Der Fall eines Mandanten von Udo Vetter zeigt, dass Cloud Speicher Anbieter wie Microsoft, Google, Dropbox und wie sie alle heißen, Dateien ihrer Kunden automatisch auf verbotene Inhalte wie etwa Raubkopien oder auch auf Kinderpornographie scannen. Wie genau ein solcher Scan abläuft und ob es eine manuelle Prüfung gibt, ist im Detail nicht bekannt.

In diesem aktuellen Fall hat eine „verdächtige“ Datei bei Microsoft OneDrive ausgereicht und die US Polizei hat das Bundeskriminalamt in Wiesbaden informiert und durch die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wurde wiederum eine Hausdurchsuchung beantragt.

Jetzt direkt die Cloud zu verteufeln, ist sicher nicht der richtige Weg und auch nicht mehr Zeitgemäß wie ich finde und ein weltweiter Zugriff auf die eigenen Daten, kann auch sehr von Vorteil sein. Damit die Daten in der Cloud vor dem Zugriff unbefugter Personen und das inkl. dem Anbieter selbst geschützt sind, bietet sich die Software Boxcryptor der Deutschen Firma Secomba GmbH aus Augsburg an.

Die Bedienung von Boxcryptor ist kinderleicht und neben der AES-256 Bit Verschlüsselung, welche auch von Regierungen, Banken usw. verwendet wird gibt es auch eine Verschlüsselung der Dateinamen. Die Liste der von Boxcryptor unterstützten Cloud Speicher Anbieter ist lang und alle großen der Branche wie etwa Box, Dropbox, Microsoft OneDrive usw. sind dabei.

Selbes Verzeichnis inkl. Dateien bei Dropbox, aber der Zugriff ist nur mit Boxcryptor möglich. Selbes Verzeichnis inkl. Dateien bei Dropbox, aber der Zugriff ist nur mit Boxcryptor möglich.

Bei der Installation von Boxcryptor, wird auf dem Windows oder OS X System ein privater Schlüssel erstellt und diesen darf man natürlich nicht verlegen, weil ansonsten ein Zugriff auf die Daten nicht mehr möglich ist. Danach werden alle Daten die im Bocryptor Laufwerk bzw. Ordner abgelegt werden, automatisch verschlüsselt. Die Dateien liegen weiterhin in eurer Cloud, nur das diese jetzt mit AES-256 verschlüsselt sind und wenn gewünscht, können sogar die Dateinamen unlesbar gemacht werden.

Ein Zugriff ist jetzt nur noch im Boxcryptor Laufwerk bzw. in der passenden App möglich, welche es kostenlose für iOS, Android und Windows Phone gibt. Wie bereits gesagt, eure Dateien bleiben beim Cloud Anbieter eurer Wahl und sensible Daten können so einfach und schnell verschlüsselt werden und ein Zugriff unbefugter Personen ist somit nicht mehr möglich.

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2 Kommentare
  1. BEDEKA sagte:

    BoxCryptor klingt wirklich gut und ist auch von der Bedienung her sehr einfach gehalten.

    Nur was passiert wenn der Anbieter mal von der Bildflche verschwindet / Insolvent geht / keine Lust mehr hat / seinen Service einstellt? Was ist dann mit meinen verschlsselten Daten? Ich bin ja schluendlich beispielsweise in 10 Jahren auf einen funktionierenden Client angewiesen. Wenn das nicht der Fall sein sollte, sieht’s mau aus..

    Antworten
    • Marc Broch
      Marc Broch sagte:

      Hallo, die Verschlüsselung ist vom Anbieter vollkommen unabhängig ! Der eigentliche Schlüssel wird auf DEINEM Rechner erstellt und die Verschlüsselung findet auf DEINEM Rechner statt. Du kommst also auch ohne dass es den Anbieter noch gibt, an deine Daten! Lediglich die Software selber, würde dann nicht mehr weiterentwickelt, aber kann in ihrem letzten Stand unbegrenzt weiter genutzt werden.

      Der Schlüssel wird NICHT mit Boxcryptor gesynct. Der Anbieter kennt den Schlüssel nicht!

      Zusatzinfo: Sobald man eine Datei in das Boxcryptor Laufwerk legt, wird diese (lokal) verschlüsselt und dann als verschlüsselte Datei in deinen Cloud Speicher gesynct. Genau so kann man eine Datei auch einfach wieder aus dem Laufwerk entnehmen und diese wird dann wieder (lokal) entschlüsselt.

      Die gesamte Ver-und Entschlüsselung läuft also unabhängig vom Internet bei DIR und somit auch von Anbieter selbst. Man ist auch nicht an EINEN Rechner gebunden. Jeder Rechner auf dem die Software installiert ist und dort DEIN eigener Schlüssel eingegeben wurde, kann die Dateien Ver-und Entschlüsseln

      Ich hoffe das ist verständlich erklärt. Viele Grüße Marc

      Antworten

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