Seit einigen Wochen sind wir bezüglich des neuen Homematic IP Wired Systems fleißig am Testen. Dabei haben wir auch einige Erfahrungen mit Selbstbau-Zentralen machen dürfen.

Vor ca. einer Woche veröffentlichte eQ-3 den derzeitig aktuellen Firmwarestand 3.43.15 mit offizieller Integration der Homematic IP Wired Produkte. Dieser wurde bereits innerhalb kürzester Zeit auf die bekannten „Selbstbau“-Lösungen wie RaspberryMatic oder piVCCU portiert.

Nun hatte ich einen Anwendungsfall, in welchem ich an einer CCU3 ausschließlich Homematic IP Wired Produkte betreiben wollte. Ich entschloss daraufhin, einen aus der Bastelkiste entnommenen RaspberryPi mit aktuellem RaspberryMatic aufzusetzen und mit einem Hutschienengehäuse zu versehen. Da für meinen Anwendungsfall keine Funk-Produkte vorgesehen waren, habe ich das Funkmodul auch direkt beim Aufsetzen weggelassen.

Nach dem ersten Start der Zentrale war ich dann sehr überrascht, dass der neue Punkt „Homematic IP Access Points“ nicht in der Systemsteuerung auftauchte.

Nach einigem Herumexperimentieren kam ich dann zu folgendem Ergebnis:

Homematic IP Wired läßt sich derzeit ausschließlich mit dem aktuellen Funkmodul RPI-RF-MOD einbinden. Selbst eine aufgesetzte Installation mit dem „alten“ Funkmodul  HM-MOD-RPI-PCB ließ sich nicht zur Freigabe des Punkts „Homematic IP Access Points“ bewegen.

Das ist in so fern schade, da ich diesen Raspberry Pi für den Einbau in die Verteilung, zusammen mit dem HmIPW-DRAP vorgesehen hatte und ein Funkmodul absolut unnötig ist.

Ich bin gespannt, ob sich hier noch eine Änderung ergeben wird oder die „Community“ Projekte wie RaspberryMatic oder piVCCU diese Restriktion umgehen werden.

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