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Die Torlininientechnik ist spätestens seit deren Verwendung im Rahmen der Fußball-WM in Brasilien im Jahr 2014 für jedermann ein Begriff. Auf dem Markt der kamerabasierten Torlinientechnik gibt es zwei Wettbewerber – der eine durfte sein System während der WM 2014 einsetzen, der andere ist mit seiner Technik in der deutschen Bundesliga vertreten. Beide Systeme gleichen sich im Sinne der Zielerfassung mittels Hochgeschwindigkeitskameras.

Der eine hört auf den Namen GoalControl, der andere auf die Bezeichnung Hawk-Eye. Letzterer kommt seit der Saison 2015/16 in der Bundesliga zum Einsatz und wird auch im kommenden Spiel zwischen Mönchengladbach und dem BVB eingesetzt werden. Trotz ganzen sieben Tabellenplätzen Vorsprung des BVB sind die Quoten mit jeweils 3,20 und 2,30 relativ ausgeglichen.

Bei der verwendeten Hawk-Eye Technologie handelt es sich um ein kameragestütztes System, das innerhalb des Stadions installierte Kameras ansteuert. Jede jener Kameras ist auf das Tor der jeweiligen Spielfeldhälfte ausgerichtet, so dass eine genaue Messung mit Hilfe der verschiedenen von den Kameras aufgezeichneten Bilder erfolgen kann. Jede Kamera erzeugt dabei eine virtuelle Linie, die mit den Linien der anderen Kameras in Anbetracht des Blickwinkels überlagert, mit der Torlinie abgeglichen und ausgewertet wird.

Angenommen es kommt zu einer strittigen Situation im Bereich des Tores und der Ball hat laut Schiedsrichterauge und Fernsehkameras die Torlinie erreicht ohne das Netz zu berühren. In einem solchen Szenario gilt es zu untersuchen, ob der Ball die Torlinie vollständig überquert oder aber nur von Seiten des Spielfeldes berührt hat. In einer solchen Situation schlägt nun die Stunde der Torlinientechnik. Die Technik des Herstellers Hawk-Eye beginnt mit der Auswertung der Daten der zu der Torlinientechnik gehörenden Hochgeschwindigkeitskameras. In der Folge wird mit Hilfe der ausgewerteten Daten ein digitales Bild der Torlinie und des Balls erstellt, um dem Schiedsrichter und dem Zuschauer eine animierte Grafik zu bieten. Dank ständiger Verbesserung und Weiterentwicklung sind die Resultate immer zuverlässiger. Nicht nur die Schiedsrichter profitieren von dieser Technik, sondern vor allem auch die Zuschauer.

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