Wenn man sein Smart Home ernsthaft automatisieren möchte, landet man früher oder später bei der Frage: Shelly oder Homematic IP? Beide Systeme sind in der DIY-Community äußerst beliebt – die einen schwören auf die Flexibilität und den WLAN-basierten Ansatz der Shelly-Module, die anderen auf die Zuverlässigkeit und Integrationstiefe der Homematic-IP-Welt. Ich selbst habe über die Jahre mit beiden Systemen ausgiebig gearbeitet – von der Nachrüstung einzelner Lichtkreise über komplette Rollladensteuerungen bis hin zu ganzen Hausinstallationen. In diesem Beitrag nehme ich euch mit in meinen persönlichen Vergleichstest: Wie schlagen sich Shelly und Homematic IP im Alltag, bei der Einrichtung, Integration in Home Assistant, Kosten und Zuverlässigkeit? Und welches System passt zu welchem Anwendungsfall? Das Ziel: eine ehrliche, praxisnahe Gegenüberstellung für alle, die ihr Smart Home erweitern oder neu aufbauen möchten.
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Diese Frage ist eine der häufigsten, die ich bei unseren Erstgesprächen für ein Smart Home gestellt bekomme. Die Antwort auf diese Frage lässt sich ungefähr genauso gut beantworten wie „Was kostet eine Zugfahrt?“. Bei einer Homematic IP wired Installation hängt dies von verschiedenen Parametern ab. Um auf diese Frage trotzdem eine aussagekräftige Antwort zu liefern, habe ich mir die letzten 20 Projekte (Homematic IP wired), der smartfabrik angesehen und diese analysiert. Bei den meisten Bauvorhaben sieht das Mengengerüst sehr ähnlich aus und die Anzahl der Rollos und Lichtkreise ist in etwa gleich. Ein sehr wichtiger Faktor, auf den ich an dieser Stelle nur grob eingehen will, sind die Installationskosten.
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