Apple hat sein neues und kostlos erhältliches Betriebssystem Yosemite im Mac App Store veröffentlicht. Die Installationsdatei hat eine Größe von 5,16 Gigabyte und kommt somit eigentlich bequem aus dem Internet auf den Mac und kann dann installiert werden. Es gibt aber genügend Situationen wo man die Installationsdatei nicht mal eben aus dem Netz laden kann, wie etwa bei einer sehr langsamen Internetverbindung oder man muss mehrerer Systeme gleichzeitig updaten um nur mal zwei Beispiele zu nennen.

Wer etwa mehrere Mac´s updaten möchte, kann sich einfach aus dem Mac App Store OS X Yosemite laden und die Datei OS X Yosemite Installation aus dem Programme Ordner auf einen USB Stick kopieren und auf einem anderen Mac damit das Update starten. Hierbei sollte man aus Zeitgründen einen USB 3.0 Stick verwenden, welcher als Mac OS Extended formatiert seien muss, oder man kopiert die Datei auf die lokale Festplatte vom Mac, wenn dieser nicht über einen USB 3.0 Anschluss verfügt.

Wer aber z.B. einen Mac mit OS X Yosemite frisch aufsetzen möchte, der sollte einen bootfähigen USB Stick erstellen und dazu folgt man einfach der Anleitung.

  1. OS X Yosemite aus dem Mac App Store laden aber nicht installieren
  2. Einen mindestens 8 Gigabyte großen USB Stick einstecken
  3. Terminal öffnen und folgenden Befehl verwenden, um einen USB Stick zu erstellen.Info: Die 3 XXX durch den Namen des USB Stick´s ersetzen und der Mac Benutzer mit dem der Befehl ausgeführt wird, muss über ein Passwort verfügen.
    sudo /Applications/Install OS X Yosemite.app/Contents/Resources/createinstallmedia --volume /Volumes/XXX/ --applicationpath /Applications/Install OS X Yosemite.app/ --nointeraction
  4. Nach ca. 15 Minuten ist der USB Stick erstellt und der Mac kann durch gedrückt halten der alt Taste eigeschaltet werden, um vom Stick OS X Yosemite zu installieren.

Hinweis: Bei einer Neuinstallation vom USB Stick fehlt die Recovery Partition, die man aber im Notfall benötigt. Dazu muss man OS X Yosemite noch einmal drüber installieren, wobei keine Programme oder Dateien gelöscht werden. Dazu bootet man nicht vom Stick, sondern öffnet die bereits vorhandene Datei OS X Yosemite Installation und nach ca. 20 Minuten ist die Recovery Partition vorhanden und das wie gesagt, ohne bereits vorhandene Programme oder Daten zu löschen.

Das neue iPhone 6 hat eine spitzen Kamera und viele ersetzen mit dem iPhone eine klassische Systemkamera und von der Qualität her (bis auf den optischen Zoom) kann ein iPhone auch locker mithalten. Wegen der geringen Tiefe bei Smartphone fehlt einem aber doch teilweise eine gute Happtik und ein gut zu drückender Auslöser, wie man es von den meisten „normalen“ Kameras her gewohnt ist.

Bitplay bietet hierfür eine sehr nette Lösung in Form eines Kamera-Cases an, welches auf den Namen SNAP! 6 hört und neben einer passenden Griffleiste und einem guten Auslöser auch die Möglichkeit bietet, verschiedene Objektive zu verwenden.

An dem Case kann man auch eine Handschlaufe befestigen um das iPhone noch besser zu schützen und halt bequem verschiedene Objektive anbringen.

Das Projekt liegt bei Kickstarter und bereits seine notwenige Summe von lediglich 20.000$ eingespielt und somit sollte einer Produktion nichts im Wege stehen.

Das Case kommt in 4 Farben und kostet einzeln 35,00$ und im kleinsten Set mit einem Wide Angel Objektiv 49,00$ plus jeweils 10,00$ Versand.

Update: Das Snap!6 Case ist jetzt auch in Deutschland bei Miaku erhältlich.

Wer wie ich ein Garmin Vivofit (Link) verwendet, hat sich in den letzten Monaten sicherlich auch sehr über die Garmin Connect Mobile App für iOS geärgert, weil dieses permanent abstürzte bzw. keine neue Gerätekopplung zugelassen hat.

Nun hat es Garmin endlich geschafft, mit der Version 1.10.2014 die Kopplung wieder zu ermöglichen und gleichzeitig einen Austausch mit iOS Health zu gewährleisten.

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Wenn der Lüfter beim iMac, MacBook (Pro/Air), Mac mini und auch beim Mac Pro unberechtigt durchdreht, kann man ihn mit dem kleinen und kostenlosen Tool Macs Fan Control wieder in gewünschte Bahnen lenken. 

Das Tool kann automatisch gestartet werden und läuft dann bequem im Hintergrund und unterstützt jedes Mac Modell. (Download)

Mit iOS 8 öffnet Apple ein klein wenig sein Betriebssystem für Erweiterungen von Drittanbietern und so kann man etwa mit Widgets in der Benachrichtigungszentrale Informationen anzeigen lassen. Eine nette Umsetzung ist hierbei NitroStats, welches das verbrauchte Datenvolumen im T-Mobile Netz anzeigen kann.

Aber auch die Eingabe von Texten wurde mit alternativen Tastaturen verbessert und Android User können seit Jahren statt zu tippen, auch von Buchstabe zu Buchstabe wischen und daraus machen die Drittanbieter Tastaturen dann wie aus Zauberhand ganze Wörter und das klappt nach einer kleinen Eingewöhnungszeit erstaunlich gut.

Neben den unter Android schon bekannten und erfolgreichen Anbietern Swype, SwiftKey und Fleksy ist meine aktuelle Empfehlung die Tastatur TouchPal von cootek, welche kostenlos im Digitalen Einkaufsladen für iOS erhältlich ist.

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Die einzelnen Tasten sind sogar etwas größer als bei der „original“ Tastatur von Apple, weil hier auf die Umlaute verzichtet wird. Wer die Buchstaben mal lieber einzeln tippen möchte anstatt zu wischen, der kann dieses auch ohne umschalten der Tatstur und wie ich finde auch ohne Kompromisse innerhalb von TouchPal tun. Ebenfalls stehen einem beim tippen auch die Wortvorschläge zur Verfügung und somit kann man wirklich bequem tippen oder wischen.

Die Einstellungen sind recht umfangreich und es lassen sich neben verschiedenen Sprachen auch verschiedene Themes auswählen. Wer also kostenlos eine alternative Tastatur ausprobieren möchte, dem kann ich hier TouchPal empfehlen.

Tastaturen muss man übrigens Vollzugriff gewähren und bei dieser Aktivierung weist iOS darauf hin, das evtl. Eingaben an den Entwickler übertragen werden können. TouchPal versichert das keinerlei Persönliche Daten an den Server übertragen werden und dem muss man glauben oder auch nicht, aber das muss jeder für sich entscheiden. Bei Eingaben von Passwörtern sind Drittanbieter Tastaturen übrigens immer automatisch deaktiviert.

Die Telekom bietet mit der Webseite pass.telekom.de seinen Kunden die Möglichkeit an, aus dem Mobilfunknetz das bis dato verbrauchte Datenvolumen anzuzeigen. Dieses gilt auch für Kunden der Telekom Tochter Congstar und darüber hatte ich ja bereits berichtet. Auch wenn Android User jetzt schmunzeln werden, ein neues Feature von iOS 8 sind kleine Helferlein oder auch Widgets genannt und mit NitroStats ist für 0,89€ ist ein sinnvoller Helfer dabei.

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Die App von der goldfish-Design GbR nistet sich auf Wunsch in der Benachrichtigungszentrale ein und bietet einen direkten Blick auf den freien Speicherplatz vom Gerät und vor allem auf das verbrauchten Datenvolumen aus dem Telekom Netz.

Im Sommer letzten Jahres hat Apple mit iOS 7 die Aktivierungssperre eingeführt, welche es einem Dieb auch mit einer Wiederherstellung im Recovery Modus unmöglich macht, das gestohlene Gerät ohne Freigabe des Besitzers durch iPhone suchen zu entsperren. 

Diese wirklich nützliche Funktion bringt aber einen kleinen Nachteil beim „ehrlichen“ Verkauf mit sich, denn wenn der Verkäufer nicht daran denkt, iPhone suchen zu deaktivieren kann der Käufer nichts mehr mit dem Gerät anfangen. Damit im Vorfeld geprüft werden kann, ob iPhone suchen und damit die Aktivierungssperre aktiv ist, hat Apple eine nützliche Seite veröffentlicht auf der man den Status abfragen kann.   

Die Prüfung erfolgt durch die Eingabe von IMEI oder Seriennummer und sollte natürlich vor dem Kauft von gebrauchter Hardware durchgeführt werden. Dazu muss der Käufer die IMEI oder Seriennummer des Gerätes mitteilen und schon erhält man die gewünschte Information. 

Damit die Aktivierungssperre deaktiviert werden kann, muss der iCloud Account am Gerät abgemeldet werden, oder falls der Kauf bereits getätigt wurde, kann der Verkäufer auch auf icloud.com/find unter das Gerät Fernlöschen und aus dem Account entfernen. Letzteres ist ebenfalls sehr wichtig, weil es sonst nicht mehr aktiviert werden kann. Ob die übermittelte IMEI oder Seriennummer echt ist, lässt sich im Vorfeld natürlich nicht zu 100% prüfen und daher würde ich versuchen, ein hochauflösendes Foto von der Rückseite oder eine Kopie des Kaufnachweises zu bekommen, weil auf beidem IMEI oder Seriennummer angegeben sind.   

Ich bin eigentlich kein großer Freund von Schutzhüllen am iPhone, auch wenn es diese in den unterschiedlichsten Versionen und auch teilweise aus sehr hochwertigen Materialien gibt. Am schönsten ist das iPhone immer noch ohne eine Hülle, aber das ist natürlich Geschmacksache. Jedoch ist es somit auch recht anfällig für Kratzer jeglicher Art und preislich ist es ja nun wirklich kein Schnäppchen und daher sollte man mal über einen Schutz nachdenken.

Bei jedem Smartphone ist vor allem das Display anfällig gegen Kratzer und das ist nicht nur unschön anzusehen, sondern mindert vor allem den Wert des Gerätes und daher empfehle ich immer eine Displayschutzfolie. Die Folien gibt es in Kristallklar und diese sind wirklich nur auf den zweiten Blick zu erkennen. Meine Empfehlung sind aktuell die Folien von Bingsale und ein 6er Pack ist bereits unter 6,00€ bei Amazon (Link) zu bekommen.

Auch das Gehäuse ist im Alltag vielen Gefahren ausgesetzt und wer einen dezenten Schutz haben möchte, sollte sich die Hülle von ArktisPro zulegen, welche für unter 8,00€ bei Amazon (Link) zu bekommen ist.

Die Hülle ist 100% passgenau und ist mit 0,3 Millimetern wirklich super dünn und wiegt gerade einmal 5,5 Gramm. Das Polycarbonat fühlt sich angenehm an und ist sehr rutschfest und sieht für meinen Geschmack auch noch wirklich gut aus. Die Hülle ist genau so tief wie das Objektiv der Kamera aus dem iPhone hinaussteht und schützt dieses daher etwas besser gegen Kratzer. Meiner Meinung nach ist dieses Set, also eine Kristallklare Schutzfolie und die dezente Hülle ein sehr guter Kompromiss zwischen Optik und Schutz.