Ich erinnere mich noch gut an den Moment, als ich meine erste Homematic IP Schalt‑Mess‑Steckdose angeschlossen habe. Der Plan war simpel: den Energieverbrauch meiner alten Waschmaschine sichtbar machen und schauen, ob sich ein Austausch lohnt. Doch schnell wurde klar – solche Steckdosen können weit mehr als nur messen. Sie sind ein Werkzeug, um Stromkosten wirklich zu verstehen. Gleichzeitig stellt sich aber die berechtigte Frage: Lohnt sich der finanzielle Aufwand überhaupt? Immerhin kostet eine Homematic‑IP‑Steckdose rund 40 bis 50 Euro – und wer noch keinen Access Point besitzt, muss weitere 45 Euro einplanen. In diesem Artikel gehe ich dieser Frage systematisch auf den Grund: Wir schauen uns Anschaffung, Betrieb, Einsparpotenziale und Alternativen an – und ziehen am Ende ein klares Fazit, wann sich der Einsatz rechnet und wann nicht.
Schlagwortarchiv für: Stromsparen
Häufig ärgere ich mich über die Festtagsbeleuchtung meines Schreibtisches, obwohl mein Rechner ausgeschaltet ist. Seit einigen Jahren sind blaue LEDs in praktisch jedem Gerät verbaut. Meine beiden Monitore blinken im Standby um die Wette, der USB Hub ist noch mit Strom versorgt und zeigt an, dass sich noch Geräte darin befinden. Mein Drucker beleuchtet bei Dunkelheit mit seinem Display ebenfalls den kompletten Raum. Hier wäre eigentlich der Einsatz einer Master-Slave Steckdose sinnvoll, doch den Preis finde ich für eine einfache Steckdosenleiste ein wenig überteuert.

Nach kurzer Überlegung bin ich auf die Idee gekommen, die Spannungsversorgung der an den Computer angeschlossenen Geräte über ein 5V Relais zu schalten. Sobald der PC angeschaltet wird, bekommt der USB-Port 5V. Diese Spannung kann man dazu nutzen ein Relais anzusteuern, das dann die 230V für die restlichen Verbraucher schalten kann. Weiterlesen

