Es ist eine weitverbreitete Annahme, dass nichts im Leben wirklich kostenlos ist und irgendwo immer ein versteckter Haken lauert. So etwas gibt es sehr wohl: Abo-Fallen und andere Maschen versuchen Nutzern, das Geld aus der Tasche zu ziehen. Daher ist es immer ratsam, vorsichtig zu sein und Dinge mehrfach zu überprüfen.

Quelle: Pixabay

Kostenlose Nettigkeiten sind im Alltag allerdings immer wieder anzufinden, so kann man beim Arzt, der Apotheke oder sogar der Bank häufig Süßigkeiten finden. Auch kostenlose Kugelschreiber, USB Sticks oder andere Gegenstände haben viele Menschen in ihrem Leben auch schon erhalten. Diese Werbegeschenke dienen als wichtige Grundlage der Kundengewinnung und -bindung und sollen eine freundliche Geste darstellen. Genau das geht auch online. Wir haben uns für euch informiert!

Für den Endverbraucher steht jetzt natürlich die Frage ganz oben, wie und wo man eine Software kostenlos erhalten kann. Bevor wir euch Beispiele nennen, wollen wir kurz erklären, warum gratis kein Fremdwort im Internet ist. Dies liegt vorrangig an der Digitalisierung, weshalb viele Geschäftsabläufe im Internet immer wichtiger werden. Große Konzerne wie Google oder Amazon haben den Weg geebnet und viele andere Unternehmen versuchen, in die Fußstapfen dieser Riesen zu treten. Dies hat eine große Konkurrenz auf dem digitalen Markt erzeugt, weshalb jedes Unternehmen so positiv wie möglich auffallen will. Was könnte daher besser sein, als Freebies zu verteilen?

Ein populäres Beispiel hier ist die Internetvertriebsplattform Origin, welche dem Spieleentwickler Electronic Arts, besser bekannt als EA, gehört. Dort kann man Spiele „On the House“, also aufs Haus erhalten und komplett ohne irgendwelche versteckten Kosten spielen. Diese Games sind keine Demos, sondern Vollversionen und Expansionpacks. EA möchte mit dieser Strategie mehr Kunden an Origin binden – zumal die kostenlose Spieleauswahl auch immer wieder wechselt und Nutzer dazu einlädt, sich zu informieren.

Sich zu erkundigen ist auch das Stichwort, wenn man auf dem iGaming-Sektor nach einem guten Anbieter sucht. Hier geht es zwar hauptsächlich darum, eine seriöse Seite zu finden, aber das sollte einen nicht davon abhalten, sich gleichzeitig nach Freispielen zu erkundigen. Es ist hier sehr ratsam, die verschiedenen Anbieter miteinander zu vergleichen. Die meisten Online Casinos verfügen über Glücksspiellizenzen, die von vertrauenswürdigen Behörden ausgestellt werden, daher gibt es kaum noch schwarze Schafe auf dem Online Casino Markt. Dennoch unterscheiden sich viele Casinos hinsichtlich Spieleangebot, Service und angebotenen Boni, so dass sich ein eingehender Vergleich lohnt.

Die Onlineplattform Steam ist ein weiteres gutes Beispiel, auch wenn das Konzept anders ist. Hier werden Spiele nicht gratis ausgegeben, aber in speziellen zeitbegrenzten Sales mit massiven Discounts versehen, die sich lohnen können. Kostenlos findet man hier jedoch eine Auswahl sogenannter Free-To-Play-Games, die von Anfang an kostenlos zur Verfügung stehen.

Flickr via Tim Wayne (CC BY-SA 2.0)

Humble Bundle geht sogar noch einen Schritt weiter und fällt völlig aus der Reihe. Hier kann man bei vielen Spielen selbst aussuchen, wie viel man zahlen möchte und bekommt die ersten Spiele schon ab ca. 70 Cent. Wer einige Euro mehr drauflegt, schaltet Zugriff auf andere hochwertige Spiele frei. Als wäre das an sich nicht schon eine Besonderheit, bietet die Plattform darüber hinaus auch beim Bezahlvorgang die Möglichkeit an, einen Teil des Geldes an wohltätige Zwecke zu spenden, anstatt es den Entwicklern oder Humble Bundle zukommen zu lassen. Mit einem Schieberegler entscheidet man selber, wer prozentual welchen Anteil erhalten soll.

Das Internet ist voll mit Gelegenheiten und wie bei einer Schatzsuche muss man nur lange genug suchen, um diese zu finden. Dieser Artikel hat euch einen Teil der Arbeit aber schon abgenommen. Viel Spaß damit!

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