Meine neuste Errungenschaft ist der Homematic Funk-Lichtsensor. Dieser kann die aktuelle Helligkeit in Lux ausgeben und ermöglicht dadurch eine Vielzahl von Möglichkeiten. Aktuell ist das Gerät nur als Bausatz verfügbar. Das Gerät ist für den Innen- und Außenbereich nutzbar. Der Aufbau erfolgt in wenigen Minuten und es müssen wie gewohnt keine großen Lötarbeiten durchgeführt werden. Als Messwert wird die Helligkeit in Lux ausgegeben. Messen kann das Gerät von 0,1 – 100000 Lux.

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Doch wofür braucht man so einen Sensor? In meiner Küche betreibe ich einen Homematic Bewegungssensor, der auch die Helligkeit ermitteln kann. Doch der Wert wird leider nur in Schritten von 0-255 ausgegeben. Das reicht zwar für eine einfache Erkennung von hell zu dunkel, doch bei komplexeren Aufgaben ist hier Ende. Da ich meine Beleuchtung und Rollladensteuerung aber gerne nach dem aktuellen Sonnenstand und der Lichtintensität steuern möchte, benötige ich einen etwas aussagekräftigeren Wert.


Daher kommt mir der neue Sensor genau gelegen. So kann ich in Zukunft die Außenbeleuchtung bei einem Messwert <35 Lux eingeschaltet werden. Auch habe ich vor, meine Rollladen mit einsetzen der Dämmerung zu schließen. Der große Vorteil hierbei ist die Unabhängigkeit dieser Steuerung von der Uhrzeit. Im Sommer funktioniert die Programmierung genauso gut, wie im Winter. Es müssen keine Zeiten mehr händisch gepflegt und angepasst werden. Weiterlesen

Es ist lange Zeit sehr still um das so angepriesene Apple HomeKit gewesen. Erst mit der Veröffentlichung von iOS 10 ist in das Thema wieder richtig Fahr gekommen. Mit den Apple HomeKit sollte das Smart Home Einzug in jeden Haushalt erhalten – Ein großes Ziel, dass sich Apple hier gesetzt hat.

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Doch wie ist der Status quo und wie wird sich das Thema in den nächsten Jahren entwickeln? Smart Home an sich in ein interessantes Thema, doch wer blick hier noch durch und welcher Hersteller liefert mir auch noch in 5 Jahren Geräte?

Zugegeben, eine Glaskugel haben wir auch nicht, wir können Euch aber einen guten Überblick über das Thema verschaffen.

Status quo: Das Thema ist in vieler Munde und es wird ein rasantes Wachstum erwartet. Hersteller von smarten Geräten sprießen wie die Pilze aus dem Boden. Der eine hat sich darauf spezialisiert Lampen zu steuern, der andere bietet eine App für die Heizungssteuerung. Ein 3. hingegen spricht nur mit Sensoren, die sich um die Gartenbewässerung kümmern. Für jede Anwendung benötige ich eine andere App und einen anderen Hersteller. Das ist nicht gerade sehr clever… Weiterlesen

Während wir hier noch über Smart Home berichten und die ersten Komponenten langsam in heimischen Gefilde einziehen, sind die Spanier schon einen großen Schritt weiter. Die im Norden von Spanien liegende Stadt Santander, ist nahezu komplett vernetzt und wird auch als Smart City bezeichnet. Täglich werden etwa 150.000 Daten aus mehr als 20.000 Sensoren verarbeitet, die überall in der Stadt verteilt sind: „Seit 2010 verwirklicht Santander diese Vernetzung und ist damit weltweit führend.“

santander

Es beginnt mit intelligente Mülltonnen, welche sich selbstständig melden, wenn sie geleert werden müssen. So können die Routen ökonomisch geplant und nur noch die vollen Container angefahren werden. Auch das Bewässerungssystem ist intelligent und wird über Sensoren die Feuchtigkeit in den Parks gemessen. Nur wenn es zu trocken ist, geht der Rasensprenger an. Getestet werden auch Laternen, die sich abschalten, wenn niemand vorbei läuft. Bis zu 80 Prozent der Stromkosten kann die Stadt so sparen. Weiterlesen

Ich nutze Homematic jetzt schon etwas mehr als ein Jahr. Alle meine Fenster sind mit Sensoren ausgerüstet. Die Sensoren sind nicht nur für die Heizungssteuerung, sondern werden auch für einen stillen Alarm und für Hinweise beim Verlassen der Wohnung bei einem offenen Fenster genutzt. Letzte Woche wurden bei uns die Fenster geputzt und dabei ist es passiert. 2 der Sensoren haben diese Prozedur leider nicht überlebt. Ein magnetischer-Sensor landete dabei direkt im Wassereimer und quittierte seinen Dienst komplett.

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Ein weitere optischer Sensor hat leider auch etwas zu viel Wasser abbekommen und hat seitdem leider Aussetzer, sodass beide Sensoren getauscht werden müssen. Bei einem Gerätetausch müssen mehrere Sachen berücksichtigt werden. Hinter meinen beiden Sensoren stecken ein paar Programme, in denen die Sensoren abgefragt werden. Daher solltet Ihr unbedingt folgende Schritte beachten, wenn Ihr einen 1:1 Tausch vornehmen wollt. Weiterlesen

Der Winter steht vor der Tür und viele von Euch denke über eine intelligente Heizungssteuerung nach. In einem meiner ersten Tutorials (2. Teil) über Homematic habe ich Euch gezeigt, wie das grundsätzlich funktioniert. Bei Homematic können Sensoren und Aktoren auf zwei unterschiedliche Arten verbunden werden. Die 1. Methode ist dabei die Verknüpfung über die Zentrale CCU. Dabei findet die Kommunikation immer über die Zentrale statt, das ist bei Programmen, die innerhalb der Zentrale ablaufen sehr sinnvoll, da so komplexere Programme abgearbeitet werden können.

homematic-gruppen-bild

Bei unserer Heizungssteuerung könnt die 2. Möglichkeit zum tragen. Hier verwenden wir eine direkte Verknüpfung. Das bedeutet, dass wir ein Heizkörperthermostat fest mit einem Wandthermostat verbinden. Bei einer Temperaturänderung am Wandthermostat soll so automatisch das Regelventil seine Stellung ändern.

Verwendete Hardware bei diesem Tutorial:

Bezeichnung Amazon ELV-Shop ELV-Bausatz
CCU2 Link Link Bausatz
Funk-Stellantrieb Link Link Bausatz
Funk-Wandthermostat Link Link Bausatz
Funk-Fensterkontakt optisch Link Link Bausatz
Funk-Fensterkontakt magnet Link Link nicht verfügbar
Funk-Fenster-Drehgriffkontakt Link Link nicht verfügbar

Doch was passiert, wenn das Netzwerk größer wird. Nehmen wir nun an, dass 2 neue Thermostate und mehrere Fenstersensoren, die die Heizung bei einem offenen Fenster abschalten sollen, dazu kommen. Dann werden sehr viele Direktverknüpfungen benötigt, damit alle Sensoren und Aktoren zusammen arbeiten können. Hier kann die Übersicht sehr schnell verloren gehen. Doch hier hat eQ-3 ein sehr einfaches Prinzip eingeführt. Genau für diesen zweck kann eine Gruppe angelegt werden, die diese direkten Verknüpfungen innerhalb der Gruppe automatisch anlegt.  Weiterlesen

Jeder der ein batteriebetriebenes Smart-Home-System nutzt, kennt den kleinen Nachteil, dass in regelmäßigen Abständen die Batterien leer sind. Bei den meisten meiner Homematic-Geräte ist die Lebensdauer einer Zelle ca. 1,5 Jahre. Das kommt aber sehr stark auf die Nutzung und die Verbindungsqualität der Sensoren oder Aktoren an.

homematic-lr44-batterien

Ein Tür-Sensor, der mehrfach am Tag ausgelöst wird, hat natürlich einen wesentlich höheren Stromverbrauch als ein Sensor, der sich am Bürofenster befindet, der nur alle paar Tage betätigt wird. Für alle meine Homematic-Geräte mit einer AAA-Zelle bevorzuge ich eneloop Akkus, da diese eine recht niedrige Selbstentladung haben und so viele Monate Energie für die Verbraucher spenden können.

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Beim Hausbau kommt man ja um die Frage Smart Home gar nicht mehr herum. Smart Home Ja oder Nein, wenn ja, was soll smart gesteuert werden, in welcher Form, welcher Anbieter..

Das Angebot dazu wächst rasant und der Überblick, gerade für den Otto Normalverbraucher ist schnell verloren. Vor derselben Frage standen wir vor ein paar Jahren, als das Projekt Hausbau in den Startlöchern stand. Wie das gesamte Haus, sollte auch die Haussteuerung so individuell wie möglich unseren Wünschen entsprechen.

2016-09-18_eg-ausschnitt

Das ganze muss robust, flexibel (am bester super flexibel) und skalierbar sein. Die Komponenten, die wir jetzt und auch zukünftig einbauen möchten, sollten herstellerunabhängig sein. Mit Sicherheit findet man diese, für uns wichtigen Attribute bei jedem Smart Home Anbieter im Marketingauftritt. Aber eigentlich wollten wir uns auf keinen Anbieter einlassen, weil spätestens bei unserer letzten Anforderung, dass das ganze herstellerunabhängig sein soll, wird’s schon eng in der Auswahlliste. Weiterlesen

Der Raspberry Pi ist sehr vielseitig einsetzbar. Wir haben Euch bereits gezeigt, wie Ihr den kleinen Computer als NAS und als Plex-Server einsetzen könnt. Ich selbst versuche mich gerade daran, das Homematic-Betriebssystem, das auf der CCU2 läuft, auf einen Raspberry Pi 3 zu bringen. Hierzu werde ich Euch in naher Zukunft eine detaillierte Anleitung schreiben.

Devole Powerline Hutschine

Es wurden bereits andere Smart-Home Systeme, wie etwa FHEM, erfolgreich auf dem kleinen Pi installiert. Wer das ganze dann professionell einsetzen will, benötigt auch einen vernünftigen Platz für seinen Pi. Ich habe zuletzt beim stöbern etwas sehr cooles gefunden. Es gibt bereits ein Gehäuse für den Raspberry Pi, das sich auf einer Hutschiene einschnappen lässt. Die Gehäuse sind alle für eine „normale“ C-Schine mit 35 mm breite geeignet. Weiterlesen