Mit der DS115 (Link) wirft Synology eine NAS mit einer Bay, einer starken CPU und einer klasse Ausstattung in den Ring. Mit dieser Kombination könnt Ihr einen kostengünstigen Plex-Server betreiben, der dabei den Komfort eines vollwertigen NAS-System bietet.

DS115

Ich habe bereits einige Artikel über Plex, die Installation und Einrichtung geschrieben (zum Artikel). Meinen Plex-Server betreibe ich auf einer Synology DS214play (Link). Doch von vielen Lesern kam die Rückmeldung, dass das vorgestellte System leider viel zu teuer ist und daher nicht in Frage kommt. Der Plex-Server auf dem Raspberry Pi ist trotz der guten Anleitung (zum Link) für viele zu umständlich und unkomfortabel zu betreiben und scheidet daher auch aus. Ich denke für diejenigen unter euch, die bisher unschlüssig waren kann ich eine gute Alternative präsentieren.

Um ein Plex-Netzwerk aufzubauen benötigt Ihr einen Server und einen bzw. mehrere Clients mit denen Ihr die gespeicherten Medien abspielen könnt. Was Plex ist und wie es funktioniert könnt Ihr in diesem Artikel nachlesen.

Die Kombination die ich euch vorstellen möchte besteht aus der DS115 NAS und dem Amazon FireTV Stick (Link). Auf diesem lässt sich kinderleicht Plex installieren.

Die CPU der DS115 NAS ist ideal für den Betrieb eines Servers. Leider aber etwas zu schwach um die vorhandenen Medien zu transcodieren. Das bedeutet, dass das Wiedergabegerät die Formate der vorliegenden Medien unterstützen muss. Hier kommt der FireTV-Stick ins Spiel. Dieser bietet verschiedene Codecs, sodass fast alle gängigen Medien ohne Probleme wiedergegeben werden können. Falls Ihr einen Samsung TV (der neueren Generation) euer eigenen nennen dürft, könnt Ihr hier die Plex-App installieren. Mein Modell (Link) spielt alle gängigen Medien ab, sodass auf einen zusätzlichen Player in Gänze verzichtet werden kann.

Nun zu den technischen Daten der NAS: Das Gerät kann eine 3,5″ Festplatte aufnehmen mit einer maximalen Kapazität von 8TB.

Die Dual-Core CPU arbeitet mit einer 800 MHz Taktfrequenz und kann auf 512 MB RAM zurückgreifen. Zusätzlich zur internen Festplatten können externe Geräte über einen USB 3.0, einen USB 2.0 und einen eSATA-Port angeschlossen werden.

Das Highlight der NAS ist aber das Betriebssystem. Ich habe schon viele NAS-Systeme getestet, für den Heimbereich bietet Synology mit dem DiskStation Manager (Link zum Hersteller) eine sehr intuitiv zu bedienende Oberfläche. Die Konfigurationsmöglichkeiten sind sehr groß und es stehen regelmäßig Updates bereit.

Zusätzliche Programme wie Plex oder Cloud-Dienste wie Seafile (Artikel) lassen sich ohne Aufwand über die Paketverwaltung nachinstallieren.

 

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