Auch in diesem Jahr boomt das Thema Smart Home, wie sich auch auf der IFA 2017 gezeigt hat. Das Thema fasziniert immer mehr Interessenten, was auch der rege Besuch beim europäischen Marktführer eQ-3 gezeigt hat.

Die Vorzüge des vernetzten Zuhause liegen auf der Hand. Per Smartphone oder Tablet lassen sich IP-Kamera, Beleuchtung, Rollläden oder Heizung ansteuern – sogar von unterwegs. Doch die Vernetzung von Geräten, welche bisher nicht in das Heimnetzwerk integriert wurden, bringt auch zusätzliche Risiken mit sich.

Schwachstellen in Protokollen können Manipulation begünstigen

Bernd Grohmann (links), Vorstand von HomeMatic IP bei der Zertifikat Übergabe durch Wolfgang Niedziella (rechts), Geschäftsführer des VDE-Instituts. (Quelle eQ-3)

Zugangsmöglichkeit für Einbrecher

Dieses Thema wird im Zusammenhang mit Smart Home immer bedeutender. Wenn ich mein eigenes Zuhause umfassend vernetze, sollte ich mir auch Gedanken um den Datenschutz machen. Vielleicht entsteht dabei anfangs der Eindruck, dass es nicht wichtig ist zu wissen, wann Licht eingeschaltet, Rollläden hoch oder runter gefahren werden oder die Heizung heruntergedreht wird. Geraten diese Daten jedoch in die falschen Hände, könnten daraus sogenannte Bewegungsprofile erstellt werden. Aus diesen kann man ableiten, dass ausgeschaltete Geräte darauf hinweisen können, dass niemand zu Hause ist. Das wäre dann eine optimale Gelegenheit für einen Einbruch. Wenn für diesen Zweck auch noch die in das Smart Home integrierte Alarmanlage ausgeschaltet werden kann, wäre das der Super Gau.

Eine Studie des Cybersecurity-Spezialisten Bitdefender zeigt, dass die größte Angst darin besteht, dass private Daten abhandenkommen. In Deutschland gaben 43 Prozent diese Bedenken zum Ausdruck. An zweiter Stelle steht die Angst, dass jemand die Kontrolle über das smarte Zuhause übernehmen könnte. Deutschland stand hier mit 45 Prozent der Befragten an der Spitze. Die Angst, dass man durch den Hack eines smarten Geräts bestohlen werden könnte, teilen im internationalen Vergleich die Deutschen am wenigsten. Nur 25 Prozent gaben diesem Bedenken Ausdruck.


Das Thema Sicherheit wird hier sehr unterschiedlich bewertet. Viele Anwender von Smart Home machen eine Vielzahl privater Informationen über sich in sozialen Medien verfügbar, sind aber bei der Sicherheit des eigenen Zuhauses durchaus kritischer.

HomeMatic IP – ein sicheres Smart Home

Sicherheit bei Smart-Home-Lösungen war für eQ-3 von Beginn an immer besonders wichtig. Die Zertifizierung durch den VDE, der sehr umfangreiche Prüfungen vorausgingen, ist jetzt der Lohn für die konsequente Verfolgung dieses Weges. HomeMatic IP ist das erste Smart-Home-System, bei dem nicht nur die IT- und Datensicherheit vom Smartphone über die Cloud bis zu einem Gateway im Haus zertifiziert wurde, sondern wo eine Zertifizierung der Sicherheit ebenso für das Funkprotokoll erreicht wurde.

„Hausautomation ist bestimmt komfortabel, aber was ist, wenn sich jemand ins Funkprotokoll hackt und dann einfach die Garage öffnen kann?“ So oder ähnlich werden häufig Sicherheitsbedenken gegenüber Smart Home geäußert. Die eQ-3 AG, Entwickler des HomeMatic Systems, setzt Zweiflern starke Fakten entgegen. Alle Geräte der HomeMatic IP Linie verwenden die bewährten Sicherheitsstandards AES-128 und CCM, die verhindern, dass Unberechtigte die Datenströme auslesen oder gar manipulieren können. Darüber hinaus ist sogar das Anlernen neuer Geräte kryptographisch gesichert.

Sicherheit genießt seit den Anfängen von eQ-3 höchste Priorität. HomeMatic war das erste Hausautomationssystem am Markt, das übergreifende Sicherheitsstandards für alle Geräte etablierte. Diese Grundlage hat eQ-3 weiterentwickelt. In der neuen HomeMatic IP Serie für IPv6-Verbindungen erreicht diese Grundlage ein neues Niveau. Bereits der Anlernvorgang ist kryptografisch abgesichert. Im Gegensatz zu Funktechniken wie WLAN, Bluetooth (mit Geräten ohne Display) oder auch ZigBee, Z-Wave und EnOcean ist das Abhören der Schlüssel während der Installation unmöglich.

Kryptografie verhindert Manipulation

Im Betrieb verschlüsselt und authentifiziert HomeMatic IP alle Datenpakete. Die Vorteile: Daten können von Unberechtigten nicht gelesen, modifiziert oder gar wiederholt werden (sodass z.B. Unberechtigte das Garagentor nach dem Schließen durch den HomeMatic Nutzer öffnen könnten). Auch können keine eigenen Datenpakete hergestellt werden. Verwendet werden dazu die universell akzeptierten und veröffentlichten Sicherheitsstandards AES-128 (Advanced Encryption Standard) und CCM (Counter with CBC-MAC). Nicht zuletzt sind auch die Kommunikation des Home Control Access Points in die HomeMatic IP Cloud und die Verbindungen der Apps mit der Cloud durch Internet-Sicherheitsverfahren zuverlässig geschützt.

Hier das Zertifikat für HomeMatic IP von eQ-3

 

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1 Antwort
  1. Mathias sagte:

    Der Mathias schon wieder!
    Es ist schön, dass die Homematic IP VDE-vertiziert ist.
    Jedoch wäre es besser, wenn man schon eine „Alarmanlage“ basteln kann, wenn diese VDS-vertiziert wäre!
    Also doch wieder nichts halbes und nichts ganzes……….

    Antworten

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