WordPress ist das beliebteste Content-Management-System der Welt. Mehr als 50 % aller Webseiten sollen das CMS verwenden. Zur Nutzung gehört aber auch das regelmäßige Aktualisieren. Was in der Regel problemlos funktioniert, kann dann und wann Probleme machen. Um deren negativen Konsequenzen zu vermeiden, hier einige Tipps zum sicheren Updaten.

Sicherheitslücken, eingeschlichene Fehler (Bugs) und mehr machen es notwendig wieder und wieder Updates einzuspielen. Updates beheben Probleme und sorgen für zunehmende Sicherheit. Sie nehmen jedoch mitunter recht tiefe Eingriffe im Quellcodes eines CMS vor. Daher sollte man sie, auch beim Aktualisieren von WordPress, mit Bedacht einspielen.

WordPress-Updates gut vorbereitet starten

WordPress ist ein sehr benutzerfreundliches System. Daher ist es schön zu hören, dass auch das sichere Updaten nicht allzu kompliziert ist. Generell gilt: Bei jedem Update kann das eine oder andere schief gehen. Um auf Nummer sicher zu gehen, werden daher Backups angelegt.

Spricht man bei WordPress von Backups, bezieht man diese in der Regel auf zwei Bereiche: die Datenbank und alle CMS-Dateien auf dem FTP-Server. Besonders kritisch für die Webseite sind die Informationen in der Datenbank. Hier liegen nämlich Artikel, Seiten und Kommentare. Plugin- und allgemeine WordPress-Konfigurationen sind dort ebenfalls zu finden. Die Dateien auf dem FTP-Server beziehen sich eher auf die allgemeinen Dateien von WordPress selbst, aber auch multimediale Inhalte, wie Fotos und Videos.

Ein besonders sicheres Update findet dort statt, wo beide Bereiche zuvor mit einem Backup kopiert wurden. Hierfür bieten manche Hoster passende Tools an, bei anderen muss das Backup manuell durchgeführt wird. Wie genau man hierfür vorgeht, hängt vom jeweiligen Hoster ab. Dazu kann ein Blick in die FAQ oder ein Anruf beim Support weiterhelfen.

Da ein WordPress-Update Probleme machen kann, sollte der Zeitpunkt der Aktualisierung gut gewählt werden. Handelt es sich um eine häufig besuchte Webseite, die Einnahmen generiert, könnte ein Update mitten in der Nacht eine gute Idee sein. Ein Blick in ein Analyse-Tool hilft den Zeitraum mit den wenigsten Aufrufen zu finden.

Das Update durchführen

Sind die Backups angelegt, kann das eigentliche Update durchgeführt werden. Hierfür meldet man sich im WordPress-Backend mit Administrator-Rechten an. Schon das Dashboard zeigt in einem oben eingeblendeten Störer, dass ein WordPress-Update vorliegt. Per Mausklick kann es dann gestartet werden. Ob alles glatt gelaufen ist, zeigt wenige Momente später die nächste Seite.

Updates für Themes und Plugins werden auf der jeweiligen Übersichtsseite gezeigt und können von dort aus gestartet werden.

Sicher unterwegs ohne Updates?

Besonders beim Betreiben mehrerer Webseiten wird man sich fragen: Muss man WordPress immer aktualisieren? Auch wenn nicht jedes Update sicherheitsrelevant ist, so spielen Aktualisierungen doch eine große Rolle für das verlässliche Betreiben einer WordPress-Seite. Insofern keine fehlende Komptabilität mit Plugins oder Themes im Weg steht, ist das Updaten auf die aktuellste WordPress-Version daher empfehlenswert.

WordPress aktualisieren ohne Sicherheitsmaßnahmen

Es kann Fälle geben, in denen man sich nicht wieder und wieder um Updates kümmern muss. Das ist überall dort der Fall, wo Webhoster einen entsprechenden Service anbieten und Updates eigenständig einspielen. Was auf den ersten Moment gefährlich klingt, ist in der Regel mit einigen Sicherheitsregeln versehen. Bietet der Hoster also einen solchen Service an, darf man ihm vertrauen.

Zusammengefasst lässt sich sagen: Updates spielen in der Welt von WordPress eine große Rolle. Für eine hohe Sicherheit, egal ob nun bezogen auf WordPress selbst oder einzelne Themes sowie Plugins, gilt es Aktualisierungen zeitnah einzuspielen. 

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