrung damit berichten. Auch können durch ein paar kleine Tricks Wörter wie „Rollos“, die Siri nicht ohne weiteres versteht realisiert werden. Siri kennt eine überschaubare Anzahl von Synonyme für einzelne Wörter. Ich versuche diesen Bericht hier regelmäßig mit neuen Erkenntnissen zu ergänzen. Dazu seid Ihr natürlich mit Kommentaren herzliche eingeladen! Weiterlesen

Vor ein paar Tagen habe ich Euch in diesem Tutorial gezeigt, wie Ihr Euer Smart-Home System (Homematic) mit der Hilfe von Siri fernsteuern könnt. Befehle wie „…Jalousien im Wohnzimmer auf 50%..“ oder „Alle Lampen ausschalten..“ sind seitdem kein Problem mehr.

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Doch manchmal habe ich das Gefühl, dass mich Siri nicht mehr verstehen will. Das ist besonders nervig wenn Siri auch auf kurzer Entfernung nicht mehr auf Ihr Kommando „Hey, Siri!“ reagiert. Wenn das iPhone dann näher zum Mund geführt wird, funktioniert es dann sporadisch wieder. Doch bei mir werden manchmal auch Wörter missverstanden oder einfach ignoriert, obwohl ich diese deutlich gesprochen habe.


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Wer unter iOS in der Vergangenheit gerne die Spracherkennung genutzt hat, wird sich über die Echtzeiteingabe mit automatischer Text-Korrektur sehr freuen. Wie oft habe ich früher geflucht, wenn ich einen Satz eingesprochen habe und nach einer gefühlten Ewigkeit das gesprochene nicht in Text umgewandelt wurde und ich wieder von vorne beginnen konnte.

Die verbesserte Spracherkennung gestattet jetzt die Eingabe von beliebig langen Texten und das gesprochene wird nach einer minimalen Verzögerung ind Text umgewandelt und die automatische Text-Korrektur, korrigiert falsch verstandene Passagen kontextabhängig.

Wie gehabt funktioniert diese Funktion nur bei vorhandener Internetverbindung, aber ist jetzt in einem wirklich brauchbaren Zustand mit dem man arbeiten kann.

dragon-dictation-b2Sehr lange habe ich mich nicht mehr mit dem Thema Spracherkennung am PC bzw. Mac befasst. Das letzte Mal, ist etwa 10 Jahre her und hatte mit dem digitalen Diktat im Krankenhaus zu tun. Dass die Technik sich weiterentwickelt hat,  nd auch für den Privatanwender sich in einem erschwinglichen Preissegment bewegt, konnte ich mir zwar schon vorstellen, aber dass sie so gut ist, hätte ich nicht gedacht.

Ich hab mir also für den Mac, die Software DragonDictate (Link) von Nuance besorgt, und bei Amazon für knapp 20,00 € ein schickes Stand-Mikrofon besorgt. Selbst ohne große Einarbeitung, bzw. Lernphase, zeigte die Software schon bemerkenswerte Ergebnisse. Natürlich war ich mit den Ergebnissen noch nicht zu 100 % zufrieden, also musste die Software bzw. auch ich lernen. Also startet man das Sprachtraining, was aus 3 Trainingseinheiten besteht. Die 1. relativ einfach und man muss nur etwa 5 min verschiedene Textpassagen nach sprechen. Danach ist das Ergebnis aber schon deutlich besser, jedoch wollte ich es natürlich so gut ausreizen wie nur geht. Also Stufe 2 und 3 in den ich jeweils kurze Romane von Theodor Fontane vorlesen musste. Beim vorlesen kommt man sich ein wenig dämlich vor, aber ganz ehrlich das Ergebnis ist echt wert. Nach einigem probieren, würde ich sagen dass wenn man relativ deutlich spricht, die Trefferquote bei 95 % liegt. Natürlich ist es möglich, einzelne Wörter oder Sätze mit der Software zu lernen um das Ergebnis zu optimieren.

Mit 199 € Software nicht gerade günstig und für die ab und zu Nutzung auch sicherlich nicht unbedingt zu empfehlen. Dagegen spricht einfach 1. der Preis und 2. die Arbeit die man für das lernen in die Software bzw. mit der Software investieren muss. Aber wenn man relativ viele Texte publizieren möchte und nicht der Tastenschreiber vor dem Herrn ist, oder natürlich in irgendeiner Weise körperlich in diesem Bereich eingeschränkt ist, dann ist die Software sehr zu empfehlen und die Zeitersparnis könnte die Kosten und wieder rein holen!