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Wenn Sie heute einen neuen Arbeitsplatzrechner erwerben ist dieser in der Regel bereits durch den Hersteller mit einer Windows Lizenz ausgestattet worden. Hierbei handelt es sich dann um eine sogenannte OEM-Lizenz. OEM bedeutet Original Equiment Manufacturer und bezeichnet die großen Hardwarehersteller wie HP oder Lenovo die von Microsoft die Genehmigung erhalten haben Ihre Geräte mit besonders günstigen Lizenzen auszustatten.

OEM-Lizenzen sind preislich sehr attraktiv und besitzen entsprechend einige Einschränkungen. Die bekannteste Einschränkung ist wohl die Hardwarebindung. Beispielsweise lässt sich eine Windows 7 Lizenz nach dem Ausfall eines Notebooks nicht auf ein Ersatzgerät übertragen. Die Lizenz stirbt mit dem Gerät.

Microsoft_Koeln

Eine weitere Einschränkung, die eine OEM-Lizenz mit sich bringt, ist das fehlende Re-Imaging-Recht. Die Lizenz, die mit der Hardware gekauft wurde, ist nur in Verbindung mit dem vom Hersteller bereitgestellten Windows Image gültig. In der Regel enthalten die von den OEMs bereitgestellten Images neben dem Betriebssystem und den Treiber verschiedene Tools auf die die meisten Anwender sehr gut verzichten können. Aufgrund des nicht vorhandenen Re-Imaging-Rechts ist es nicht erlaubt kurzerhand eine “neutrale” Windows CD zu nehmen und den Rechner neu zu installieren, auch wenn dies technisch möglich ist. Eine Neuinstallation ist nur mit dem Datenträger erlaubt, der zusammen mit dem Gerät ausgeliefert wurde. Weiterlesen

Wer die Mediatheken Inhalte der verschiedener öffentlich-rechtlicher Sender wie 3Sat, ARD, ARTE, KiKa, MDR, ORF, SRF, ZDF usw. downloaden möchte, um diese offline etwa im Urlaub zu konsumieren, dem empfehle ich die kostenlose Software MediathekView.

Nach Beiträgen kann man einfach suchen und die Suchergebnisse lassen sich dann noch weiter verfeinern und das gewünschte Ergebnis lässt sich dann in verschiedenen Qualitätsstufen direkt herunterladen. Systemanforderungen sind keine vorhanden und MediathekView läuft neben Windows auch unter Linux auch auf dem Mac. Auf dem Mac muss zusätzlich der ebenfalls kostenlos erhältliche VLC Media Player vorhanden sein. Wenn gewünscht können auch Serien abonniert werden, damit auch die zukünftigen Folgen direkt auf der eigenen Platte landen.

Wer die Meldung „Windows hat einen fehlerhaften Ordner auf einer Festplatte vorgefunden“ erhält, und dann die Wiederherstellung als angeblichen Lösungsweg auswählt, wird einem kleinen hinterlistigen Bot namens „Beta Bot“ die Tür öffnen. Also Vorsicht !

Der Antivirus Hersteller G Data hat diesen neuen Bot entdeckt, der mit einem wirkliche gemeinen Trick versucht, den Virenscanner zu deaktivieren. Dafür benötigt der Bot Admin Rechte auf dem System und die bekommt er, indem er eine gefälschte Fehlermeldung anzeigt. Der User soll glauben, dass sein Ordner Dokumente defekt sei, und eine Wiederherstellung hier notwenig ist.

Beta-Bot 1

Klickt der Nutzer auf „Dateien wiederherstellen“, erscheint ein Dialog der Windows Benutzerkontensteuerung (UAC) und dieser Dialog ist tatsächlich echt. Sobald der User der Wiederherstellung zustimmt, verleiht er dem Bot die notwendigen Admin Rechte, die er benötigt um den Virenscanner abzuschalten. Nachdem der Bot auf dem System ist, beginnt er mit seiner eigentliche Bestimmung: Er startet DDoS-Attacken und ermöglicht seinem Besitzer auch den Fernzugriff auf das befallene System.

Wie kann man sich dagegen schützen?

  1. Nachdenken bevor man klickt! Systemmeldungen immer aufmerksam lesen und nicht einfach auf „Ja“ oder „OK“ klicken. Wenn man sich unsicher ist, jemanden fragen der sich besser mit Computern auskennt. Googeln nach der angezeigte Meldung hilf auch recht häufig weiter.
  2. Eine aktuelle und Sicherheitslösung mit einem Schadcodescanner, Firewall, Web- und Echtzeitschutz gehören zur Grundausstattung eines jeden Windows Systems. Kaspersky und hier speziell die Internet Security Suite sind dafür perfekt geeignet.
  3. Windows benötigt seine regelmäßigen Updates um bestehende Sicherheitslücken zu schließen. Diese gibt es an jedem zweiten Dienstag des Monats, welher als Patch Day bezeichnet wird. Also Windows Updates regelmäßig durchführen.
  4. Eine regelmäßige Datensicherung auf eine externe Festplatte ist mit Abstand der beste Schutz im Fall der Fälle, welcher leider durch unterschiedliche Faktoren auftreten kann. Mit Acronis True Image, kann man das gesamte Betriebssystem inkl. aller Daten und Einstellungen komprimiert und voll automatisch auf eine externe Festplatte sichern, wie ich es bereits in einem Beitrag beschrieben habe.

Wenn man eine Festplatte formatieren, partitionieren, zusammenfügen oder die Größe des verfügbaren Speicherplatzes ändern möchte, geht das zwar rudimentär auch ab Windows 7 mit Bordmitteln, wenn aber diese Vorgänge unerklärlicherweise abbrechen, oder spezielle Formate gewünscht sind muss eine alternative Software verwendet werden.

EaseusPartitionMaster 1

Mit der kostenlosen „Easeus Partition Master Home Edition“ unterteilt man Festplatten in mehrere Laufwerke (Partitionen), verschiebt bestehende Partitionen oder ändern deren Größe mit nur wenigen Mausklicks. Das gilt auch für versteckte Partitionen, wie Sie meistens von Herstellern für die Recovery Daten erstellt werden. Im Ernstfall rettet das Programm sogar die Inhalte versehentlich formatierter oder defekter Partitionen. Die eingebaute Datenträger-Analyse überprüft die Festplatte auf fehlerhafte Sektoren. Das Verwalten der Laufwerksbuchstaben ist ebenfalls möglich und es gibt Funktionen zum sicheren Löschen von Festplatten. Der Leistungsumfang der kostenlosen Home Edition reicht für die meisten Aufgaben sicherlich aus. Wer mehr braucht kann für knapp 20,00 zur Pro Version greifen oder für knapp 90,00€ die Server Version verwenden, welche wie der Name schon sagt auch auf Windows Servern läuft.

windows_PasswordWenn man das Passwort für Windows 7 vergessen hat, oder eine gebrauchtes System gekauft hat, kann das ein echtes Problem darstellen und man hat dann zwei Möglichkeiten: Entweder Windows neu installieren und zumindest alle Programme und Einstellungen verlieren, denn die Festplatte kann ja ausgebaut und mit einem passenden Adapter per USB an einen anderen Rechner gehangen werden um die Daten zu sichern, oder sich mit der folgenden Schritt für Schritt Anleitung wieder Zugang zum System verschaffen. Weiterlesen