Es ist nicht wirklich schwer, auch mit einem Smartphone tolle Ergebnisse beim Fotografieren zu erzielen. Das fängt natürlich alles mit der Motivauswahl an und geht dann weiter über die „richtige“ Auslöseposition. Mal kurz nachdenken und ein bisschen den Blickwinkel verändern und schon sieht es ganz anders und meistens auch besser aus. Es gibt es auch viele kleine praktische Helferlein, wie etwa die Smarthonehalterung Shoulderpod S1 (Testbericht) und auch „Profi“ Apps wie ProCam 3 oder Camera+ und so einiges mehr. Aber ein Großteil der Leute die ich kenne, bzw. mit einem Smartphone Fotografieren und Filmen sehe, interessiert das entweder einfach nicht, oder es ist dann doch zu mühselig. Point and Shout ist hier immer noch angesagt und dass sogar bei teuren Spiegelrefelxkameras. Einfach draufhalten und irgendwie wird das schon und gefilmt wird auch immer noch im Hochformat, damit es am TV später besonders gut aussieht.

Mehrere Fotos etwa im Burst Mode (Serienaufnahmen) schießen und sich dann entscheiden müssen, welches Bild jetzt das beste ist und was davon in die Tonne kann, überfordert die meisten leider auch. Das gilt auch für Features wie Live Photo, welche man ein und halt auch ausschalten kann. Es muss also hierfür eine einfache App her, die es sich zur Aufgabe macht, genau diese Anwenderfehler so gut es geht auszugleichen. Microsoft Pix ist so ein Kandidat und nimmt iPhone und iPad Besitzer durch Künstliche Intelligenz die Arbeit ab.

Microsoft-Pix

Pix nimmt alle Kameraeinstellungen selbst vor und so muss man hier nichts mehr auswählen, sondern kann einfach draufhalten. Es werden immer Serienaufnahmen gemacht und die App wählt davon selbständig das beste Bild aus und löscht danach den Rest. Laut Microsoft werden auch Sequenzen kurz vor dem tätigen des Auslösers dafür berücksichtigt. Zusätzlich ist die App auch in der Lage, Gesichter zu erkennen und die Einstellungen für eine optimale Darstellung der Hauttöne vorzunehmen.

Hier seht ihr einen Bildvergleich zwischen der nativen Kamera-App von Apple (links) und rechts von der Pix App. Die Bilder wurden per Fernauslöser von einem Stativ aus getätigt.

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Wird beim Fotografieren eine Bewegung erkannt und hier reicht teilweise schon ein im Wind wehender Strauch aus, dann fertigt sie ein sogenanntes „Live Image“ an. Dabei handelt es sich um ein für wenige Sekunden bewegtes Bild, ähnlich wie man es von Apples Live Photo her kennt, welches als MP4 Video vorliegt. Diese Funktion lässt sich aber wenn gewünscht auch in den Einstellungen deaktivieren.

Bei der Aufnahme von Videos ist die Hyperlapse Technologie integriert, welche durch Stabilisierung die üblichen Verwacklungen mindert, aber nur Aufnahmen in 1080p mit 30 Frames erlaubt. 1080p mit 60 Frames oder sogar 4K mit 30 Frames, wird leider nicht unterstützt, was ich persönlich recht schade finde. Die von der App im Hintergrund benötigte Rechenleistung fordert aber auch ihren Tribut. So erscheint das Ergebnis des geschossenen Bildes, selbst auf einem iPhone 6s Plus, erst nach einer ganz kurzen Denkpause und erst dann ist ein erneutes Auslösen möglich. Das stört mich jetzt nicht weiter, aber sollte an dieser Stelle erwähnt werden.

Die App ist halt Rechenintensiv und erfordert nicht nur iOS 9.0, sondern auch ein Gerät mit 64bit Technologie, also mindestens ein iPhone 5s oder ein iPad Air. Pix ist kostenlos im App Store erhältlich und sollte bei Point and Shout Kandidaten nicht fehlen.

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Eigentlich müssten DECT Telefone schon längst tot sein, doch der Standard hält sich hartnäckig und es gibt für den Hausgebrauch eigentlich keine wirkliche Alternative. Als vergangenen zeiten kennt man noch die alten, großen DECT-Telefone, die gefühlte 10 kg gewogen haben. Doch dem Hersteller AVM ist es gelungen mit dem FritZ! Fon C4 den Markt für sich zu erobern. Ich selbst nutze fast ausschließlich mein iPhone für Telefonate und nur wenige Personen kennen überhaupt meine Festnetz-Nummer.

Fritz-Fon C4

Doch bei meinen Eltern sieht das ein wenig anders aus. Die meisten Telefonate werden nach wie vor über das Festnetz geführt. Daher habe ich vor wenigen Monaten die alte Telefonanlage von Siemens durch schnurlose Fritz! C4 DECT-Telefone abgelöst. Meine Eltern sind sehr zufrieden mit den Geräten und kommen auch bestens mit der Bedienung klar. Das Importieren der Telefonnummern und der Einstellungen kann bequem von der Fritz! Box aus erfolgen. Ein kleiner Nachteil besteht aber nach wie vor. Im Keller ist der Empfang schlecht und teilweise unterbrochen. Wer mehr über die Technologie hinter DECT erfahren will, sollte sich den Artikel in der Wiki dazu ansehen. Weiterlesen

Ich gehe gerne Joggen und habe in den letzten Jahren etliche Kopfhörer getestet. Angefangen bei großen over-ears, bis hin zu wasserdichten in-ears, die auch fürs Schwimmen geeignet sind. Alle haben Vor- und Nachteile. Gestern habe ich von Anker die neuen SoundBuds zugeschickt bekommen und konnte mir auch von diesen Sport-Kopfhörern eine Meinung bilden. Die Kopfhörer werden offiziell am 29.08.2016 im Handel erhältlich sein. Ich habe die Kopfhörer bereits vor dem Verkaufsstart bei einer schnellen Runde durch den Park testen können und will Euch hier einen Überblick über die neuen Anker SoundBuds geben.

Anker SoundBuds Überblick

Wie von Anker gewohnt, kommen die Kopfhörer in einer schicken Verpackung daher. Zum Lieferumfang gehören neben den Kopfhörern 3 unterschiedliche große Gummis für die Ohren. Montiert sind die Gummis in der Größe M. Zusätzlich ist eine kleine Tasche für den Transport, ein microUSB-Kabel und ein Ersatz-Nackenband vorhanden. Weiterlesen

Die Wandersaison steht ja wieder vor der Tür und damit die optimale Voraussetzung, deine Tour mit ein paar Geocaches zu kombinieren. Geocaching? Ist das nicht die Suche nach versteckten Plastikdosen? Ja, so kann man es auch nennen, allerdings bietet das „Cachen“ noch weitaus mehr, als nur im Dreck nach Dosen zu suchen (wie es manche auch bezeichnen).

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Uns gefällt die Suche nach Geocaches, weil wir dadurch immer wieder neue versteckte Plätze finden, die wir ansonsten wahrscheinlich nie so gefunden hätten. Sogar vor der Haustür, auf bekannten Wanderstrecken führen manche Geocache Verstecke an einzigartige Plätze, ab von den vielbegangenen Routen. Auf Reisen in unbekannten Regionen und Ländern sind Geocache Plätze manchmal wirkliche Geheimtipps, die nicht einmal im Reiseführer stehen.

Genug des Lobes auf das Geocachen – beim aktuellen PokemonGo Hype, darf man schon mal die Vorzüge anderer Outdoor Games hervorheben, oder? Weiterlesen

Nach nicht einmal zwei Jahren hat sich mein Neato Signature leider verabschiedet. Die Anzeige im Display hat permanent symbolisiert, dass das Gerät laden würde. Egal ob er mit der Dockingstation verbunden war oder nicht. Dadurch ließ sich natürlich kein Reinigungsvorgang starten. Nach kurzem Kontakt mit dem Kundenservice von Neato wurde mir gesagt, dass ich außerhalb der einjährigen Garantie bin und ich Pech hätte. Der Händler hatte angeboten, einen Kulanzantrag bei Neato zu stellen. Ich hätte das Gerät aber vorher zum Händler schicken müssen – alles auf meine Kosten. Leider habe ich nicht bei Amazon bestellt :(
NeatoSignature-PCB
Da ich die Chance für relativ gering hielt, dass der Kulanzantrag funktionieren würde, habe ich mich selber ans Werk gemacht. Erfolgreich! Die Reparaturkosten lagen bei ca. 2 Euro.
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Smart Home ist die Zukunft des Wohnens. Bereits seit einigen Jahren entwickeln viele Hersteller intelligente Wohnsysteme, die etwa Heizkörper steuern, das Licht beim Verlassen des Zimmers ausschalten oder Jalousien automatisch schließen und noch viel mehr können. Dabei werden elektronische Geräte miteinander vernetzt und können somit untereinander kommunizieren und in unserm Smart Home Bereich finden sich viele Beispiele.

Angeboten werden sehr viele Systeme, etwa von Homematic, Honeywell, RWE, Gigaset oder Devolo. Jeder Hersteller hat dabei andere Schwerpunkte gesetzt und ganz eigene Funktionen in die Systeme integriert – seien es Alarmanlagen, Energiesparsysteme oder hoch komplexe Automatisierungssysteme für den Haushalt. Unter die Lupe nehmen kann man die neueste Generation solcher Systeme unter anderem auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) am 4. bis 7. September in Berlin. Doch fast immer bestimmen folgende drei Bereiche die neuen Techniken: die Energieoptimierung, Diebstahlsicherung und die Automatisierung des Haushalts.

House Weiterlesen

Die Ergebnisse der kostenlosen Foto-Filter (Gemälde) App Prisma sind sehr beeindruckend und jetzt auch offline auf dem Gerät anwendbar. Bis dato waren die Bildverfremdungen nur durch einen Hintergrundupload in die Cloud des Anbieters, mit Sitz in Russland möglich. Jetzt lassen sich je nach Filter die Kunst-Stile auch ohne Verbindung zum Netz anwenden.

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Prisma verwandelt mit aktuell 35 verschiedenen Filtern, eure Fotos in sehr schöne Gemälde, welche sich danach exportieren und natürlich in den sozialen Medien teilen lassen

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Ich bin ein großer Fan von portablen Boxen. Wir haben im Blog bereits einige Kandidaten vorgestellt, ob diese nun leistungsstark wie der Bose Soundlink mini, wasserdicht wie der InaTeck oder aber extrem klein, portable und trotzdem leistungsstark ist, wie der Anker SoundCore nano.

Anker SoundCore nano

Ich habe das kleine Testgerät zum Testen erhalten und war anfänglich etwas verdutzt wegen der kleinen Verpackung. Es sollte ja eine Box sein und kein USB-Kabel. Der Größe der Verpackung nach zu urteilen, konnte da nichts Gutes kommen, doch weit gefehlt. Nach dem Öffnen kommt ein kleiner, schicker Aluwürfel daher, der etwas an einen zu klein geratenen MacMini mit Bohrungen an der Oberseite aussieht. Geziert wird der kleine Würfel von einem eingraviertem Anker Logo. Weiterlesen