Wer schaut heute noch fern? Das deutsche Fernsehprogramm ist seit Jahren recht monoton geworden und bietet seit langen nicht mehr das, was es einst war. Eine Vielzahl an Serienformaten, clevere Shows und interessante Dokumentationen. Dies zeichnete sowohl öffentlich-rechtliche, als auch private Sender aus. Heute ist das anders. Allein die Tatsache, dass fast alle Sender eine kostenlose Mediathek im Internet vorweisen können, die alle Inhalte jederzeit zugänglich machen, spricht Bände. Sogar die Werbebudgets wurden komplett umverteilt. Werbung in den Online-Formaten ist demnach weitaus wertvoller als ein paar Sekunden Sendezeit im deutschen Fernsehen.

Damit haben die einzelnen Stationen endlich den Zeitgeist erkannt, der sich bereits seit mehreren Jahren in Deutschland und auch in anderen Teilen der Welt herauskristallisierte. Durch die steigende Freiheit der Entscheidung im Internet lassen sich die Wenigsten von uns noch vom TV-Programm oder gar „Sendezeiten“ diktieren, sondern man greift auf das 24/7-Angebot zurück, das das Internet zu bieten hat.

Video-on-Demand Anbieter auf dem Vormarsch

Die Alternative zu den TV-Formaten, die online angeboten werden, sind sogenannte Video-on-Demand Dienste. Hierbei handelt es sich um Seiten, die sich die Ausstrahlungsrechte vieler verschiedener Serien und Filme einkaufen, um den Kunden dann für einen monatlichen Festbeitrag dieses Angebot wieder zur Verfügung zu stellen. Im Gegensatz zur TV-Mediathek hat man hier zwar ein monatliches Abo, aber angenehmerweise auch keine Werbeunterbrechungen bei Filmen oder Serien. Besonders ist auch, dass der Bestand an Medien immer wieder aktualisiert wird; das gesamte Angebot also nicht „zu Ende“ geschaut werden kann, sondern man immer kleine, aber feine Juwelen der Film- und Seriengeschichte entdeckt.

Ebenso flexibel ist die Auswahl der Sprache: Während die ersten solcher Dienste nur die synchronisierten Versionen anboten, kann man bei Neueren zumindest zwischen synchronisierter und Originalversion wählen. Vor allem da es sich beim Publikum oft viel eher um sophiszierte Cineasten und Serienfans handelt, ist dies ein Schritt in die richtige Richtung. Ein dritter Aspekt der angesprochenen Flexibilität ist die Möglichkeit, auf allen Geräten, die man als Normalverbraucher zu Hause haben könnte, selbigen Service zu nutzen. Die Anbieter präsentieren auf ihrer Internetseite eine Übersicht der kompatiblen Geräte, die man zum Genuss der Serien und Filme gebrauchen kann.

Außerdem lässt sich auf selbiger Seite ein sogenannter Systemcheck starten, der das System, auf dem der Service genutzt wird, auf Komptabilität überprüft; zum Beispiel ob das iPad einer bestimmten Generation die App unterstützt. Zudem signalisiert der Test, ob die DSL-Verbindung schnell genug ist, um die Formate auch in HD wiedergeben zu können. Ist die Downloadgeschwindigkeit über 5-6 Mbit/s, sollte man hierbei keinerlei Probleme bekommen.

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