Wer kennt das nicht – Ihr seit gerade unterwegs, keine Steckdose in der Nähe und was passiert? Richtig, der Akku Eures Smartphones geht dem Ende zu und es gibt keine Möglichkeit das Gerät mal eben zu laden. Mittlerweile kann man solchen Problemen aber gelassen entgegen sehen, wenn man denn vorgesorgt hat. Die Lösung – eine Powerbank. Solch eine tragbare Batterie ist problemlos in jeder Tasche unter zu bringen und versorgt entsprechende Geräte notfalls mit Strom, egal wo.

Was ist eine Powerbank

Im Grunde handelt es sich bei einer Powerbank lediglich um einen Akku, den es mit verschiedenen Kapazitäten gibt. Dieser wird einfach über das Stromnetz aufgeladen und kann dann unterwegs genutzt werden. Man sollte aber meiner Meinung nach nicht einfach irgendeine Powerbank kaufen. Dazu gibt es zu gravierende Unterschiede, speziell in den Kapazitäten und den Leistungsabgaben der jeweiligen Powerbank.

Oftmals ist es so, das bei billigen Powerbanks mit unglaublichen hohen Kapazitäten geworben wird. Gerade bei ebay werden oft Werte mit über 50.000mAh angegeben. Der Preis liegt dabei unter 20 Euro, inklusive Versand versteht sich. Hört sich erstmal gut an, der Teufel steckt aber im Detail. In der Regel sind in solchen Modellen minderwertige Akkus verbaut, die Ihre Leistung gar nicht oder nur kurzfristig zu 100% erreichen. Hinzu kommt das die Leistungsabgabe sehr niedrig ist, es also lange dauert bis das jeweilige Gerät aufgeladen ist. Spezielle Funktionen für kontrolliertes Be- und Entladen fehlen in der Regel auch.

Worauf soll ich achten

Zunächst einmal sollte die Kapazität der Powerbank passen. Es bringts nichts wenn Ihr Euch beispielsweise eine Powerbank mit 2.600mAh kauft, diese aber nicht in der Lage ist, ein Smartphone, zum Beispiel das Huawei Mate 10 Pro (4.000mAh), einmal vollständig aufzuladen.  Es sollte auch geprüft werden welche Geräte geladen werden, bzw welchen Anschluss diese haben. Habt Ihr Geräte  die einen USB-C Anschluss haben, sollte auf jeden Fall die Power Delivery-Funktion vorhanden sein. Ebenfalls sollte auf die Qualität der Akkus geachtet werden – in der vorhin angesprochenen Powerbank mit 50.000mAh für unter zwanzig Euro ist mit Sicherheit kein vernünftiger Akku verbaut.

Wer sich also über das Thema Powerbank informiert, wird schnell über den Hersteller Anker stolpern. Die Jungs von Anker sind quasi die Spezialisten wenn es um Powerbanks geht. Ich habe bereits seit einiger Zeit den Anker PowerCore mit 5.000mAh im Einsatz und bin mehr als zufrieden. Mein iPhone 7 plus mit einem 2.676mAh  kann ich damit fast zweimal aufladen. Danach muss das Teil allerdings wieder an den Strom.

Ich will mehr

Seit einigen Jahren nutzen wir immer mehr mobile Endgeräte. Egal ob Smartphone, Tablet oder sogar der Laptop – alles lässt sich problemlos unterwegs verwenden. Allerdings steigt dabei auch der Bedarf an mehr Strom – auch unterwegs. Mit 5.000mAh kommt man dabei aber nicht weit – mehr Leistung muss her. Hier setzt Anker mit seiner PowerCore Speed 20000 PD an. Wie die Bezeichnung schon vermuten lässt, hat diese Powerbank ordentlich Leistung. Voll aufgeladen stehen 20.000mAh zur Verfügung.

Ok, zugegeben, mit den Maßen 16.6 x 6.2 x 2.2 cm und einem Gewicht von fast 500g ist der PowerCore Speed nicht unbedingt für die Hosentasche geeignet. Im Rucksack oder in der Handtasche findet der Akku aber locker Platz. Der Akku sitzt fest in einem wertigem Kunststoffgehäuse und ist einwandfrei verarbeitet – insgesamt macht der Akku einen sehr wertigen und robusten Eindruck. Wer möchte, kann die Powerbank auch mit der mitgelieferten, gut gepolsterten Tasche noch zusätzlich schützen.

Vier LED´s zeigen auf Knopfdruck den aktuellen Ladestand es Akkus an. Eine LED steht dabei für ca. 25 % Leistung. Auf der Front zeigen sich zwei Ladebuchsen. Einmal eine herkömmliche USB-A Buchse sowie eine USB-C Anschluss. Somit können alle gängigen Endgeräte aufgeladen werden. Doch beide Anschlüsse haben die ein oder andere Besonderheit.

PowerIQ

Der USB-A Anschluss hat eine PowerIQ Funktion. Diese Funktion erkennt welches Gerät an die Powerbank angeschlossen und sorgt mittels eines Controllers dafür, das Smartphones und Co. immer mit der maximal möglichen Ladeleistung aufgeladen werden. Dabei ist es völlig egal, ob es sich hier um ein Samsung, ein Google Nexus oder ein Apple Gerät handelt. Die Powerbank hat für alle Geräte das richtige Ladeprotokoll. Am USB-A Ausgang liegen 5 Volt bzw. 2 Ampere an.

Power Delivery

Diese Feature funktioniert ähnlich wie Power IQ, allerdings nur über USB-C. Dabei handelt es sich um eine Ladetechnik die schnelleres Laden ermöglicht und mehr Leistung für größere Geräte vorsieht. Power Delivery erkennt ebenfalls welches Gerät angeschlossen ist und sorgt dementsprechend für die optimale Stromabgabe.  Auch hier sind die Werte deutlich besser als von „billigen“ Powerbänken:

Power Delivery Eingang (Akku wird geladen) 5V=3A, 9V=3A, 15V=2A, 20V=1.5A
Power Delivery Ausgang (Akku wird entladen) 5V=3A, 9V=2.6A, 15V=1.6A

Die Anker PowerCore Speed lässt sich im übrigen nur über die USB-C Buchse laden. Wer kein USB-C Ladegerät besitzt einfach den mitgelieferten Adapter. Im übrigen empfehle ich für ein optimales Aufladen der Powerbank das Ladegerät Anker PowerPort 5. In dieser Kombination ist man für alle Ladeszenarien gewappnet. Egal ob unterwegs oder zuhause.

Mein Fazit

Ordentliche Verarbeitung, neueste Technik, durchdachte Funktionen sowie ordentlich Leistung – das alles erhält man mit der Anker PowerCore Speed 20000 PD. Für knapp 56 Euro kann man mit dieser Powerbank absolut nichts falsch machen, daher von mir eine klare Kaufempfehlung!

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