Die Schlagzeile „Apple Touch-ID schon gehackt“ zieht zwar erstmal viele Leser an, weicht aber dann doch stark von der Realität ab. Ja der Chaos Computer Club (CCC) hat 3 Tage nach dem Verkaufsstart vom iPhone 5S dessen Fingerabdrucksensor (Touch ID) gehackt, oder sagen wird doch mal der Genauigkeit halber, der CCC hat den Sensor überlistet. 

Touch-ID

Aber wenn man sich mal kurz an das Jahr 2008 erinnern möge, denn damals hat der CCC sich den Fingerabdruck von Minister Schäuble über ein überreichtes Glas besorgt und auf die gleiche Art einen Fingerabdruck nachgebaut. Also erstmal ist die Vorgehensweise nichts neues und natürlich ist ein biometrischer Schutz nicht 100% sicher, das hat ja auch nie einer behauptetet, auch Apple nicht. Vergessen wir hier bitte auch nicht, es ist ein kann und kein muss, den Sensor zu verwenden. Wer möchte kann bei seinem Gerätecode und dem Passwort für den AppStore bleiben. 

Doch was den Ablauf des „Hacks“ vom CCC angeht, ist dieser nicht an die Realität geknüpft. Was soll denn die Sicherheitskombination, aus Touch ID und der Aktivierungssperre (ich berichtete) unter iOS 7 bewirken? Sie soll die Diebstähle von iPhone und iPad reduzieren und das tut sie definitiv.

Der CCC benötigte einen gut lesbaren Fingerabdruck des Besitzers, um den dann zu digitalisieren und nachzubearbeiten. Im Anschluss wurde dieser Abdruck dann auf eine Folie gedruckt, das Druckbild wird dann Latexmilch oder Holzleim aufgetragen, die getrocknete Flüssigkeit enthält anschließend ein Relief-Abbild des Fingerabdrucks. Feuchte man diesen Abdruck leicht an, lässt sich ein iPhone 5S damit entsperren. Hat ein Dieb auch meinen Fingerabdruck? NEIN und kann er einen Abdruck von der iPhone Glasscheibe verwenden/gebrauchen? NEIN. Na merkst du was?

Viele Smartphone Besitzer haben weder eine Gerätesperre, noch bietet Ihr Smartphone eine Aktivierungssperre an und bei einem Verlust lassen sich Daten kompromittieren und am Ende wird das Gerät auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt und verkauft. Selbst wenn eine Gerätesperre vorhanden ist, lassen sich alle „anderen“ Smartphones ohne große Kenntnisse per Hardreset zurücksetzen, das ist die bittere Realität!

Ein mit iOS 7 ausgestattetes Gerät, mit einer aktiven Aktivierungssperre ist für einen Dieb unbrauchbar, weil er nicht die Apple iCloud Daten des Besitzers kennt und dann nicht am Aktivierungsserver von Apple vorbeikommt und somit ist das Gerät nicht zu verkaufen. Wenn jetzt noch ein weiterer Schutzmechanismus, die Daten auf dem Gerät vor dem Zugriff unbefugter Personen schützt, ist das doch ein großer Vorschritt. Ob nun Touch ID oder der klassischer Gerätecode verwendend wird, ist hierbei auch egal. Es gibt aber nunmal viele Menschen, die es zu „lästig“ finden, immer einen Gerätecode oder ein Muster einzugeben, bevor sie das Gerät verwenden können. Dann wird entweder der Schutz komplett deaktiviert, oder die Zeit ab dem der Schutz (bei Nichtbenutzung) aktiv wird, ist einfach zu hoch eingestellt.

Wenn Apples Touch ID solchen Menschen hilft, Ihr Gerät zu schützen, weil das entsperren einfach und bequem geht und halt nicht mehr lästig und nervig ist, dann ist das gut so. 

Viele Menschen leiden unter dem täglichen Stress Ihres beruflichen Alltags und daher ist es sinnvoll, sich auch einmal für ein paar Minuten (etwa zwischen den Meetings) zu erholen und neue Kraft zu tanken. In Japan etwa, wird den Angestellten Mittags ihr Nickerchen auch „Powernapping“ genannt seit Ewigkeiten gewährt, denn Schlafpausen steigern erwiesenermaßen die Konzentration und Leistungskraft.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz sieht das aber leider noch anders aus. Hier wird das kurze Nickerchen gegen das Leistungstief immer noch mit Faulheit gleichgestellt. Es muss ja nicht gleich ein Mittagsschlaf sein, wer aber die Möglichkeit hat, sich dann zumindest für ein paar Minuten zu erholen, der sollte sich den kostenlosen Service calm.com (calm steht im englischen für Ruhe & Stille) einmal genauerangucken.

Calm_pc

Calm hat es sich zur Aufgabe gemacht, uns beim abschalten für paar Minuten (die Zeit definiert jeder selber) zu unterstützen. Dazu kann man entweder einfach mit einem Browser auf calm.com gehen und zwischen verschiedenen, mit Musik oder Geräuschen untermalten Szenen wählen, die einem bei der Entspannung helfen sollen. Sobald man die Maus auf die linke Seite bewegt, erscheint ein Menü indem man eine „feste“ Zeit definieren kann und auf Wunsch, wird die Erholungsphase von einer Sprecherin begleitet.

Natürlich kann man die Webseite einfach solange aufrufen wie man möchte, aber es hilft evtl. sich eine „feste“ Erholungszeit vorzugeben. Bei der Benutzung im Browser empfiehlt sich auch die Darstellung im Vollbildmodus, welcher in den meisten Browser durch drücken der Taste F11 aktiviert und wieder deaktiviert werden kann.

Calm bietet auch eine passende und kostenlose iPhone App an. Diese läuft auch auf dem iPad (im iPhone-Modus), wo es auch deutlich mehr Sinn macht, bezogen auf das kleinere Display vom iPhone, gegenüber dem iPad. Aber evtl. wird hier noch was direkt fürs iPad nachgereicht.

?Calm: Meditation und Schlaf
Preis: Kostenlos+

Nach der Installation der App, werden eine Vielzahl an kostenlosen mit Geräuschen, oder Musik untermalten Szenen nachgeladen. Per In-App-Kauf lassen sich aber auf Wunsch auch noch weitere Pakete erwerben.

Das ganze ist eine feine Sache wie ich finde und könnte dem ein oder anderem helfen, etwas entspannter durch den Tag zu kommen.

Wer Evernote etwa per Microsoft SCCM verteilen möchte und dafür am liebsten eine msi Datei verwendet, wird diese nicht beim Hersteller zum Download finden.

evernote

Aber die msi Datei lässt sich recht einfach exportieren. Dazu einfach die exe Datei starten und im Temp Verzeichnis des Users, wird dann die MSI abgelegt und kann dann für ein Deployment verwendet werden.

Mit iOS 7 hat eine Funktion Einzug gefunden, welche auf der einen Seite sehr nützlich ist und seit langem vermisst wird, aber auf der anderen Seite einen auch sehr verärgern kann, was aber „nicht direkt“ an Apple liegt. Die Rede ist von den Automatischen App-Updates, welche man unter Einstellungen > iTunes & App Store > Updates ein- und ausschalten kann.

App-Updates Weiterlesen

Wer ein schwarzes Lightning-Dock (Amazon-Link) für sein iPhone 5 benötigt, sollte sich mal folgendes Angebot bei Amazon anschauen. Hier gibt es nämlich für nur 6,98 € inkl. ein passendes Dock mit einem zusätzlichen Lightning-Kabel. Das Dock von iProtect ist für den Preis vollkommen in Ordnung und dient als günstige Lade- und Syncstation.

iPhone5_Dock_ iProtect

Passend zur heutigen offiziellen Freigabe von iOS 7, wurde auch die Webseite icloud.com auf das neue Flat Design des mobilen Betriebssystems angepasst.

icloud_macbook

Kein Angst ich bin jetzt nicht unter die großen Haushaltsgeräte-Tester gegangen, aber wenn es wirklich sinnvolle Helferlein für den Haushalt gibt und diese dann noch über einen Stromanschluss verfügen, ist es einen Beitrag bei technikkram wert. Nun also zu meinem Testbericht vom Philips SoupMaker (Link), welcher dieses Jahr auf der IFA vorgestellt wurde und ein fester Bestandteil meines Haushalts geworden ist.

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SSD oder HDD? Vor dieser Frage stehen Käufer, die sich einen neuen PC oder Laptop oder einen neuen Massenspeicher zulegen möchten. Im Vergleich mit konventionellen Festplatten bieten die flash-basierten Solid-State-Platten verschiedene Vorteile. Doch rechtfertigt sich dadurch tatsächlich der deutlich höhere Preis?

Vor-und Nachteile von SSD und HDD-Festplatten im Vergleich

Verschiedene Faktoren sind für die Kaufentscheidung bei Massenspeichern relevant. Bei den meisten hat die SSD die Nase vorn. Doch auch Flash-Speicher haben Nachteile: SSDs wie die Samsung 840 Evo (1TB) kosten mehrere hundert Euro (Link)

SSD 04

Geschwindigkeit

Der größte Vorteil der flash-basierten Solid-State-Platten (SSD) ist die Geschwindigkeit. Derzeit sind SSD Platten die schnellsten auf dem Markt erhältlichen Massenspeicher. Dies zeigt sich bereits beim Hochfahren von einem Gerät (Notebook oder PC), das mit einer solchen Festplatte ausgestattet ist. Die Bootdauer reduziert sich zum Teil um die Hälfte. Doch auch bei anderen alltäglichen Arbeiten mit PC oder Notebook zeigt sich eine deutliche Zeitersparnis aufgrund der höheren Geschwindigkeit. Die Zugriffszeit einer SSD beim Öffnen von Programmen oder beim Kopieren von Dateien beträgt oft nur ein Hundertstel der Zugriffszeit einer konventionellen Festplatte. SSD Platten ermöglichen vor allem höhere Schreib- und Lesegeschwindigkeiten, weil sie Halbleiterspeicher benutzen, und erreichen die zwei- bis fünffache Geschwindigkeit. Selbst ältere Geräte lassen sich durch den Einbau einer SSD beschleunigen. Dies bietet den Vorteil, dass auf älteren Geräten moderne Software verwendet werden kann, weil sie mit dem Flash-Speicher dann schnell genug sind. Weiterlesen