Wer vor der etwas leidvollen Aufgabe steht über 500 Fotos digitalisierten zu müssen, für die es keine Negative mehr gibt, der braucht entweder viel Geld, viel Zeit, oder eine Alternative. Externe Dienstleister nehmen einem natürlich gerne die Arbeit der Digitalisierung von Fotos ab, wollen dafür aber auch um die 90 Cent pro Foto haben.

Da kann schnell ein ordentliches Sümmchen zusammenkommen und die Alternative bedeutet es selber zu machen. Nur wie? Also entweder man verwendet einen „normalen“ Scanner und legt brav ein Foto auf die Glasscheibe, schließt den Deckel, startet den Scan und führt dieses Schritt erneut durch und das immer und immer wieder. Nein das möchte man nicht wenn es um mehr als sagen wir mal 100 Fotos geht. Also muss andere Hardware her, die solche Schritte schneller erledigt.

Sollte das gescannte Bild eine sehr große Auflösung haben, wird das nicht anders als auf dem klassischen Weg per Glasscheiben Scanvorgang gehen, denn die Dokumentenscanner schaffen nicht mehr 600dpi und bewegen sich trotzdem in der 300€ Klasse. Wem es darum geht, die Fotos in einer vernünftigen Auflösung bzw. Qualität zu digitalisieren, ohne Sie nachher wieder ausdrucken zu wollen, sondern am PC oder Tablet zu konsumieren, der kann auch eine günstigere Alternative für knapp 50,00€ wie den Compact Plus von Hama (Link) ansehen.

Die Aufgabe war es ca. 30 Fotoalben mit Familienbildern, welche jeweils etwa 100 Fotos enthielten und natürlich keine Negative enthielten zu Digitalisieren, also insgesamt um die 3000 Bilder. Erst wurden die Fotos selektiert und dabei schrumpfte die Zahl der Fotos natürlich und etwa 1800 Bilder waren es wert Teil meiner iPhoto Datenbank zu werden. Der Compact Plus kann mit Bildern bis zu einem Bildformat von 13 x 18 cm umgehen und ist mit einem integriertem Kartenlesegerät für SD/SDHC/MMC/XD/MS/MS Pro ausgestattet.

Der Scanner lässt sich auch direkt per Mini-USB Kabel mit dem Rechner verbinden und eine beiliegende Software hilft beim scannen der Bilder. Diese Software läuft erstens nur unter Windows und zweitens ist sie nicht gerade sagen wir mal schön. Aber die Lösung mit dem Kartenleser ist die wohl bequemste Art des scannens und lässt sich natürlich auch Standalone direkt etwa bei der Familie umsetzen.

Nach dem Scannen entweder Karte raus und in PC oder Mac einsetzen um an die Bilder zu gelangen, oder noch einfacher man verbindet den Scanner per USB und er wird als Laufwerk erkannt. Mit iPhoto war dieser Weg perfekt, weil so wurde der Scanner als Speicherkarte erkannt und nach erfolgreichem Import wurden die Bilder direkt von der Karte gelöscht und nach dem trennen, konnte es mit dem Scannen weitergehen. Die Bilder haben eine Auflösung von 300dpi und das hat mir vollkommen gereicht, aber das muss jeder selber wissen.

Im Lieferumfang befindet sich neben dem USB Kabel und einem Reinigungsset auch eine Fotoscanhülle in der laut Anleitung, bei jedem zu scannende Bild verwendet werden soll. Das schützt zwar den Scanner bei vorhandener Verschmutzung auf dem Bild, verlängert aber den Scanvorgang bzw. den Arbeitsablauf und das gescannte  Bild sieht von der Qualität identisch aus. Wenn die Bilder also nicht offensichtlich stark verschmutzt sind, oder Klebereste usw. auf der Rückseite haben sollten, dann würde ich auf die Hülle verzichten. Bei meinen 1800 Bildern hatte kein einziges Problem.

Bei den Bildern sieht man auch das Ergebnis eines Scans von einer Postkarte (10×15) und wie bereits gesagt, der Ablauf per Funktion als Kartenlesegerät ist wirklich einfach umzusetzen

  1. Foto anlegen, dann wird automatisch eingezogen
  2. Scanvorgang dauert bei 6-8 Sekunden
  3. Nächstes Foto

Von Festeinbau Navigationssystemen in Autos halte ich persönlich nicht so viel. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist eher eine Katastrophe bezogen auf den Funktionsumfang von Softwarelösungen wie etwa Navigon auf einem aktuellen Smartphone. Aber dazu könnte ich einen eigenen Artikel schreiben. Audio via Bluetooth ist schon sehr nett und wenn das Autoradio kein Bluetooth kann, was bei den meisten sicher noch der Fall ist, kann die AUX (3,5 mm Klinke) Anschlussmöglichkeit sicherlich hier die Brücke bilden.

Belkin Air Cast

 

CarAudio2520Connect2520AUX 1

Bis dato hatten wir im Haushalt 2 iPhone 4 und somit im Auto eine Brodit Aktivhalterung (Link) und ein Nokia BH-217 Bluetooth Headset  (Link) welches über eine eigene Halterung verfügt. Nun wurde ein iPhone durch ein 5er ersetzt und jetzt passt natürlich die Brodit Aktivhalterung nicht mehr, was auch vorher bei verschiedenen Schutzhüllen der iPhone problematisch wurde. Also musste ein neues Auto-Set her und es besteht zum einen aus der gut verarbeiteten Universalhalterung von AEVI24 und der Bluetooth Freisprecheinrichtung von Belkin mit AUX Anschluss.

Die Montage geht recht schnell von statten. Zigarettenanzünder angeschlossen, AUX Stecker verbunden und das CarAudio neben dem Lenkrad montiert. Hierbei ist darauf zu achten, das zum einen das CarAudio gut zugänglich ist und nicht zu weit vom Fahrer entfernt montiert wird, weil das eingebaute Micro ja als Freisprecheinrichtung dienen soll. Wer in seinem Auto keine flache Stelle findet, auf der er es befestigen (kleben) kann, der sollte sich mal die Lösung Proclip von Brodit angucken. Fast für jedes Auto gibt es eine passende Montageplatte, die ohne bohren und schrauben bombenfest angebracht werden kann. Einfacher geht es nicht.


So einfach wie die Montage ist auch die Einrichtung. Das CarAudio einfach durch langes drücken in des Paring-Modus bringen und dann vom Handy aus die Bluetooth Verbindung aufbauen. Ist die Verbindung erfolgreich eingerichtet, leuchtet das CarAudio blau und es kann entweder Musik abgespielt, oder telefoniert werden. Zukünftig bauen die beiden natürlich die Verbindung selbstständig auf, wenn man es durch einen Klick einschaltet. Denn wenn 10 Minuten keine Bluetooth Verbindung aufgebaut ist, geht das CarAudio in den Ruhemodus, was sehr von Vorteil ist, wenn man wie Bei Skoda der Fall immer Dauerstrom auf dem Zigarettenanzünder hat. Die Ton Qualität ist wirklich überzeugend, denn Musik und auch Sprache kommen sehr schön über die Lautsprecher des Autoradios. Die Qualität des eingebauten Micros ist ebenfalls als sehr gut zu bezeichnen.

Ein Tastendruck auf das CarAudio reicht aus und man kann ein Gespräch annehmen, oder die Musikwiedergabe beginnen/pausieren und ein Doppelklick springt zum zum nächsten Titel. Wer am verbundenen Telefon einen Sprachassistenten wie etwa Siri auf dem iPohne nutzt, der braucht das CarAudio nur 1sec. zu drücken und kann dann den Assistenten verwenden.

Belkin Air Cast Auto Bluetooth-Transmitter mit Freisprechfunktion schwarz
Preis: --
(Stand von: 2021/05/11 6:27 pm - Details
×
Produktpreise und -verfügbarkeit sind zum angegebenen Datum / Uhrzeit korrekt und können sich ändern. Alle Preis- und Verfügbarkeitsinformationen auf https://www.amazon.de/ zum Zeitpunkt des Kaufs gelten für den Kauf dieses Produkts.
)
0 neu0 gebraucht

Nach dem iDJ Live (Link) bringt im September 2012 Numark den iDJ Pro (Link), einen DJ-Controller für das iPad. Diesen Controller kann man zusammen mit der iPad App Algoriddim djay über den Touchscreen steuern.

iDJ

Der Numark iDJ Pro verfügt über ein schlankes Gehäuse aus gebürstetem Aluminium. Die gewohnten zwei Decks werden mit den Vorzügen vom iPad vermischt. Dazu wird das iPad einfach in den Schacht der sich in der in der Mitte befindet gedockt. Es gibt es zahlreiche physikalische Bedienelemente auf der Oberfläche dieses DJ-Controllers, etwa berührungsempfindliche Jog-Wheels, große Regler für die Lautstärke aus Aluminium, einen Scroll-Button für die Musik Library, außerdem Knöpfe für Cue-Punkte und Loops sowie Pitch- und Effekte. Der Numark iDJ Pro bietet neben normalen Cinch auch symmetrische XLR-Ausgänge und Buchsen für den Kopfhörer in kleiner und großer Klinke sowie einen großen Klinkenanschluss für Mikrofone. Weiterhin ist der DJ Pro mit AirPlay-Lautsprecher kompatibel und kann somit sehr flexibel positioniert und verwendet werden.

Die iPad App Algoriddim djay, hat Heute Ihr Update auf die Version 1.5.1 erhalten und arbeitet nun mit dem Numark iDJ Pro zusammen. Sie ist für 15,99€ im AppStore erhältlich.

?djay 2
Preis: 34,99 €+

Zum reinen „digitalen“ Lesen von Büchern gibt es sicherlich nichts besseres außer einen ebook Reader, wie zum Beispiel den Amazon Kindle. Aber bei aufwändig aufbereiteten Magazinen, versagen die ebook Reader kläglich, was alleine schon daran liegt dass sie keine Farben darstellen können. Auf dem iPad gibt es bereits eine recht akzeptable Anzahl an Magazinen, die sich jedoch in ihrer Qualität bzw. Funktionsumfang deutlich voneinander unterscheiden.

Zum einen kann man die Magazine direkt am iPad oder iPhone im Zeitungskiosk kaufen, wo schon sehr viele Zeitschriften und Tageszeitungen vertreten sind. Der Zeitungskiosk dient dabei als eine Art Ordner aus dem die eigentlichen Apps gestartet werden, die aber sehr einheitlich auftreten. In der einzelnen Aufbereitung also dem eigentlichen Kern unterscheiden sich die verschiedenen Magazine oder Zeitschriften deutlich in ihrer Qualität. Ich kann jetzt hier nicht jede Zeitschrift gegeneinander antreten lassen, daher picke ich 3 Magazine aus dem IT bzw. Multimedia Bereich heraus und das wären zum einen die c’t vom Heise Verlag, dann die Macwelt vom Macup Verlag und zu guter letzt eines der ersten Magazine auf dem iPad das Magazin Wired vom Condé Nast Verlag. Weiterlesen

Für die neuste iOS Firmware (4.4.4) auf dem AppleTV 2 ist jetzt ein Untethered Jailbreak möglich. Untethered bedeutet, dass der Jailbreak auf nach einem Neustart vom Apple TV bestehen bleibt.

Der Jailbreak kann sehr einfach mit dem Tool Seas0nPass durchgeführt werden. Einfacher geht es nicht

Voraussetzungen für den Jailbreak

  1. Neuste iTunes Version (10.5.2)
  2. Neuste Seas0nPass Version (Link oben)
  3. Ein Micro USB Kabel
Ablauf des Jailbreaks
  1. iTunes schießen und alle anderen iOS Geräte trennen
  2. Seas0nPass entpacken und öffnen 
  3. Per Assistent eine modifizierte Firmware erstellen lasen
  4. AppleTV mit dem Micro USB Kabel verbinden (ohne Stromkabel !)
  5. Wenn die LED am AppleTV blinkt > MENÜ & Play/Pause Taste gleichzeitig für 7sec drücken 
  6. iTunes öffnet sich dann und beginnt mit der Wiederherstellung
Fertig. Jetzt kann man den AppleTV um viele nützliche Tools erweitern. Mein Favorit hierbei ist XMBC
 
Welche Erweiterungen laufen unter iOS 4.4.4
  • Couch Surfer (läuft)
  • Last.fm (läuft)
  • Media Player (läuft)
  • NitoTV (läuft)
  • Overflow (läuft)
  • Remote HD (läuft)
  • Rowmote (läuft)
  • RSS Feeds (läuft)
  • Weather (läuft)
  • XBMC (läuft)
  • Plex (Nur 0.9.0 beta)

Seit dem 05.09.2011 habe ich einen Amazon Kindle im täglichen Gebrauch und bin durchweg begeistert. Eine Leseratte war ich nun wirklich nie, eher würde ich mich als „Nichtleser“ bezeichnen, aber auch nur was Bücher angeht. Zeitschriften oder Online Artikel konnte ich verschlingen wie Plätzchen an Weihnachten, aber mit dem klassischen Buch wurde ich nie Freund. Warum keine Ahnung… aber ich wollte das ändern.

Amazon kindle

Also wurde ein Kindle bei Amazon bestellt (Link) und kurze Zeit später für die Morgendliche Fahrt ins Büro ca. 30 Min. pro Strecke benutzt. Klar greife ich zwischendurch auch auf mein iPhone zurück, aber dann nur um Nachrichten, Feeds, Tweets und den ganzen anderen Infokrimskrams zu lesen. Für das reine lesen eine elektronischen Buches ist das iPhone oder iPad einfach nicht zu gebrauchen. Weiterlesen

Seit ein paar Tagen bin ich Besitzer eines Apple TV (Link)und habe es erfolgreich mit XBMC (der Ultimativen Mediacenter-Software) erweitert und bin mit dem dadurch gebotenen Funktionsumfang sehr zufrieden.

AppleTV

Hintergrund: Zum verwalten und angucken von Filmen und TV-Serien habe ich bis dato einen Mediacenter PC genutzt. OS war Windows und als Software für die Medien XBMC. Soweit so gut. Der PC war zwar klein und leise, aber halt ein PC und weil er natürlich einen Zugang ins Internet hatte, musste man sich auch um die üblichen Themen wie Windowsupdates und Virenschutz kümmern und das nervt.

Die Filme und Serien liegen auf einem NAS, aber meine Musik und Fotos verwalte und ich auf einem Mac in iPhoto und hier fing das Problem an. Wie kommt man jetzt „mal eben“ von einem Windows PC an die Fotos auf dem Mac, um Sie etwa der Familie auf dem TV zu zeigen, ohne Sie auf das NAS oder USB-Stick usw zu kopieren. Die Lösung lautet Apple TV. Die kleine schwarze Box greift ohne Probleme (per Lan oder WLAN) auf die in iPhoto auf dem Mac liegenden Medien zu. Auch das darstellen der Medien von einem iPhone oder iPad ist dank der Airplay Technologie kein Thema.

Einschränkungen von Werk aus: Apple verkauft nicht nur seine Hardware Produkte sehr erfolgreich, sondern auch den Content aus dem AppStore bzw. iTunesStore. Genau hierfür ist das Apple TV auch gedacht, denn von Werk aus kann es nur auf Inhalte zugreifen, die entweder im eigenen iTunes liegen, oder direkt aus dem iTunes-Store gestreamt werden und letzteres natürlich gegen Bezahlung.

iTunes ist als Verwaltungssoftware für Musik ja „OK“ aber bei Videos hört der Spaß endgültig auf. Jeder der einfach mal so, eine Filmdatei etwa als mkv oder Xvid in iTunes ablegen wollte, wird verstehen was ich meine. Weiterhin kommt man an der 720p Begrenzung beim streaming auf die Apple TV Box nicht herum.

Einschränkungen umgehen: Die Lösung aller Probleme ist XBMC (mehr Infos) denn mit dieser Software ist nicht nur die perfekte Verwaltung von eigenen Inhalten wie Filmen und TV-Serien machbar, sondern auch das abspielen von 1080p Material auf einmal kein Problem mehr für das kleine Apple TV.

Voraussetzungen: Damit XBMC auf einem Apple TV läuft, ist ein Jailbreak notwendig. Dieser ist aber kein Problem und wirklich schnell erledigt. Alle auf dem Apple TV Werkseitig bereitgestellten Dienste laufen natürlich wie gewohnt weiter. Hiergibt es die Anleitung zum Jailbreak von Apple TV:

Fazit: Dank der Möglichkeit eines Jailbreaks auf dem Apple TV ist es ohne weiteres machbar, die kleine Box seinen Wünschen anzupassen und als vollwertiges Mediacenter zu bezeichnen. Sie ist klein, Lüfterlos (also leise) und natürlich sehr stromsparend. Weiterhin bedarf Sie keiner großen Wartung wie man das von einem Mediacenter und Windows kennt. Für 110,00€ ist das Apple TV bei Amazon zu haben.

Amazon Cloud: Sie könnte den großen Verlagskonzernen gefährlich werden. Amazon vertreibt nicht nur Bücher, der Konzern wird jetzt selbst zum Buchverlag und nimmt Autoren unter Vertrag. Dabei gerät er mit seinen Großkunden aneinander. Der Online-Händler hat scheinbar einen Weg gefunden, die mächtigen Buchverlage mit ihren strengen Regeln zu umgehen: Autoren können ihre Werke bald direkt über die Cloud an Amazon geben und dort werden sie in Publikationen umgewandelt.

Wie die New York Times berichtete, werden allein in diesem Herbst 122 Bücher in verschiedenen Genres bei Amazon veröffentlicht. Und das nicht nur als E-Book, sondern auch als papierenes, physisches Buch. Damit tritt Amazon interessanterweise mit seinen größten Kunden in Konkurrenz, den großen Verlagshäusern.

Amazon pusht gerade mit aller Macht den eigenen E-Bookreader Kindle (Link) und da Amazon ein Onlinehändler mit eigener Cloud ist, und im Ebook Bereich keine Druck und Versandkosten anfallen und man natürlich auch beim Druck nicht auf Risiko vorproduzieren muss, denke ich das in genau dem Bereich der Fokus liegen wird.