Es gibt sehr gute Gründe (siehe auch WDR Reportage „Die Einsteiger„) seine Immobilie gegen das Betreten fremder Personen zu schützen. Ich werde hier im Blog das Thema intensiver beleuchten und euch verschiedene Produkte vorstellen, mit denen man sein Eigenheim in einem finanziell recht geringen Umfang absichern kann.


Fangen wir mal mit den Kameras für den Außenbereich an, denn eine Überwachung per Video ist inzwischen fester Bestandteil vieler Sicherheitskonzepte. Sie ermöglicht die zentrale Kontrolle von mehreren Zugängen bzw. schwer einsehbaren Bereichen und es können auch erfasste Bewegungen aufgezeichnet werden. Weiterhin haben Videokameras auf potentielle Einbrecher auch eine recht abschreckende Wirkung.

Der Hersteller HiKam hat mit seinem Model A7, eine IP66 zertifizierte und somit auch Wasserfeste HD Kamera für den Außenbereich auf den Markt gebracht. Die HiKam A7 kann per WLAN (2.4GHz, b/g/N) oder Kabel ins heimische Netzwerk eingebunden werden und arbeitet mit Bewegungsmeldern im 433 MHz Bereich zusammen. Die Einrichtung der Kamera/s ist sehr einfach und ein Zugriff von unterwegs ist mit der App für Android und iOS jederzeit und ohne irgendwelche Änderungen am eigenen Netzwerk (DynDNS, Portfreigabe usw.) möglich. Die Kamera konnte mich in jeder Hinsicht überzeugen und somit, sind jetzt insgesamt 5 Stück am Haus angebracht.

HiKam_A7-HW

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Verarbeitung, Maße und Montage

Bei der Verarbeitung gibt es wirklich nichts zu bemängeln, denn die HiKam A7 ist mit ihren 6cm Durchmesser und einer Gesamtlänge von ca. 15cm, komplett aus Metal gefertigt und wirkt sehr hochwertig. Die Montage ist einfach und schnell erledigt. Als erstes wird eine kleine Basisplatte am gewünschten Ort montiert und darauf wird die Kamera mit 3 Schrauben befestigt. Die Kamera lässt sich in fest jeder Position anbringen bzw. drehen und schwenken und wird dann einfach mit Schrauben fixiert. Somit hält sie auch einem heftigen Sturm (hatte ich die Tage erst) locker stand.

Tipp um die richtige Position der Kamera zu finden

Man sollte die Kamera zuerst ins Heimnetzwerk und in die HiKam App einbinden und kann sich dann auf Smartphone oder Tablet das Livebild anzeigen lassen und findet so sicherlich am besten die richtige Position für die Montage.

Achtung: Grundsätzlich darf jeder auf seinem Grundstück machen was er möchte, also auch Videokameras installieren. Die Installation von Videokameras wird jedoch dann unzulässig, wenn durch die Aufnahmen die Rechte Dritter beeinträchtigt werden. Dies kann dann der Fall sein, wenn etwa ein öffentlicher Weg, die Zuwegung eines anderen Grundstückes oder die gemeinsame Zuwegung eines Mehrfamilienhauses durch die Aufnahmen der Videokamera mit “überwacht” wird.

Bemerkt ein Dritter, dass die Videokamera nicht nur das private Grundstück überwacht, kann dieser unter Umständen die Unterlassung der Aufnahme gerichtlich durchsetzen.

Quelle via: MKB Rechtsblog

An der Kamera ist ein fester und isolierter Kabelbaum mit eine Länge von ca. 30 cm vorhanden und an diesem wird dann (wenn gewünscht) ein Netzwerkkabel und das Stromkabel angeschlossen. Letzteres hat eine Länge von ca. 5 Metern und das Netzteil mit 1A Leistung hat die Maße eines gängigen Handynetzteils und ist somit relativ kompakt und 2 Stück passten bei mir ohne Probleme in eine Abzweigdose, die ich am Dachvorsprung angebracht habe. Die beiden Antennen für WLAN und 433 MHz können auch in alle möglichen Richtungen bewegt werden und somit sollte man eigentlich überall ein passendes Plätzchen für die Kamera finden können.

HiKam_A7-HW2

Die Einbindung der Kamera in das Heimnetzwerk

Dieser Vorgang ist sehr schnell erledigt und hierfür benötigt man lediglich die kostenlose HiKam App für Android oder für IOS und schon kann es mit der Einrichtung losgehen.

HiKam
Preis: Kostenlos

Beim ersten Start der App muss man sich ein kostenloses Konto erstellen um die Kamera einbinden und konfigurieren zu können. Aktuell benötigt man noch pro Smartphone oder Tablet, welches von extern auf die Kamera zugreifen oder verwalten möchte, ein separates Konto. Hierfür wird aber keine E-Mail Adresse oder sonstige persönlichen Daten benötigt, sondern man denkt sich einfach einen Benutzernamen und ein Passwort aus und mehr braucht es nicht. Laut des Herstellers, soll dieser Umstand aber in Q1 2016 behoben werden.

HiKam_A7-Konto1

In der Praxis brauche ich auch nur ein Konto und konfiguriere die Kameras auf dem iPhone und ich bin auch der einzige der von unterwegs auf die Kameras zugreifen will. Der Zugriff im lokalen Netzwerk, ist aber ohne jeglichen Account und auch in vielen anderen Apps möglich, welche ONVIF oder RTSP unterstützen. Man könnte sich aber auch mehrere von den Accounts anlegen.

Hintergrundinfos zu ONFIV

Die ONVIF-Initiative (Open Network Video Interface Forums, dt. = offenes Forum für Netzwerk-Videoschnittstellen) wurde 2008 als offenes Industrieforum von den Unternehmen Axis, Bosch und Sony gegründet und hat sich das Ziel gesetzt, einen globalen Schnittstellenstandard für IP-basierte Sicherheitsprodukte zu schaffen.


Heute wird ONVIF von der Mehrheit aller wichtigen Hersteller von IP-Video- und Überwachungstechnikprodukten unterstützt. Damit ist mit ONVIF auch zwischen Sicherheitsprodukten unterschiedlicher Produzenten eine herstellerübergreifende Produktkompatibilität geschaffen worden, wie man es zum Beispiel von den Home-Entertainment-Geräten schon seit langen Jahren kennt.

So kann man z. B. eine IP-Kamera des einen Herstellers problemlos an ein Überwachungsterminal eines anderen Herstellers anschließen. Durch ONVIF ist ein offener Schnittstellenstandard geschaffen, mit der die Komponenten Informationen austauschen und gemeinsam in einem System nutzen.

Quelle: experto.de
Hintergrundinfos zu RTSP

Das RealTime Streaming Protocol (RTSP) ist ein Netzwerkprotokoll zur Steuerung der kontinuierlichen Übertragung von audiovisuellen Daten (Streams) oder Software über IP-basierte Netzwerke. Mit ihm wird die Session zwischen Empfänger und Server gesteuert. RTSP ist ein text-basiertes Protokoll und ähnelt im Aufbau und Verhalten HTTP. Die Kommunikation findet standardmäßig über den Port 554 (alternativ auch 8554) wahlweise über UDP oder TCP statt. Das Protokoll wurde von der IETF MMUSIC Group entwickelt und 1998 im RFC 2326 standardisiert.

Während in der Praxis meistens das Real-Time Transport Protocol (RTP, RFC 3550, Juli 2003) zur Übertragung von Daten in Echtzeit dient (RTSP ist protokollunabhängig), besteht die Funktion von RTSP hauptsächlich in der Steuerung der Datenströme; über RTSP selbst werden keine Nutzdaten übertragen, daher wird RTSP gelegentlich auch als »Netzwerk-Fernbedienung« bezeichnet. Die Steuerung der Übertragung erfolgt durch das RealTime Control Protocol (RTCP).

RTSP ist für multimediale Datenströme etwa das, was HTTP für HTML-Dokumente ist; im Gegensatz zu HTTP kennt RTSP jedoch Zustände und ist bidirektional, das heißt sowohl Client als auch Server können Anfragen absetzen. Ansonsten werden in RTSP wie auch bei HTTP die Nachrichten in Request (zum Initialisieren einer Sitzung) und Response (zur Beantwortung der Anfrage durch eine Statusmeldung) aufgeteilt.

Die Elemente einer multimedialen Präsentation werden durch die Markup-Sprache Synchronized Multimedia Integration Language (SMIL; SMIL 1.0 ab 1997, SMIL 2.0 ab 2001) definiert, aggregiert und zeitlich synchronisiert.

RTSP-fähige Streaming-Server sind unter anderem der Helix Server sowie der QuickTime Streaming Server (seit 1999). Eine frei verfügbare Implementation (GPL oder LGPL) ist der ffserver des FFmpeg Projekts.

Weiter verwendet das Software-Unternehmen Microsoft seit der Übernahme von Softricity Inc. RTSP in ihrem Software-Verteilungssystem App-V (vormals SoftGrid), um Anwendungen vom Server zum Client so zu streamen, dass der Client die Software so bald wie möglich nutzen kann, auch wenn sie noch nicht vollständig heruntergeladen ist.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Real-Time_Streaming_Protocol

Nachdem man die HiKam App geladen und ein Konto erstellt hat, kann man auch schon die Kamera hinzufügen. Bei einer neuen Kamera stehen einem die Optionen „Smart Scannen“ oder „AirLink“ zur Verfügung. Bei AirLink wird das Netzwerk nach neuen Kameras durchsucht und bei Smart Scannen erstellt man einen QRCode, welchen man einfach vor die Kamera hält und dieser beinhaltet SSID und Kennwort eures WLANs.

HiKam_A7-Konto1

HiKam_A7-Konto2

Am Ende muss man noch das Standard Gerätepasswort (123) ändern und kann dann bereits auf die Kamera zugreifen. Hier sollte man aber direkt noch prüfen, ob ein Firmware-Update bereitsteht

Bildqualität und Blickwinkel

Im Gegensatz zu anderen Modellen in der Preisklasse, bekommt man hier anstatt der üblichen 40° einen Blickwinkel von ganzen 75° mit einer Brennweite von 3.6mm. Die Auflösung der Kamera beträgt 720p (1280×720 Pixeln mit 1.3MP) und das Ergebnis ist am Tage und auch in der Nacht dank der 24 Infrarot LEDs einfach nur großartig.

Hikam-M-sight1

Hikam-M-sight2

Die Videoaufzeichnung per Bewegungsmelder

Die Kamera hat einen eingebauten Bewegungsmelder, welcher bei Erkennung ein Video in einer Länge von 1, 2 oder 3 Minuten aufnimmt. Die Videos werden auf dem internen 16 Gigabyte Speicher abgelegt und wenn der Speicher voll ist, fallen die ältesten Videos hinten runter. Der verbaute Bewegungsmelder ist aber sehr empfindlich, so das alleine durch das Bewegen von Ästen und Sträuchern, es zu einer Aufnahme kommt.

HiKam_PIR_SensorDaher empfiehlt sich das koppeln mit einem Bewegungsmelder, welcher 433 MHz unterstützt und HiKam bietet selber einen solchen Sensor an. Es werden aber auch alle anderen Hersteller unterstützt und es können mehrere Kameras mit einem Sensor gekoppelt werden, welcher dann zum Auslösen von allen Kameras führt. Die externen Sensoren empfehlen sich, weil sie sind nicht so empfindlich sind und sich auch besser bzw. an anderen Orten als die Kamera zu positionieren lassen. In einem separaten Artikel werde ich darauf noch genauer eingehen.

HiKam unterstützt drei unterschiedliche Auslösemechanismen
  • Bewegungsdetektor mit Bildabgleich,
  • eingebauter Passiv-Infrarot-Sensor (PIR) (Model HiKam Q7)
  • externe 433MHz Funk-Sensoren.

Die Unterschiede sind in wenigen Sätzen erklärt:

Ein Bewegungsdetektor mit Bildabgleich ist schnell und einfach überall einsetzbar, produziert allerdings viele Fehlalarme.

– Eingebaute Passiv-Infrarot-Sensoren arbeiten sehr zuverlässig und verfügen über eine Reichweite von vier bis fünf Metern. (nur in der HiKam Q7)

– Externe Funk-Sensoren sind flexibel einsetzbar und arbeiten zuverlässig. Funk-Störungen sind allerdings nicht generell auszuschließen.

Wir wollen mal hoffen, dass ihr im besten Fall niemals an die Videos rann müsst, um einen Einbruch aufzuklären, aber wenn dann geht das recht einfach. Dafür bietet HiKam eine kostenlose Windows Software an, welche Zugriff auf die Videos und zusätzliche Einstellungen wie die Vergabe von festen IP Adressen ermöglicht. Diese Aufnahmen liegen im av Format vor und 1 Minute belegt etwa 5 MB Speicherplatz. Somit reichen die 16 Gigabyte verbauter Speicher, für etwas mehr als 2 Tage Daueraufnahme aus.

HiKam_PC_Software

Die Videos kann man natürlich auch in andere Formate konvertieren. Es soll bis Ende Q2 2016 per Firmware Update das Aufnahmeformat geändert werden. Alternativ kann man den RTSP Stream, also das Livebild der Kamera mit verschiedenster Software abgreifen und auch damit direkt in andere Formate und etwa auf USB Festplatten aufzeichnen lassen. Hier gibt es Lösungen für Windows, Mac und auch direkt für NAS Systeme wie etwa von QNAP und darauf werde ich in weiteren Artikeln genauer eingehen und die verschiedenen Lösungen vorstellen.

Die HiKam App für Android und iOS

Mit der HiKam App hat man weltweiten Zugriff auf seine Kameras, wenn man den kostenlosen HiKam Account eingetragen hat. Dieser wird nur benötigt, um die Verbindung zwischen App und Kamera herzustellen. Sobald diese Verbindung steht, fließt das Videostreaming direkt von der Kamera an die App. Deshalb heißt es Cloud P2P (Peer to Peer, Kamera -> Smartphone, oder Kamera -> PC) und somit sind keine aufwendigen Einstellungen am eigenen Router notwendig. Die App kann einen auch per Push oder Mail über eine neue Aufnahme informieren, was aber nur mit einem externen Bewegungsmelder zu empfehlen ist, weil die Fehlerquote ansonsten viel zu hoch ist.

HiKam-App1

Die Kameras werden in der App untereinander dargestellt und man sieht das Livebild nur, wenn man die Kamera aufruft und dieses wird dann im Querformat dargestellt. Hierzu wird ja wie beschrieben eine Verbindung via Internet zu der Kamera aufgebaut.

HiKam-App2

Wer sich die Live-Streams der Kameras angucken möchte, kann zur kostenlosen App M-Sight greifen, welche bis zu 4 Kameras gleichzeitig auf einem Bildschirm darstellen kann.

M-Sight
Preis: Kostenlos
M-Sight
Preis: Kostenlos

HiKam_A7-HW-4

Technische Spezifikationen

Hier findet ihr alle technischen Spezifikationen im Detail

Video

  • Auflösung: 1.3MP, 720p HD (1280×720 pixels)
  • Videostreaming: HD/VGA/QVGA
  • Video Codec: H.264
  • Automatischer Weißabgleich: Ja
  • Automatische Belichtung: Ja
  • Blickwinkel: 75°
  • Nachtsicht: Ja
  • Anzahl an Infrarot LEDs: 24
  • Audio: 2 Wege Audio mit Rauschunterdrückung

Netzwerk

  • Netzwerkschnittstellen: WIFI 802.1 b/g/n + Ethernet 100 Mbit/s
  • WIFI Sicherheit: WEP/WPA/WPA2

Sicherheit

  • Bewegungserkennung: Ja
  • Benachrichtigung: Mobile Push, Email Benachrichtigung
  • Aufnahmemöglichkeit: 16GB verbauter Speicher oder direkt auf PC & Mac

Fazit

Die HD IP Kamera A7 von HiKam ist eine günstige und einfach zu konfigurierende Lösung, um etwa ein Grundstück zu überwachen. Verarbeitung Hardware und die Qualität der Aufnahmen, konnten mich in jeder Hinsicht überzeugen. Mit dem unterstützen ONVIF bzw. RTSP Format für das Videosignal, hat man eine sehr große Auswahl an Software für alle gängigen Betriebssysteme, um das Livebild konstant, oder bei erkannter Bewegung aufzuzeichnen zu können.

HiKam Wireless IP Kamera HD für Außenbereich mit deutscher App/Anleitung/Support, weiß, A7
Preis: --
(Stand von: 2020/06/02 2:34 am - Details
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Produktpreise und -verfügbarkeit sind zum angegebenen Datum / Uhrzeit korrekt und können sich ändern. Alle Preis- und Verfügbarkeitsinformationen auf https://www.amazon.de/ zum Zeitpunkt des Kaufs gelten für den Kauf dieses Produkts.
)
3.6 von 5 Sternen (391 Kundenrezensionen)
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Auf die verschiedenen Softwarelösungen und damit verbundenen Möglichkeiten sich einen günstigen Videoserver zu erstellen, werde ich hier im Blog noch genauer eingehen. Ebenfalls auf das Zusammenspiel mit den günstigen Indoor-Kameras S5 mini von HiKam.

141 Kommentare
  1. Avatar
    dfsdfsdf sagte:

    schade das du so quallitativ schlechte Videos eingestellt hast. Die Quallität ist real noch einiges besser und könnte falsche Kaufentscheidungen zu folge haben

    Antworten
  2. Avatar
    Christian sagte:

    Hallo Marc, ich betreibe aktuell zu Hause 2x die A7 für den Außenbereich und 2x die Q7 für den Innenbereich. Mit dem mitgeliefertem Programm von Hikam läuft alles einwandfrei und mit den Kameras bin ich auch sehr zufrieden. Ich habe jetzt aber vor mir einen NAS-Server einzurichten und würde gerne das Videomaterial ca. 7 Tage dort speichern. Danach soll es automatisch gelöscht werden. Sollte ansich nicht das Problem sein. Und den „neuen“ Speicherort kann ich ja in den Einstellungen vor nehmen. Meine Frage zu einem NAS-Server i.V.m. den Hikams ist, muss ich den Computer weiterhin permanent laufen lassen mit dem geöffneten Hikamprogramm um die Speicherung auf dem NAS zu gewährleisten oder kann ich den Rechner ausschalten und er schmeißt mir das Videomaterial automatisch auf den Server? Oder muss/kann ich dieses oder ein ähnliches Programm auf den NAS-Server installieren um dort direkt aufzunehmen (ohne Rechner)?

    Antworten
  3. Avatar
    Guido sagte:

    Hallo,
    ist es möglich eine HiKam (wahrscheinlich eine A7) OHEN Internet zu betreiben?
    Es soll ein Haus überwacht werden, wo es zwar schon Strom – aber noch kein Internet gibt.
    Ggf. wäre die Ersteinrichtung zu Hause mit Internet möglich – aber dann bei dem Haus würde die Cam zwar einen Router vorfinden – aber kein Internet…. Aufnahmen sollen dann auf den internen Speicher – oder auf eine SD Karte gespeichert werden…

    Danke1

    Antworten
    • Avatar
      Guido sagte:

      Mir ist klar, dass ich natürlich dann nicht von außen auf die Cam zugreifen kann.

      Mir geht es darum dass im Fall des Falles ein Video aufgezeichnet wird, welches ich mir dann später ansehen kann, wenn ich vor Ort bin.

      Antworten
  4. Avatar
    Michael sagte:

    Hallo,

    kurze Frage ich suche eine Möglichkeit der Intervallaufzeichnung, sprich jede Minute eine Aufnahme um ein Bewegungsprofil zu erstellen. Kann mir jemand ein System empfehlen?
    Vielen Dank

    Antworten
    • Avatar
      Tom sagte:

      ich mache das mit security spy, dort lässt sich z. Bsp. einstellen, dass bei Bewegung oder fortlaufend (Zeitplan) Bilder im Wunsch-Intervall gemacht werden und gespeichert werden.

      Antworten
  5. Avatar
    Hans P. sagte:

    Noch eine Frage zur Speichermöglichkeit. Falls jemand meine A7 samt Speicherchip mitnimmt, sind die Bilder noch in der Cloud? Was muss ich beachten, wenn ich die Bilder gerne auf meine Nas-Festplatte speichern möchte? Geht das überhaupt. Danke im Voraus.

    Antworten
  6. Avatar
    Hans P. sagte:

    Hallo Marc, so wie mein Vorgänger das machen möchte, ist noch meine Frage, ob ich zu den 4 Kameras der HiKam A7 noch die S5 Mini mit einbinden kann. Geht das alles über M-Sight? Welche Einstellungsmöglichkeit habe ich wenn mein Tablet nur 4 Bilder gleichzeitig zeigen kann? Schaltet das Bild in einem Zeitintervall dann um auf die S5 Mini?
    Grüße Hans

    Antworten
    • Marc Broch
      Marc Broch sagte:

      Hallo Hans, Du kannst so viele Kameras von HiKam einbinden wie du möchtest. Dabei spielt das Model reine Rolle. Ich habe zum Beispiel aktuell 5 mal die A7 und 2 mal die S5mini im Einsatz. Die App M-Sight kann auf einem Screen bis zu 16 Kameras gleichzeitig anzeigen. Dazu unten links auf den Button drücken und 3×3 auswählen.

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  7. Avatar
    Sven L. sagte:

    Hallo zusammen,
    suche seit einigen Tagen eine zuverlässige und bezahlbare Überwachungskamera mit Lan-Möglichkeit, aber hätte eben gerne meine 4 Kameras zusammen auf dem PC / Tablet angezeigt. Jetzt scheint das mit der Hi Kam App nicht zu funktionieren???? oder? Welche andere App ist die Alternative? Onvif?

    Antworten
  8. Avatar
    Sven Lauterbach sagte:

    Hallo zusammen,
    suche seit einigen Tagen eine zuverlässige und bezahlbare Überwachungskamera mit Lan-Möglichkeit, aber hätte eben gerne meine 4 Kameras zusammen auf dem PC / Tablet angezeigt. Jetzt scheint das mit der Hi Kam App nicht zu funktionieren???? oder? Welche andere App ist die Alternative? Onvif?

    Antworten
  9. Avatar
    Brander sagte:

    Hallo,
    wie kommst du darauf, dass die Kamera problemlos installiert werden kann und alles easy ist??? Das ist eben bei mir nicht der Fall und der Service gibt dumme Antworten.

    Die Kamera kann nicht parallel zu einer Hauswand angeschraubt werden, da stören die Antennen, der kurze Fuß hinten an der Kamera lässt sich wegen der Antennen nicht um 90° drehen.

    Die Kabel hängen herum!?!
    Ich habe sie zwar zusammengebunden, dann geht es. Aber der Ethernetanschluss (RJ45-Stecker) ist ungeschützt der Witterung ausgesetzt. Da habe ich freilich etwas gebastelt. Aber bei einer wetterfesten Kamera sollte das mitgeliefert werden.

    Ständig wird die „Ziel-IP“ nicht gefunden und man kann per WLAN die Kamera nicht erreichen.

    Der Alarm und die Push-Mails sind ein Blödsinn, typisch falsch gedacht, für eine Kamera im Außenbereich. Ich erhalte im Minutenabstand Alarme und Push-Mails, weil da irgendwo ein Blatt wackelt. Wenn der Zeitungsbote die Zeitung in den Kasten steckt (im Kamerabereich) kommt allerdings kein Alarm. Die Alarmfunktion ist also unbrauchbar.

    Zum Bildchen anschauen taugt die Kamera gut aber als Überwachungskamera mit Warnmeldungen ist sie nicht zu gebrauchen.

    Antworten
    • Marc Broch
      Marc Broch sagte:

      Wie schon oft erläutert, ist der interne Bewegungsmelder nicht zu verwenden. Mit dem externen geht’s schon besser. Aber ich benutze die Kameras für die durchgehende Aufzeichnung und dafür sind die sehr gut geeignet. Preis Leistung passt hier wie ich finde. Kannst ja mal berichten, wenn du eine vergleichbare Alternative gefunden hast.

      Antworten
      • Avatar
        Brander sagte:

        Ich habe noch keine Alternative – aber es wird mir wohl nichts anderes übrigbleiben als die Kamera zurückzugeben. Jetzt wird schon wieder die „Ziel-IP ist offline“ angezeigt und ich sehe die Kamera weder auf dem Smartphone im und außerhalb des WLAN-Bereiches, noch auf dem fest verkabelten PC. Da kann man ja ruhig den unbrauchbaren Alarm abschalten und die sonstige Überwachungsfunkltion auch. Sie dient aber prima als „Einbrecherschreck“, weil man nachts die Leutdioden sieht und Eindringlinge erschrecken kann. So etwas gibt es aber schon für 20 EUR. Der „Ziel-IP-Fehler“ besteht nun schon jahrelang, wie man bei Amazon.de nachlesen kann.

        Es ist für mich unerklärlich, die Kamera wird ja im WLAN nach einer Stromunterbrechung (Sicherung im Haussicherungskasten, an die montierte Kamera komme ich sonst nicht ran) gefunden und mit einer IP-Adresse versorgt, dann läuft sie wieder einen Tag. Wenn das Problem durch eine fest zugeordnete IP-Adresse erledigt wäre, könnt das doch der Service von HiKam mitteilen. Einen Menüpunkt in den beiden Einstellungsmenüs gibt es nicht.

        Es wird schon seinen Grund haben, dass die Kamera ständig billiger angeboten wird, jetzt für ca. 92,- bei Amazon. Das ist aber auch noch zu teuer.

        Ich konnte die Kamera nur parallel zur Wand montieren, weil ich die 433-Antenne abgeschraubt habe, also kommen externe Bewegungsmelder für Bewegungsalarme auch nicht in Frage. Ob das bei anderen Kameras besser ist, habe ich noch nicht herausgefunden.

        Und noch etwas ist unsinnig. Man kann nur mit Mühe die Kamera auf dem Smartphone ganz ausschalten. Sie läuft im Hintergrund weiter und produziert Meldungen auf dem Sperrbildschirm. Es könne auch eine Funktion geben, die HiKam-App wirklich zu beendet und bei Bedarf neu zu starten (Start geht ja einfach). Beenden kann ich nur, wenn ich im Anwendungsmanager „STOPP ERZWINGEN“ auslöse.

        Brander, auf der Suche nach einer durdachten Kamera

        Antworten
        • Marc Broch
          Marc Broch sagte:

          Ich kann deine Probleme bis auf die schlechte Erkennung nicht nachvollziehen. Habe 5 A7 seit über einem Jahr im Einsatz. Laufen alle einwandfrei. Ich würde an deiner Stelle die Kamera zurücksetzen bzw dann zurückschicken und es mit einem neuen Model versuchen. Aber das musst du natürlich selbst entscheiden

          Antworten
          • Avatar
            Brander sagte:

            Nun, bei Amazon gibt es in der Rubrik „Kundenfragen und -antworten“ mehrere Hundert Fragen und noch mehr Antworten. Aus denen geht hervor, dass schon 2015 die IP-Adresse ständig verloren geht und damit die Kamera nicht mit Smartphone oder PC verbunden wird.

            Also, das Problem mit der Einbindung der A7 in das WLAN (Ethernet mit Kabel habe ich nicht getestet) liegt von anfang an vor.
            Wie sind deine Kameras eingebunden? Automatische Vergabe der IP-Adresse?

  10. Avatar
    Oliver sagte:

    Hallo!
    Mit wie vielen Endgeräten, damit meine ich, Smartphones/Tablets, kann man auf einmal auf die Kamera zugreifen? Kann es sein, dass gleichzeitig nur 2 Geräte darauf zugreifen können?
    Danke und Gruß
    Oliver

    Antworten
  11. Avatar
    Ralf sagte:

    Moin Marc,
    habe 2 A7 Kameras und will mir eigentlich noch 2 zulegen.
    Angezeigt werden die Kameras auf einem Android Tablet.
    Leider funktioniert die M-Sight Software nicht mehr.

    Habe stundenlang alles mögliche an Software ausprobiert – leider ohne Erfolg.
    Bei Software für mehrere Hersteller, ist Hikam leider nie dabei.
    Hast Du eine Idee, wie ich mir wieder alle Kameras auf einem Display ansehen kann? Die Idee, 4 Tablets in die Küche zu stellen, würde meine Frau wohl kaum akzeptieren.
    Das ganze braucht nur zuhause im WLan zu funktionieren.

    Vielen Dank im voraus.

    Gruß
    Ralf

    Antworten
  12. Avatar
    Samo sagte:

    Hallo Marc und alle,
    auch ich bin auf diesen tollen Artikel aufmerksam geworden und nun Benutzer einer HiKam A7.. Vor ein paar Tagen habe ich sie für 91,- gekauft, jetzt kostet sie 122,-
    Im Streaming Programm Security Spy bekomme ich einen tollen Stream zu sehen. Doch im Surveillance Center auf der Synology gehts mit den gleichen Einstellungen nicht.. Bin noch an der Fehlersuche.. Was man noch zur HiKam A7 sagen sollte, ist dass diese keine FTP Upload-Möglichkeit hat..

    Gruß

    Antworten
  13. Avatar
    Oliver sagte:

    Ich würde gerne wissen, ob die Cam in VERSCHIEDENE WLAN-Systeme gleichzeitig anmeldbar ist. Ich habe ein Dreifamilienhaus und würde den beiden anderen Parteien ebenfalls den Zugriff erlauben, wenn sie die CAM in ihrem eigenen Netzwerk (WLAN) anmelden würden.
    Gehst so etwas?
    Danke und Gruß

    Oliver

    Antworten
    • Marc Broch
      Marc Broch sagte:

      Hallo Oliver, wie in 99,9% aller WLAN tauglichen Geräte, ist auch in der HiKam „nur“ eine WLAN/Netzwerkkarte verbaut. Eine Karte kann NUR in einem Netzwerk (LAN oder WLAN) eingebucht sein. Lösung wäre eine separate SSID (WLANkennung) etwa ein Gästenetzwerk der Fritzbox. Hier könnten sich die Gäste einbuchen und in das Netz, hängt man halt auch die Kamera.

      Antworten
  14. Avatar
    DAvid sagte:

    Hi
    kann ich die Liveüberwachung auch irgendwo auf einen externen Bildschirm anzeigen lassen. Würde dies gerne als „Videotürsprechanlage“ nutzen. Als wenn der Bewegungsmelder anspringt soll das Bild auf einem Bildschirm angezeigt werden.
    Das Bild mit dem Tablett und allen 4 Kameras sieht schon sehr gut aus, jedoch muss man hier ja wahrscheinlich die ganze Zeit das Tablet mit App laufen lassen?!

    Antworten
  15. Avatar