Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Aber nachdem Werner heute Mittag das neue Funkmodul aus dem ELV Journal vorgestellt hat (hier geht es zum Artikel), habe ich mich an das Bild vom eQ-3 Messestand auf der Light + Building erinnert. Dort hing, sehr unscheinbar, eine CCU3 an der Wand. Man konnte zwar nicht sehr viel sehen, doch ein Blick auf die Ports war zu erhaschen.

Man kann deutlich sehen, dass ein Netzwerkport verbaut ist, rechts daneben ist eine Abdeckung angebracht, die (wahrscheinlich!) die dahinter liegenden USB-Ports verdeckt.

Weiter nach rechts sind zwei USB Ports unter Schutzkappen aus Gummi zu erahnen. Wenn man sich zum Vergleich das Bild unter der neuen CCU3 ansieht, dann kann die Ähnlichkeit zum Pi3 mit dem neuen Funkmodul doch nur sehr schwer abgestritten werden :-)Auch der Stromanschluss, der für die Versorgung zuständig sein wird, befindet sich an der gleichen Stelle. Der „Feldversuch“ Raspberry Pi3 als Zentrale hat sich ja schon lange mit RaspberryMatic und piVCCU bewährt, daher spricht aus meiner Sicht nicht gegen die Verwendung dieser Hardware.

Natürlich sind das hier alles nur Spekulationen, die auf keinen Fakten seitens eQ-3 oder ELV beruhen.

Hier noch ein kleiner technischer Vergleich, der Daten die bereits über die neue CCU3 bekannt geworden sind.

CCU3 Raspberry Pi3
CPU ??? ARMv8
Architektur 64-Bit 64-Bit
Kerne 4-Kerne 4-Kerne
RAM 1 GB 1 GB
Ports USB-Port für Erweiterungen Ja, 4 Stück
Flash-Speicher 8 GB extern möglich

Andere Einplatinencomputer kämen theoretisch auch in Betracht. Wobei die Spezifikation der CCU3 einige davon bereits ausschließt. Das ASUS Tinkerboard fällt z.B. durch die 2 GB RAM aus dem Rahmen.

Passen könnten vom Formfaktor und von den Leistungsdaten z.B. der ODROID C1 oder der BPI-M2. Das sind jetzt aber alles weitere Spekulationen.

Zu den Kosten der neuen CCU3 gibt es auch einige Gerüchte. Diese bewegen sich im Rahmen von 120-150€.

Es bleibt auf jeden Fall spannend und wir werden Euch natürlich auf dem Laufenden halten, wenn wir weitere Informationen erhalten.

#Gossip ;-)

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4 Kommentare
  1. Alex sagte:

    Hi,

    Odroid, Banana Pi und auch Orange Pi kann man imho ausschließen:

    Es ist mittlerweile ja recht eindeutig, dass die CCU3 auf RaspberryMatic basieren wird. Und RaspberryMatic untersützt nur der Raspberry und das Tinkerboard, wobei zum vermutlichen Zeitpunkt der Planung der CCU3 und des neuen Funkmoduls das Tinkerboard auch noch nicht unterstützt wurde, das kam ja erst vor Kurzem mit den Treibern aus piVCCU.
    Raspberry Compute Module kann man ihmo auch ausschließen, dass passen die 8GB Flash nicht dazu.
    Entweder werkelt da drin also ein Raspberry oder eQ-3 hat selber einen Raspberry Clone erstellt, welcher aber auch auch dem Broadcom SOC basiert.

    Viele Grüße
    Alex

    Antworten
    • Sebastian
      Sebastian sagte:

      Hallo Alex,
      Danke für den Kommentar. Denke ich auch, dass es so sein wird. Weiß Du schon, wie es evtl mit piVCCU weiter geht? Ich selbst bevorzuge ja eher Deinen Ansatz.

      Antworten
      • Alex sagte:

        Hi,

        bis jetzt ist mir die Informationslage deutlich zu nebulös, als dass ich da wirklich schon Entscheidungen treffen kann.

        Was ich aber sagen kann: Es wird definitiv noch eine Version 2.33.x geben, die CCU Firmware ist ja bei eQ-3 bereits im internen Beta-Test.

        Auch kann ich verraten, dass ich grade an einem Parallelprojekt von piVCCU dran bin, welches ohne den LXC Container auskommt, das hatte ich auch schon vor der Ankündigung der CCU3 begonnen. Ziel wird es sein, eine schlankere Lösung für die Anbindung an Homematic zu haben, wenn man primär eine andere Smarthome-Lösung wie ioBroker oder Openhab nutzt. Das wird aber natürlich zu Lasten der hohen Kompatibilität zur CCU2 gehen, daher hatte ich auch vor piVCCU und das neue Projekt parallel zu betreiben. Naja, und dann kam die CCU3 Ankündigung. ;-)

        TL;DR; Ich werde weiterhin dafür sorgen, dass man Homematic und andere Software parallel auf einem SBC betreiben kann.

        Viele Grüße
        Alex

        Antworten

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